Windows Tuning.

Diskutiere Windows Tuning. im Windows 7 Allgemeines Forum im Bereich Windows 7; Hier gibt es konkrete Hinweise darauf- wie man Windows tunen kann. Keine fertigen Bauanleitungen - sondern Hinweise wie und wo man drehen kann....

  1. #1 areiland, 10.01.2012
    Zuletzt bearbeitet: 18.02.2012
    areiland

    areiland Erfahrener Benutzer
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    Hier gibt es konkrete Hinweise darauf- wie man Windows tunen kann. Keine fertigen Bauanleitungen - sondern Hinweise wie und wo man drehen kann.

    Ich hab mal den Selbstversuch (ich hab ein aktuelles Image) gestartet und den Ccleaner über meine Festplatte laufen lassen.

    Die Umgebungsvariablen:

    ALLUSERSPROFILE=C:\ProgramData
    AMDAPPSDKROOT=C:\Program Files (x86)\AMD APP\
    APPDATA=C:\Users\areiland\AppData\Roaming
    CommonProgramFiles=C:\Program Files\Common Files
    CommonProgramFiles(x86)=C:\Program Files (x86)\Common Files
    CommonProgramW6432=C:\Program Files\Common Files
    COMPUTERNAME=EARTH
    ComSpec=C:\Windows\system32\cmd.exe
    devmgr_show_nonpresent_devices=1
    FP_NO_HOST_CHECK=NO
    HOMEDRIVE=C:
    HOMEPATH=\Users\areiland
    LOCALAPPDATA=C:\Users\areiland\AppData\Local
    LOGONSERVER=\\EARTH
    NUMBER_OF_PROCESSORS=4
    OS=Windows_NT
    Path=C:\Program Files (x86)\AMD APP\bin\x86_64;C:\Program Files (x86)\AMD APP\bin\x86;C:\Windows\system32;C:\Windows;C:\Windows\System32\Wbem;C:\Windows\System32\WindowsPowerShell\v1.0\;C:\Program Files (x86)\ATI Technologies\ATI.ACE\Core-Static;C:\Program Files (x86)\Common Files\Acronis\SnapAPI\;C:\Program Files (x86)\IDM Computer Solutions\UltraEdit\
    PATHEXT=.COM;.EXE;.BAT;.CMD;.VBS;.VBE;.JS;.JSE;.WSF;.WSH;.MSC
    PROCESSOR_ARCHITECTURE=AMD64
    PROCESSOR_IDENTIFIER=AMD64 Family 16 Model 4 Stepping 3, AuthenticAMD
    PROCESSOR_LEVEL=16
    PROCESSOR_REVISION=0403
    ProgramData=C:\ProgramData
    ProgramFiles=C:\Program Files
    ProgramFiles(x86)=C:\Program Files (x86)
    ProgramW6432=C:\Program Files
    PROMPT=$P$G
    PSModulePath=C:\Windows\system32\WindowsPowerShell\v1.0\Modules\
    PUBLIC=C:\Users\Public
    SESSIONNAME=Console
    SystemDrive=C:
    SystemRoot=C:\Windows
    TEMP=E:\Temp
    TMP=E:\Temp
    USERDOMAIN=EARTH
    USERNAME=areiland
    USERPROFILE=C:\Users\areiland
    VBOX_INSTALL_PATH=C:\Program Files\Oracle\VirtualBox\
    windir=C:\Windows

    Ccleaner hat mir 738 MB Daten zum Löschen gemeldet, in der Ausgangssituation hatte ich auf C: 22,9 GB frei.

    Nach dem Ccleaner Lauf sind auf C: immer noch 22,9 Gb frei, Daten hat Ccleaner ausschliesslich in den Temporären Pfaden auf LW E: (mein LW mit den Temporären Daten) gelöscht. Das sind allerdings Pfade, die auch von der Datenträgerbereinigung berücksicht werden. Hier sind also keine Gewinne zu erzielen. Gelöscht werden auch auf E: nur Daten, die ich auch mit der Datenträgerbereinigung entferne.

