Wohin verschwinden 55 GB ?

Diskutiere Wohin verschwinden 55 GB ? im Windows 7 Allgemeines Forum im Bereich Windows 7; Hallo liebe Experten, ich bin auf euer Forum aufmerksam geworden, weil ich ein SSD in meinem Rechner installieren möchte, und es hier eine...

  1. cyana

    cyana Neuer Benutzer

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    Hallo liebe Experten,

    ich bin auf euer Forum aufmerksam geworden, weil ich ein SSD in meinem Rechner installieren möchte, und es hier eine geniale Anleitung gibt. Nein, eigentlich deshalb, weil mein Rechner 6 Minuten und länger braucht, um zu booten und im diesbezüglichen thread auf den Einbau eines SSDs verwiesen wird, um Abhilfe zu schaffen. Ich habe also ein 240 GB SSD geordert.

    So. Um also die boot-Festplatte durch das SSD zu ersetzen, habe ich das C: Laufwerk inspiziert, es werden 307 GB als belegt angegeben.

    Davon entfallen auf

    Windows 37 GB
    Programme 7 GB
    Programme (x86) 80 GB
    ProgrammData 6 GB
    Benutzer 108 GB

    Macht zusammen 238 GB

    Dazu gesellt sich noch Schrott, den diverse Treiberinstallationen hinterlassen haben und ich nicht weiß, ob ich das nun löschen kann oder nicht, und Programme oder Addons zu Programmen, die sich unbedingt im Hauptverzeichnis C: verewigen müssen - summiert sich insgesamt auf 14 GB

    Also zusammen 252 GB

    Fehlen immer noch 55 GB, über deren Verbleib Windows keinerlei Auskunft gibt.

    Die Anzeige für versteckte Ordner/Dateien ist aktiviert, eigentlich müsste der komplette Inhalt von C: angezeigt werden (?). Immerhin ist die Sache nicht ganz unwichtig - wenn ich die Benutzer auf die Festplatte auslagere, wären auf dem SSD 130 GB belegt - da bleibt ein guter Polster inklusive der empfohlenen 20% freier Platz. Sollten allerdings die mysteriösen 55 GB auch am SSD belegt werden, dann wird es schon ziemlich eng.

    Hat vielleicht jemand eine Idee, wo die 55 GB geblieben sein könnten ?

    vielen Dank und liebe Grüße
    Cyana
     
  2. #2 Holgi1964, 01.06.2012
    Holgi1964

    Holgi1964 Erfahrener Benutzer
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    z.b. Systemwiederherstellungen, Backups oder auch Schattenkopien vom Betriebssystem können erheblich Speicherplatz belegen
    und es können noch zusätzliche Dateien die unter anderen Benutzerkonten installiert wurden
    und von deinem Benutzerkonto nicht eingesehen werden können Speicherplatz verbraucht haben. :confused:
     
  3. #3 Meister Proper, 01.06.2012
    Meister Proper

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  4. #4 cyana, 01.06.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 01.06.2012
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    Hallo Holgi,

    vielen Dank für deine Antwort ! Ich bin der einzige Benutzer am Rechner - es ist noch der default User und der öffentliche User angelegt, mit ein paar unbedeutenden Dateien. Backups lege ich auf einer anderen Festplatte an (und die files sind auch sichtbar, wenn 'Versteckte Ordner/Dateien anzeigen' aktiv ist)- was die Systemwiederherstellung betrifft, weiß ich nicht wo die abgelegt wird - nehme aber an, im Windows Verzeichnis (?)

    liebe Grüße
    Cyana
    -----------------------------
    Hallo Meister Proper,

    vielen Dank für deine Antwort ! Werde das Tool sofort ausprobieren sobald ich zuhause bin und hier berichten ;) !

    liebe Grüße
    Cyana
     
  5. #5 areiland, 01.06.2012
    areiland

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    Die Wiederherstellungspunkte sind für Dich nicht sichtbar, auch nicht wenn Du Dir alle Dateien anzeigen lässt. Mach eine erweiterte Datenträgerbereinigung, dabei kannst Du auch die Wiederherstellungspunkte und Schattenkopien, sowie die Temporären Dateien bereinigen lassen. Rechtsklick auf Laufwerk C:, Eigenschaften - Bereinigen. Nach der Inventur auf "Systemdateien bereinigen" klicken. Alles in der Liste anhaken und unter "Weitere Optionen" bei "Systemwiederherstellung und Schattenkopien" "Bereinigen" anklicken - dann kommt noch eine Abfrage ob Du die Wiederherstellungspunkt bis auf den letzten löschen willst. Ok anklicken und dann nochmal ok und es wird bereinigt. Danach solltest Du deutlich weniger Platz belegt haben.