    Über die Registryoptimierung des Ccleaner möchte ich mich nicht unbedingt auslassen. Denn es gibt keinen Grund die Registry zu optimieren. Aufgrund der Struktur der Registry, ist es ausgeschlossen dass ungültige, verwaiste oder deaktivierte (Msconfig deaktiviert Schlüssel z.B. indem es dem Schlüsel ein Minuszeichen voransetzt und nur die aktiven Einträge im ursprünglichen "RUN" Schlüssel belässt) Schlüssel sich auf die Performance von Windows auswirken. In der Registry werden Schlüssel angesprungen, indem der komplette Pfad zum Schlüssel aufgerufen wird. Das heisst, die Suche nach einem bestimmten Schlüssel - findet nicht statt, sie werden selektiv angesprungen. Auch gibt es keinen Grund die Registry zu defragmentieren - sie kann nicht fragmentieren, ausser über das Dateisystem. Die Registry ist überdies in mehrere Dateien gesplittet, denn die Informationen zur globalen Soft- oder Hardwarekonfiguration stehen in einer anderen Datei als die Daten des aktuellen Users.

    Ein Defragmentieren der Registry gibt es also genausowenig wie die wirksame Optimierung durch das Entfernen von "ungültigen" oder "verwaisten" Schlüsseln. Eine Software kann das gar nicht leisten, zu entscheiden - welcher Schlüssel benötigt wird oder welcher Schlüssel überflüssig ist.

    Als Beispiel: Ich trage manuell in der Registry ein, dass Word die Datei mit der Endung "XY" öffnen soll. Ccleaner kennt das Dateiformat nicht und löscht mir deshalb meinen Eintrag. Ccleaner würde mir also meine eigene Zuordnung löschen, weil ihm die nicht bekannt ist. Das fände ich nicht sehr prickelnd.

    Auf die Arbeitsgeschwindigkeit von Windows hätte das Löschen von "verwaisten" oder "ungültigen" Schlüsseln ohnehin keine Auswirkungen. Die Grösse der Registry ist bei heutigen Festplattengrössen ebenfalls vernachlässigbar.

    Wo also läge der Gewinn - ausser in der Frequenz, in der man Windows neu installieren darf?

    Windows optimieren zu können, indem man Tuningtools einsetzt, ist ein Trugschluss. Denn das würde voraussetzen, dass Windows von MS künstlich verlangsamt wird, das entspricht definitiv nicht den Gegebenheiten. Klar, auf dem einen oder anderen Rechner gibt es immer mal die Möglichkeit eine Einstellung anzupassen, um den einen oder anderen Prozess zu beschleunigen. Das hat aber keine Auswirkungen auf die Gesamtperformance des Systems.

    Viele Tuningtools bieten immer noch die Optionen "Auslagerung verhindern" oder "Systemcache vergrössern" - Humbug, denn Windows verwaltet den Speicher sehr effektiv. Die Tuningtools versprechen viel, halten aber nichts davon.

    Windows belegt zuviel Speicher?`

    Das meiste ist Systemcache, mit dem Windows erst so richtig auf Touren kommt. Im Prinzip kann Windows nicht genug Speicher belegen, alles was Windows im Speicher halten kann, muss nicht von der lahmen Festplatte gelesen werden.
     
    Yogie Yoman gefällt das.
  2. #2 Xwin7userX, 10.01.2012
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    War ich geschockt, als ich einen Beitrag namens "Windows Tuning" von areiland gesehen hab! Ich dachte schon fast, Du wärst zu den TuneUp-lovern übergelaufen :D

    Ich denke/hoffe dieser Beitrag wird vielleicht manchen TuneUp-lovern die Augen öffnen, denn das Benutzen solcher tuning Tools beruht meistens auf Unwissenheit... ;)
     
  3. #3 wingdancer, 11.01.2012
    wingdancer

    wingdancer Erfahrener Benutzer

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    @ areiland, ein sehr guter Bericht den ich voll unterstützen kann.
    Seit Win7 sind diese Tools wirklich überflüssig geworden.
     
  4. #4 cardisch, 11.01.2012
    Zuletzt bearbeitet: 11.01.2012
    cardisch

    cardisch Erfahrener Benutzer

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    Tach

    Hut ab vor so einem Selbsttest (grenzt ja schon fast an Masochismus)....
    Wär für die User dieser Programme natürlich schön gewesen, dass ganze evt. noch mit Benchmarks zu "begründen", das wäre dann aber zuviel des Guten.
    Areiland, bist du wegen des Berichts von Galileo (ich glaube vom 9.1.12) darauf gekommen ?!
    Da haben zwei sich wichtig nehmende Freaks nämlich GENAU dieses Programm als DAS Killerfeauture bezeichnet...
    Die haben dort aber auch behauptet, dass erst Win7 ein Defragmentierungsprogramm von Hause aus mitbringt und man sich durchaus Laptops mit Spiegeldsiplay kaufen kann, da man eine Anti-Rexlextionsfolie für wenig Geld nachrüsten kann (und die taugen nichts, ich MUSSTE es an einem Touch_LCD ausprobieren).