    Wegen der SSD Nutzung lies hier: http://www.windows-7-forum.net/windows-7-allgemeines/33140-windows-tuning-4.html#post235554 und den folgenden Post.
     
  6. cyana

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    Hallo liebe Experten,

    ich habe jetzt das TreeSize tool verwendet, und damit weitere 31 GB aufgestöbert - 6 GB pagefile.sys, 4,5 GB hiberfil.sys - also Auslagerungsdatei und Schlafmodus. System Volume Information 4,7 GB. Das Windowsverzeichnis hat nun 49 GB statt ausgewiesener 37 GB (+12) - nehme an, hier finden sich die Wiederherstellungspunkte, ProgramData 9,7 GB statt 6GB (+4), summiert sich mit den bekannten 252 GB zu 283 GB - das ist auch der Betrag, den TreeSize als belegt angibt. Es fehlen also immer noch 24 GB.

    Ich habe dann noch wie empfohlen (vielen Dank !) die Schattenkopien und Wiederherstellungspunkte bereinigt, wodurch sich der belegte Speicher auf 296 GB reduziert (-9 GB). Ein neuerlicher Scan mit TreeSize demarkiert nun 280 belegte GB gegenüber tatsächlichen 296 GB, System Volume Information ist von 4,7 auf 0,9 GB geschrumpft. Es bleiben also noch 16 GB, deren Verbleib rätselhaft ist.

    an areiland - vielen Dank für den Hinweis zu deinem tollen SSD-Tutorial - wie bereits eingangs erwähnt hat es mich zu eurem Forum gelotst. Das SSD wird nächste Woche eintrudeln, dann werde ich wohl die eine oder andere diesbezügliche Frage haben. Aber vorab - was hältst du von der 20% Regel (also der Empfehlung, 20% der SSD leer zu lassen), in deinem Tutorial steht nichts davon ?

    liebe Grüße und vielen Dank
    Cyana
     
  7. #7 areiland, 01.06.2012
    Zuletzt bearbeitet: 01.06.2012
    areiland

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    Natürlich sollte man eine SSD nie vollschreiben - sollte man übrigens auch bei einer Festplatte vermeiden! Wahrscheinlich hab ich in diesem Bewusstsein, dass dies für mich selbstverständlich ist, diesen Hinweis einfach vergessen - werd ich aber noch nachtragen.

    Eines solltest Du bei der Festplattenbelegung noch beachten: Du bekommst nicht unbedingt die tatsächliche Belegung angezeigt - viele Ordner sind nur Verlinkungen die auf andere Ordner zeigen und deren Platzbedarf wird dann auch als Platzbedarf des Links angezeigt.

    Du kannst im Ordner C:\Windows\Installer den Ordner $PatchCache$ und die Dateien mit der Endung msp löschen. Das sind die installierten Patches, die werden vorgehalten um sie bei Bedarf nochmal installieren zu können oder um sie auch deinstallieren zu können. Wenn alles läuft und es keine Probleme gibt, kann man die durchaus löschen. Sollten sie doch benötigt werden, kann Windows sie auch aus dem Internet nachladen. So können durchaus nochmal mehrere GB frei werden.

    Dann gibt es noch eine weitere Bereinigungsmöglichkeit. Starte eine Konsole mit Adminrechten und führ den Befehl: Cleanmgr /sageset:65536 & Cleanmgr /sagerun:65536 aus. Jetzt startet die Datenträgerbereinigung mit zusätzlichen Bereinigungsoptionen.
     
  8. #8 Holgi1964, 01.06.2012
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    bei Festplattenherstellern ist es übrigens üblich 1 GB mit 1000 MB anzugeben,
    Windows rechnet allerdings für 1 GB = 1024 MB, was bei deiner Festplatte zu einer Differenz von 7,2 GB führt,
    die schlicht und einfach gar nicht vorhanden sind. :eek:
     
  9. #9 manny4566, 01.06.2012
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    Es ist nie empfehlenswert eine Platte voll zu schreiben. Bei HDDs hast du das Problem der Fragmentierung, bei SSDs das Problem, dass die Schreibgeschwindigkeit runter geht bei einer vollen SSD. Es dauert halt länger eine bereits gefühlte Zelle zu beschreiben, als eine leere.
    Aber das ist zu vernachlässigen. je älter die SSD, desto langsamer wird Sie, weil der Controller die Zellen alle nach und nach beschreibt, damit diese alle einen relativ gleiche Nutzung haben. Egal ob zur zeit leer oder befühlt.
    Ferner ist ab Werk in jeder aktuellen SSD ein Bereich des Speichers bereits reserviert, damit defekte Zellen ausgetauscht werden können.
    Mit den Funktionen wie TRIM / Garbage Collection und Wear-Leveling wurde die Lebenserwartung und Leistung einer SSD verbessert.
    Also ich würde die teuren 20 % einer SSD nicht absichtlich frei lassen. Sorg einfach dafür, dass sie nicht unnötig vollläuft ( wie bei einer HDD ). Aber wenn du den Platz brauchst für deine Daten, dann nutz ihn halt auch.
     
  10. cyana

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    Vielen Dank für eure Antworten :) !

    Ich habe jetzt nach der Datenträgerbereinigung neu gebootet und siehe da - plötzlich stimmt die Rechnung. TreeSize und Windows sind beide der Meinung, dass nun 279 GB von C: belegt sind. Ist das seltsam ?

    Ja - nur kommen mir 20% sehr happig vor - das wären bei meiner 240 GB SSD immerhin 40 GB ...

    Nochmals vielen Dank für die Tipps zur weiteren Bereinigung - auf meinem C: drive mangelt zwar es nicht an Platz (insgesamt hat der Rechner 4TB); auf der SSD allerdings werde ich die installierten patches jedenfalls löschen.

    Verstehe. Letztendlich geht es um die Frage, welche Belegung die 'echte' ist - auf einer 1TB HD sind mir 16 GB gleichgültig, auf einer 240 GB SSD hingegen kann die Differenz einen bedeutsamen Unterschied machen.

    Naja es wurden ja nur Werte verglichen, die von Windows selbst ausgegeben wurden - die sollten eigentlich alle gleichermaßen bereinigt sein, egal in welche Richtung (?)

    Das sind natürlich gute Nachrichten! Bist du dir sicher ???? Mein SSD ist von OZC oder so ähnlich, vielleicht finde ich ja irgendeine Spezifikation. Natürlich will ich das Teil nicht volllaufen lassen, aber 20% finde ich schon heftig.

    liebe Grüße und vielen Dank !
    Cyana
     
  11. #11 pefo, 02.06.2012
    Zuletzt bearbeitet: 02.06.2012
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    240 GByte, damit beschreibt der Hersteller eine Kapazität von 240.000.000.000 Bytes, das steht bei den meisten auch auf der Platte drauf.

    DOS/Windows rechnet beim Umrechnen auf GB jedoch durch 1024 und NICHT durch 1000!

    240.000.000.000 Byte /1024 = 234.375.000 KByte
    234.375.000 KByte / 1024 = 228.881 MByte
    228.881 MByte / 1024 = 223,5 GByte

    Eine 240 GB SSD hat somit eine netto Kapazität von 223,5 GB (womit von der Hersteller-Angabe 16,5 GB im Nirwana verschwinden, weil sie eigentlich nie existierten!)

    Bei einer sogenannten 1 TB Festplatte sind es somit 69 GB die nicht vorhanden sind (netto Kapazität 931 GB)!
     