    Wäre es nicht so traurig, dann hätte ich glatt über die Deppen gelacht ... ;-)

    Gruß

    Carsten
     
  5. daen

    daen Erfahrener Benutzer

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    Hoi Alex.- Supi Beitrag. :cool:
    Muss zugeben, ich war bis vorm halben Jahr auch von den Werbeversprechungen von CCleaner geblendet.
    Bis beim Nachbar (nach CCleanen) die Meldung beim nächsten Boot ....Fehler in der Registry kam....
    seither verwende ich den Putzer nicht mehr.
    Vielen Dank für deine Mühe und den Thread. Hoffentlich werden dadurch viele Wachgerüttelt.
     
  6. #6 areiland, 11.01.2012
    Zuletzt bearbeitet: 19.01.2012
    areiland

    areiland Erfahrener Benutzer
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    Nö, ich komm immer mal wieder auf solche Ideen. Galileo seh ich eher selten! Aber der Begriff "Killerfeature" für Ccleaner und Co. ist gut - im wörtlichen Sinne genommen natürlich. Wer sich sein Display unbedingt mit einer aufgepappten Folie verhunzen will - viel Spass, ich hab mir gleich ein NB mit mattem Display gekauft. Spätestens dann, wenn die merken dass die Folie nicht das bringt was sie sich versprechen und sie wieder entfernen wollen - merken die was sie sich angetan haben.

    Warum grenzt das an Masochismus - Ich hab doch ein aktuelles Image, das ich in 10 Minuten wieder auf der Festplatte hab.
    Mit Benchmarks sollte man was begründen - dass das Reinigen der Registry nix bringt? Jeder halbwegs vernünftige Mensch sollte sich im Klaren sein, dass egal was man an der Registry "Reinigt", der Rechner dadurch nie beschleunigt werden kann - denn Benchmarks messen die Leistung von Speicher, CPU und Grafikkarte, an der ändern auch zehntausende von verwaisten oder ungültigen Schlüsseln nicht das geringste.

    Edit: Um wirklich messen zu können ob das Reinigen der Registry was bringt, müsste man einen Benchmark schreiben, der willkürlich tausende von Registryschlüsseln liest und darin enthaltene Befehle ausführt. Das vor der Reinigung und natürlich nach der Reinigung. Und natürlich die die Zeiten protokolliert - die benötigt werden um die Befehle auszuführen. Messbar dürfte der Unterschied nicht sein.

    Das interessanteste Versprechen dieser Tuningtools ist das "Defragmentieren" der Registry - analog zur Defragmentierung einer Festplatte. Dabei kann man die Registry gar nicht defragmentieren, denn die Daten der Registry werden nicht in einzelnen Blöcken gespeichert, deren "Willkürliche" Anfangsposition in einem Inhaltsverzeichnis zu finden ist. Die Schlüssel der Registry (damit auch die Daten) werden innerhalb der Registry immer zusammenhängend gespeichert und auch direkt (selektiv) über den absoluten Pfad angesprungen. Womit ganz klar sein dürfte, warum es durch eine "Fragmentierung" und durch verwaiste oder ungültige Schlüssel keinen Performanceverlust geben kann. Solche Schlüssel werden nicht beachtet, weil die Registry von den Programmen eben nicht nach den Daten durchsucht werden muss - sondern die Daten direkt gelesen werden. Auserdem liegt die Registry nicht in einem Stück vor - sondern sie ist in mehrere Dateien gesplittet.

    Einmal gibt es den Maschinenspzifischen Teil HKEY_LOCAL_MACHINE der global gilt und die Hardwareinformationen und globalen Softwareeinstellungen beinhaltet. Dazu gehört HKEY_CLASSES_ROOT, der einen Verweis auf HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Classes darstellt und alle Informationen zu den registrierten Dateitypen und den damit verknüpften Programmen enthält. Dieser Teil liegt unterhalb von C:\Windows\. Dann gibt es HKEY_USERS der für alle für alle User gilt und die Informationen zu den Profilen enthält. Ausserdem existiert in jedem Userverzeichnis der Userspezifische Teil HKEY_CURRENT_USER, der nur beim Anmelden des Users geladen wird und die Informationen zum geladenen Profil enthält. Das ist die Ntuser.dat, die sich in jedem Userverzeichnis findet.