  12. cyana

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    Schon klar ;) - aber innerhalb von Windows sollten die Angaben stringent bleiben, d.h., Windows selbst sollte nicht einmal binäre und dann wieder dezimale GB in den Angaben verwenden, das wäre grotesk. Initial ging es darum, dass die Angaben von Windows über den auf der Festplatte belegten Platz nicht mit dem ebenfalls von Windows ausgewiesenem belegten Platz der auf der Festplatte gespeicherten Dateien und Ordner übereinstimmte. Es hat sich herausgestellt, dass es versteckte Dateien gibt, die auch dann nicht angezeigt/berechnet werden, wenn im Explorer 'Versteckte Dateien/Ordner anzeigen' angewählt wurde. Das erklärte einen Grossteil der fehlenden GB - der Rest erschien auf mirakulöse Weise nach einem Neustart nach Datenträgerbereinigung.

    Was aber sonderbar ist, dass es sich genau um jenen Umrechnungsbetrag handelt, den man bei der Wandlung von dezimalen zu binären GB erhält, nämlich 295 GB (vor dem Neustart ausgewiesen) zu 279 GB (jetzt ausgewiesen). Vielleicht ist Windows selbst nicht ganz schlüssig, welche GB es verwenden soll :D ...
     
  13. pefo

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    Windows (und auch kein anderes Betriebssystem) macht NIEMALS "dezimale" Angaben! Weder beim Arbeits- noch beim Festplattenspeicher.
     
  14. #14 manny4566, 02.06.2012
    manny4566

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    ja, nennt sich "Over-Provisioning"
     
  15. cyana

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    an manny - vielen Dank! Also 20% Regel nicht in dieser Schärfe zutreffend.

    an pefo - *schmunzel* ich weiß, war ein Scherz ;)

    an areiland - gehört zwar eher ins Office/Outlook Forum - aber im Kontext mit SSD: Wie hast du das Outlook-Datendatei Problem gelöst ? Offenbar ist es unmöglich, Outlook 2010 eine andere Standard-Email Datendatei zuzuordnen - sowohl .pst, und schon gar nicht .ost

    vielen Dank und liebe Grüße
    Cyana
     
  16. #16 areiland, 03.06.2012
    areiland

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    @cyana
    Ich ziehe regelmässig Images meiner SSD, mehrmals die Woche. Ich könnte nach: http://www.windows-7-forum.net/windows-7-allgemeines/33140-windows-tuning-4.html#post241118 auch den Otutlookordner auf meine HD lenken. So hätte ich die Outlook.pst auch immer sicher, ist aber nicht nötig - denn ich hab kein so grosses Mailaufkommen, dass ich ständig sichern muss. Ausserdem kann ich mein Mailaufkommen auf den Server lassen - ich switche ja sowieso zwischen den Locations.
     
  17. cyana

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    an areiland - vielen Dank ! Habs inzwischen hingekriegt, wenn auch nicht so völlig nachvollziehbar; soll heißen, beim erstenmal klappte es nicht, beim zweitenmal (nach Aktionen, die primär nichts mit Outlook zutun hatten), funktionierte es dann. Es gibt eine Anleitung von MS, im Grunde musst du nur dein .pst file woanders hinziehen und danach Outlook starten; Outlook meckert dann, es könne das .PST file nicht mehr finden, du mögest doch so gut sein, den neuen Pfad einzugeben. Danach scheint alles beim Alten zu sein - du siehst deine Emails/Termine/Kontakte wie gewohnt. Die Krise kommt beim Senden/Empfangen - da kann Outlook nicht mehr auf das Datenfile zugreifen. Abhilfe schafft die Methode, jedem Email Konto nochmals den Ordner in der Datei zuzuordnen. Allerdings klappte es bei mir erst nach dem zweitenmal, nachdem ich zunächst alles wieder rückgängig gemacht habe.