    Will man tatsächlich seine Registry mal reinigen - geht das ganz einfach mit Bordmitteln: Man exportiert die Hauptschlüssel und importiert sie wieder. Beim Export werden ungültige Schlüssel nicht beachtet und beim Reimport gehen sie verloren. Das ist der sicherste und einfachste Weg.
     
  7. #7 areiland, 07.02.2012
    Zuletzt bearbeitet: 20.04.2012
    areiland

    areiland Erfahrener Benutzer
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    Man kann seine Windows Installation selbstverständlich auch etwas ausdünnen. Natürlich von mir im Selbstversuch!

    Mit den Bordmitteln von Windows geht das vergleichsweise gut. Z.b. kann man Ordner mit der NTFS Komprimierung komprimieren. Dabei halten sich Vor- und Nachteile sogar die Waage, so dass die Komprimierung per NTFS Komprimierung beim Lesen oder Schreiben keine gravierenden Nachteile bewirkt.

    Man muss nur darauf achten, dass man Ordner komprimiert, die sich vergleichsweise gut komprimieren lassen. Das sind z.B. alle Ordner, die Textdateien enthalten. Also Inf, Benutzerdaten, Ordner mit Logs etc. Schon komprimierte Daten (Archive, Bilder, Videos, Soundfiles etc.) sollte man dabei möglichst links liegen lassen, da sie sich per Se nicht weiter komprimieren lassen. Im Gegenteil, zumeist nehmen solche Dateien beim erneuten Komprimieren an Grösse zu. Das liegt daran, dass beim Komprimieren ein Verwaltungsvorspann eingefügt wird, der das Archiv/die Datei beschreibt. Bei einem selbstenpackenden Archiv käme ausserdem noch die Entpackroutine dazu. Danach werden die einzelnen Bytes zusammengefasst. Im Prinzip wird jedes Zeichen gezählt und ein Zeiger gesetzt, der die Anzahl der vorkommenden Zeichen enthält. Aus 1000 E's wird so z.B. E=1000 (schematisch). Da in der komprimierten Datei aber nur solche Zeiger existieren, kann eine effektive Komprimierung nicht mehr stattfinden.

    Absolut nicht komprimieren darf man die Ordner Boot, weder im Rootverzeichnis noch den im Windowsverzeichnis. Das wäre fatal - denn dann findet der Bootmanager sich selbst nicht mehr. Eine Neuinstallation - zumindest das Zurückspielen eines Images wäre die Folge.

    Mit der Onlinekomprimierung lässt sich viel Platz sparen - da die Daten dabei auf Sektorbasis komprimiert werden und nicht, wie bei vorherigen (Drivespace) Systemen, in ein Hostlaufwerk (komprimierte Datei) überführt werden. Zudem geschieht die Dekomprimierung im Arbeitsspeicher, mit Prozessorlast, also unabhängig von der Festplattenleistung. Das macht die Komprimierung auch für schmale Systeme interessant, weil die Auslastung des Prozessors selten die der Festplatte erreicht. Wie hier: System-Partition bei SSDs komprimieren: Top oder Flop? : Mehr SSD-Speicherplatz durch NTFS-Kompression nachzulesen ist, halten sich Vor- und Nachteile der Onlinekomprimierung absolut die Waage.
    Für SSD's scheint die Onlinekomprimierung also durchaus geeignet zu sein.

    Risikolos und sinnvoll ist der Einsatz der Onlinekomprimierung zumindest bei den Verzeichnissen:

    C:\Benutzer
    C:\Programmdata
    C:\Programme
    C:\Prgramme (x86)
    C:\Windows\Cursors
    C:\Windows\Debug
    C:\Windows\Fonts
    C:\Windows\Help
    C:\Windows\Inf (*.Pnf kann man löschen - die werden wieder angelegt, wenn die Installationsdatenbank benötigt wird.)
    C:\Windows\Installer (Hier gilt aber das, was ich oben über das Komprimieren von Archiven sagte.)
    C:\Windows\Pchealth
    C:\Windows\Performance
    C:\Windows\Prefetch
    C:\Windows\Speech
    C:\Windows\Temp
    C:\Windows\Twain32
    C:\Windows\Web

    (listing to be continued)

    Im Verzeichnis "C:\Windows\Installer" kann man den Ordner "$PatchCache$" und die Dateien *.msp löschen. Hier kann man, je nach Updatestand, bis zu 2,0 GB einsparen. $PatchCache$ enthält die noch zu installierenden Updates - also eine solche Massnahme erst dann durchführen, wenn keine Updates mehr zu konfigurieren sind. *.msp sind die installierten Patches, die zum Zwecke der Wiederinstallation vorgehalten werden. Fehlen einzelne Patchpakete, wenn der Patch neu installiert werden muss - werden sie per Windowsupdate nachgeladen.