    Mir kam nämlich ein Einfall, den ich hier zum Besten gebe, weil er für all jene nützlich sein könnte, die auf SSD-Betrieb umstellen wollen oder schon haben. Wenn du auf den User-Ordner klickst bzw. im Startmenu den User anklickst, werden alle deine Ordner im Explorer angezeigt. Interessant ist der Ordner AppData, der die Unterverzeichnisse Local, LocalLow und Roaming enthält. Laut TreeSize sind das die platzintensivsten Ordner (von Eigene xyz mal abgesehen). Interessanterweise lässt sich zwar nicht AppData selbst, aber seine Unterordner verschieben (Rechtsklick/Eigenschaften/Pfad). Während das bei LocalLow und Roaming problemlos klappt, sind in Local etliche files gelocked. Ich habe dann einen weiteren Admin-User angelegt, und damit das Local-Verzeichnis kopiert - klappt bis auf CardSpace, das sich nicht kopieren/verschieben lässt.

    In der neuen Lokalisation habe ich vorsichtshalber den originalen Verzeichnisbaum beibehalten - also J:\Users\Cyana\usw. Das ursprüngliche Local-Verzeichnis habe ich dann wieder als User Cyana mit Rechtsklick/Eigenschaften/Pfad aufgesucht, und diesesmal mit 'Ziel suchen' von C: auf J: umgelegt. Danach nochmals die Outlook-Prozedur, und dann hat es geklappt - erstaunlicherweise funktioniert nun auch das gmail .OST file auf J:, hotmail sträubt sich noch.

    Mit der Verlegung von AppData (die originale Lokalisation habe ich noch beibehalten) teste ich nun ein Programm nach dem anderen. iTunes funktioniert wunderbar und verwendet nun J:, ebenso der IE, der seine Temp-Files nun auf J: ablegt, ohne dass ich den Pfad in den Internetoptionen hätte ändern müssen. Damit sind schon einmal bei mir die grössten Brocken weg, und die SSD wird zusätzlich geschont. TreeSize schreibt seine xml-files ebenfalls nun auf J:. NewsLeecher wiederum benötigt eine Extraeinladung (siehe NL-Forum), aber schreibt danach ebenfalls brav seine temps und group-Datenbank auf J: Generell dürften die neueren Programme die Verlagerung akzeptieren, bei älteren muss man eher nachhelfen.

    Zusätzlich mit dieser Rechtsklick-Methode verschoben habe ich den VirtualPC, bringt nochmals 10 GB bei mir. Langsam wird die C: Platte schon sehr schlank ;)

    liebe Grüße
    Cyana
     
  18. #18 areiland, 03.06.2012
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    So Schlank :)

    untitled1.jpg

    Voll installiert mit allen Programmen.
     
  19. #19 cyana, 03.06.2012
    Zuletzt bearbeitet: 03.06.2012
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    *ahm* hast du noch win386 ? *ggg*

    Unglaublich ! Allein mein Windows Ordner hat schon 49 GB ...

    ---edit
    Ich hab jetzt C:\Windows näher unter die Lupe genommen - da gibt es unter ServiceProfiles\NetworkService ebenfalls einen AppData Folder, und dort unter Local\Microsoft\Mediaplayer\Grafikcache\LocalMLS versammeln sich zigtausende von MP3 CD-Cover Bildchen 200x200, davon nur eine handvoll sichtbar, aber TreeSize enthüllt, dass es wohl Millionen sein müssen, sie summieren sich auf 11 GB (!), und wiederholen sich, so ist ein CD Cover meiner Wavemusic 3 sicherlich hundertfach vorhanden.

    Ich nehme an sie enstehen dadurch, dass ich die Musikfiles in einem freigegebenen Ordner habe ? Ist inzwischen obsolet, da ich ohnehin ein Laufwerk direkt im Netz habe - oder kommen die icons von dort ?

    liebe Grüße
    Cyana
     
  20. #20 areiland, 03.06.2012
    Zuletzt bearbeitet: 04.06.2012
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    Windows 7 64Bit - hätte ich die 32 Bit Version drauf, dann wäre sie noch kleiner. Alle eigenen Dateien sind auf D:, ausserdem sämtliche VHD´s. Das Temp Verzeichnis, die Indexdatenbank, die Miniaturansichen, die Temporären Internetdateien und die Auslagerungsdatei ebenfalls. Das Windows Verzeichnis ist aufgeräumt, von allen Programmen sind nur die Funktionen installiert, die ich wirklich nutze.

    Edit: Local\Microsoft\Mediaplayer\Grafikcache\LocalMLS ist natürlich auf D: umgelenkt.
     
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