    Mit der Komprimierung hab ich bei mir locker 2,0 Gb Platz eingespart. Zusammen mit allen anderen Massnahmen, lassen sich da auf dem Bootlaufwerk schon mal 5-6 GB Platz einsparen.

    Einsetzen lässt sich die Onlinekompression, indem man den betreffenden Ordner mit Rechts anklickt und die Eigenschaften auswählt.
    Unter "Erweitert" "Komprimierungs und Verschlüsselungsattribute" lässt sich die Komprimierung für diesen Ordner auswählen. Nach dem Klick auf "OK" und auf "OK" für die Ausführung der Komprimierung kommt ein Dialog für das Bestätigen der Attribute, den bestätigt man mit "Ok" um die "Änderungen für diesen Ordner untergeordnete Ordner und Dateien übernehmen". Enthält der zu komprimierende Ordner Systemdateien, muss man ausserdem den folgenden Dialog mit "Ignorieren" bestätigen - um die geschützten Dateien und Ordner auszunehmen - dann läuft die Komprimierung durch.

    Nicht vergessen sollte man eine komplette Defragmentierung der Festplatte, da sich durch die Komprimierung freie Sektoren ergeben und eine Neu-Ordnung der Dateien geboten ist. Erst damit sollten sich die Vorteile der Massnahme richtig zeigen.
     
  8. #8 HAL9000, 07.02.2012
    HAL9000

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    Hi

    Ein recht interessanter Beitrag -Respekt !

    Ich habe hier in Bezug auf Speicherplatz ein anderes Phänomen:

    Aktuell habe ich rund 80 GB auf C:
    Frei habe ich noch rund 13 GB
    Macht also 67 GB belegten Speicherplatz.
    Markiere ich alle Daten und lasse die Eigenschaften anzeigen sagt mir das System:
    55 GB belegter Speicherplatz :confused:
    Mache ich ein Backup dieser Situation und lese es zurück habe ich wieder 25 GB freien Speicherplatz.

    Frage: Mit was müllt sich C zu ???

    P.S. Papierkorb und Temporäre Dateien sind selbstverständlich leer :cool:
     
  9. #9 Xwin7userX, 07.02.2012
    Xwin7userX

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    @HAL9000
    Vielleicht hiberfil/pagefile?
     
  10. #10 areiland, 07.02.2012
    Zuletzt bearbeitet: 20.04.2012
    areiland

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    Temporäre Dateien - die nicht mitgesichert werden.
    Auch wenn Du sie nicht siehst, es gibt immer temporäre Dateien. Das kann auch schon mal eine Auslagerungsdatei sein, die Du abgeschaltet hast, die aber tatsächlich vorhanden ist. Windows lagert immer aus - kannst Du nachprüfen, Taskmanager starten und den Kernelspeicher einsehen. Es gibt viele Möglichkeiten, warum Windows Dir mehr meldet als es tatsächlich belegt. Z.B. werden einige Verzeichnisse per Se schon komprimiert. Winsxs ist so ein Fall - darin finden sich viele Dateien, die ohnehin schon komprimiert sind. Ausserdem stellen viele Dateien nur Links dar, die mehrfach als Dateien gezählt werden, tatsächlich aber nur einmal vorhanden sind. Die Folge - aus 256 KB werden 2 MB - je nachdem, von wo aus man zählen lässt.

    Du könntest ja mal eine Systembereinigung durchführen und auch die Systemdateien bereinigen lassen, mit den Wiederherstellungspunkten und Schattenkopien. Das dürfte Dir einiges an Entlastung bringen.
     
  11. #11 HAL9000, 07.02.2012
    HAL9000

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    Nein-die werden brav mitberechnet

    Systemdateien.JPG
     
  12. #12 Seni_Kirsche, 07.02.2012
    Seni_Kirsche

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    Respekt !
    Spitze !
    weiter so !!!
    Gruß
     
  13. pefo

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  14. #14 areiland, 10.02.2012
    Zuletzt bearbeitet: 13.02.2012
    areiland

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    Hat man in seinem Rechner mehrere Festplatten eingebaut, dann bietet es sich an - die temporären Dateien und die Temporären Internetdateien auf eine andere Festplatte zu verlegen. Auch die Auslagerungsdatei kann man dann auf ein anderes Laufwerk zu verlegen. Das entlastet das Systemlaufwerk, weil Windows dann parallel auf zwei Laufwerken arbeiten kann. Das Abschalten der Auslagerungsdatei bietet sich nicht an, da Windows immer auslagert. Auch wenn der Rechner eigentlich Speicher satt hat - ausgelagert wird immer.

    Im Gegensatz zu früher (Windows 95 und Co.), wo mit Auslagern "Swapping" http://de.wikipedia.org/wiki/Swapping - also das Simulieren von Arbeitsspeicher auf der Festplatte wenn dieser knapp wurde - gemeint war - lagert Windows heute immer aus. Es wird "Paging": http://de.wikipedia.org/wiki/Paging genutzt. Das bedeutet, dass Windows auch bei abgeschalteter Auslagerungsdatei immer auslagert. Es werden aktuell nicht benötigte Speicherseiten (Pages) in die Auslagerungsdatei verlagert, um den Arbeitsspeicher zu entlasten. Oder es werden erst gar nicht alle Speicherseiten (Demand Paging) in den physikalischen Speicher geladen, sondern gleich in die Auslagerungsdatei verschoben. Beim Swapping wird der Speicher in der Auslagerungsdatei dann genutzt, wenn das BS einen Speicherengpass hat. Beim Paging wird immer ausgelagert, um den Speicher zu entlasten - auch wenn augenscheinlich kein Bedarf dazu besteht.

    Gepaged werden nur Speicherseiten von Programmen, die aktuell nicht arbeiten müssen. Also alle Programme, die zwar gestartet sind, aber eigentlich nichts tun - als auf irgendeine Benutzeraktion zu warten.

    Deshalb ist es sinnvoll, die Auslagerungsdatei zu belassen und sie nur auf eine andere Festplatte zu verlegen, die nicht oder nur wenig frequentiert ist. So werden solche Zugriffe ebenfalls auf ein anderes Laufwerk ausgelagert - was das ständige Neu-Positionieren des Schreib/Lesekopfes der Festplatte deutlich verringert und Windows auf der Systemfestplatte deutlich mehr Raum für seine eigenen Operationen lässt. Eben weil bei Zugriffen, auf z.B. ausgelagerte Speicherseiten, nicht auf dem Systemdatenträger gelesen werden muss - sondern der Zugriff parallel auf dem anderen Laufwerk erfolgt.

    Das Systemlaufwerk muss dann den Schreib/Lesekopf nicht Neupositionieren - sondern das zweite Laufwerk erledigt den Lesevorgang. Bei vielen Zugriffen, z.B. beim Surfen, kann da hinten schon mal was ordentliches rauskommen. Erst recht wenn man bedenkt, dass beim Surfen im Internet ordentlich was an Traffic zusammenkommt. Allein beim Werbetraffic, der auf vielen Seiten rüberkommt, ist es wünschenswert wenn man System und Temporäre Internetdateien voneinander trennt. Wenn man viel streamt, dann kann das auch schon mal was bringen - denn die Streams laufen dann nicht mehr auf das Systemlaufwerk, sondern in den temporären Internetspeicher auf der anderen Festplatte und Windows kann kann seine Aufgaben trotzdem zeitnah erledigen.

    So kann man das Systemlaufwerk schön entlasten was gerade beim Einsatz einer SSD, mit ihren endlichen Schreibzyklen, interessant ist.

    Auf einem Rechner mit nur einer Festplatte, aber mehreren Partitionen, ist es dagegen nicht sinnvoll eine solche Trennung vorzunehmen. Da kann es im Extremfall passieren, dass der Schreib/Lesekopf bei solchen Zugriffen vom Anfang der Festplatte zum äussersten Ende der Festplatte gefahren werden muss, um einen Zugriff auf die Auslagerungsdatei oder die temporären Verzeichnisse durchzuführen. Das kostet Zeit, die sich durchaus summieren kann. Hier ist es sinnvoller, die temporären Dateien und die Auslagerungsdatei im Systemlaufwerk zu belassen, weil so der Schreib/Lesekopf bei Zugriffen nur minimale Wege zurücklegen muss - um die Sektoren einzulesen.

    Natürlich geht hierbei auch darum, dass man sein Systemlaufwerk von "überflüssigen" Daten befreit. Die Fragmentierung wird verringert - gerade bei Temporären Internetdateien ist die sehr hoch. Der Platzbedarf auf dem Systemlaufwerk sinkt ebenfalls. Trotz eingestellten 250 MB Internetcache, legt mir der IE regelmässig gut 1024 MB Cache an. Bei der Fluktuation, die der IN Cache hat, ist das eine Grösse, die man nicht vernachlässigen sollte.

    Auch ist es eben so, dass Festplatten die grössten Bremsen im System sind und man das Beste daraus machen sollte. Also sollte man sehen, dass man seine Möglichkeiten möglichst nutzt.

    Ich persönlich hab meine temporären Verzeichnisse und die Auslagerungsdatei auf LW E: verlegt, weil das erstens eine zweite Festplatte ist und zweitens recht wenig frequentiert ist. Darauf liegen neben %Temp% (Global und User) auch %Temporary Internet Files%, die Downloads, die Bilder und meine VHD's (VirtualBox). Ausserdem laufen meine Backups drauf. Da ich eher weniger auf die Backups, die Bilder und die VHD's zurückgreife - ist das natürlich die erste Wahl. Die Übertragungsgeschwindigkeit (ca. 92 MB/s gegenüber der F3 mit ca. 140 Mb/s) kann ich dabei getrost vernachlässigen. Das Umlegen bringt mir mehr als die höhere Geschwindigkeit der F3 ausmachen würde.

    %Temp% kann man verlegen, indem man in den "Erweiterten Systemeigenschaften" unter "Umgebungsvariablen" - "Benutzervariablen für <Benutzer>" den Wert von %Temp% und %TMP% entsprechend anpasst - aber auch nicht vergisst, in der Liste der Systemvariablen
    %Temp% und %Tmp% anzupassen. Dafür müssen natürlich für jeden Benutzer die Benutzervariablen angepasst werden. Man kann natürlich für jeden Benutzer ein eigenes Verzeichnis angeben - in dem %Temp% und %Temporary Internetfiles% gespeichert werden. Es bietet sich natürlich an, die Struktur des Benutzerverzeichnisses zu benutzen um die temporären Verzeichnisse pro Benutzer zu trennen.

    Die temporären Internetdateien werden im Browser angepasst. Beim IE findet sich die Einstellung unter "Extras" - "Internetoptionen" - "Browserverlauf". Oder in der Systemsteuerung unter den Internetoptionen.

    Die Auslagerungsdatei kann man verlegen indem man in den "Erweiterten Systemeigenschaften" unter "Visuelle Effekte, Prozessorzeitplanung, Speichernutzung und virtueller Speicher" - die Einstellungen bei unter "Erweitert" - "Virtueller Arbeitsspeicher" anpasst. Allerdings darf man nicht vergessen, die Schaltfläche "Festlegen" zu betätigen, wenn man dort eine Einstellung vorgenommen hat.

    Man kann sogar die Indexdatenbank von Windows Search verlegen - in der "Sytemsteuerung" - "Indizierungsoptionen" unter "Erweitert" findet man die Möglichkeit dazu - hier kann man den Pfad verlegen. Allerdings ist es interessanter, die Indizierung selbst erst einmal einzuschränken. Pfade, die man nicht durchsucht haben will, kann man hier ausnehmen und seine Indexdatenbank auf die "Essentals" beschränken. Ich hab z.B. alle eigenen Dateien von der Indexierung ausgenommen, weil ich weiss welche Dateien wo zu finden sind. Genauso hab ich das Indexieren von Dateiinhalten abgeschaltet (ist Standard) und das Indexieren von bestimmten Ordnern (man kann jeden Ordner auswählen) abgeschaltet. Das macht auch Platz - denn die Indizierung kann bei richtiger Anwendung ebenfalls stark eingeschränkt werden.

    Windows hat allerdings noch ein paar Möglichkeiten, den Speicher zu entlasten. So können Programme seit Windows 2000 direkt aus dem Speicher (Systemcache) gestartet werden. Damit wird bei oft gestarteten Programmen vermieden, dass diese von der Festplatte geladen werden müssen.

    Die Ruhezustandsdatei Hiberfil.sys lässt sich übrigens nicht verlegen. Die muss sich immer im Stammverzeichnis des Systemlaufwerkes befinden - da der Bootsektor darauf verweist. Hiberfil.sys ist also eine Startdatei, die Anstelle von W7ldr für den Systemstart verantwortlich ist. Nur wenn Hiberfil.sys nicht zugreif- oder lesbar ist, verzweigt der Bootlader von Windows 7 auf das normale Bootmenü von Windows.
     
  15. #15 areiland, 13.02.2012
    Zuletzt bearbeitet: 08.04.2012
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    Einige User posten hier immer wieder Bootzeiten von +100 Sekunden. Trotz gut ausgestatteter Rechner bleiben die Startzeiten deutlich hinter den Erwartungen zurück, bzw. sie booten in Zeiträumen, die nicht nachvollziehbar sind.

    Komischerweise kann ich solche Startzeiten nicht nachvollziehen. Denn mein Rechner bootet in Regionen, die von denen dieser User sehr weit abweichen. So startet mein Rechner normalerweise in 40-45 Sekunden, in guten Zeiten sogar in 34 Sekunden. Die Angaben dazu findet man in der Ereignisanzeige unter "Anwendungs und Dienstprotolle" - "Microsoft" - "Windows" - Diagnostics-Performance" - "Betriebsbereit". Allerdings schwanken die Zeiten erheblich - da die Bootzeit davon abhängt, wann sich ein Gerät als "bereit" meldet. Das kann aber schon davon abhängen, welche Aussentemperatur herrscht. Oder ob der Rechner ausgeschaltet war oder aus dem Stand neu gestartet wird.

    Der Start meines Rechners:
    ---
    BootTsVersion 2
    BootStartTime 2012-02-13T13:56:58.765200000Z
    BootEndTime 2012-02-13T13:58:49.194950000Z
    SystemBootInstance 54
    UserBootInstance 48
    BootTime 33944 (Startzeit 33,9 Sek)
    MainPathBootTime 17444
    BootKernelInitTime 20
    BootDriverInitTime 191
    BootDevicesInitTime 2724
    BootPrefetchInitTime 30955
    BootPrefetchBytes 448835584
    BootAutoChkTime 0
    BootSmssInitTime 7984
    BootCriticalServicesInitTime 323
    BootUserProfileProcessingTime 1222
    BootMachineProfileProcessingTime 0
    BootExplorerInitTime 2960
    BootNumStartupApps 4
    BootPostBootTime 16500
    BootIsRebootAfterInstall false
    BootRootCauseStepImprovementBits 0
    BootRootCauseGradualImprovementBits 0
    BootRootCauseStepDegradationBits 0
    BootRootCauseGradualDegradationBits 0
    BootIsDegradation false
    BootIsStepDegradation false
    BootIsGradualDegradation false
    BootImprovementDelta 0
    BootDegradationDelta 0
    BootIsRootCauseIdentified false
    OSLoaderDuration 1661
    BootPNPInitStartTimeMS 20
    BootPNPInitDuration 2743
    OtherKernelInitDuration 1692
    SystemPNPInitStartTimeMS 4387
    SystemPNPInitDuration 172
    SessionInitStartTimeMS 4608
    Session0InitDuration 1596
    Session1InitDuration 448
    SessionInitOtherDuration 5939
    WinLogonStartTimeMS 12593
    OtherLogonInitActivityDuration 668
    UserLogonWaitDuration 1035
    ---

    Aus dem Ruhezustand:

    ---
    StandbyTsVersion 1
    StandbyAppCount 11
    StandbyServicesCount 19
    StandbyDevicesCount 157
    StandbyStartTime 2012-02-13T15:52:24.738694000Z
    StandbyEndTime 2012-02-13T15:52:38.587694000Z
    StandbySuspendTotal 13849
    StandbySuspendTotalChange 0
    StandbySuspendQueryApps 0
    StandbySuspendQueryAppsChange 0
    StandbySuspendQueryServices 0
    StandbySuspendQueryServicesChange 0
    StandbySuspendApps 541
    StandbySuspendAppsChange 0
    StandbySuspendServices 7
    StandbySuspendServicesChange 0
    StandbySuspendShowUI 0
    StandbySuspendShowUIChange 0
    StandbySuspendSuperfetchPageIn 18
    StandbySuspendSuperfetchPageInChange 0
    StandbySuspendWinlogon 391
    StandbySuspendWinlogonChange 0
    StandbySuspendLockPageableSections 0
    StandbySuspendLockPageableSectionsChange 0
    StandbySuspendPreSleepCallbacks 0
    StandbySuspendPreSleepCallbacksChange 0
    StandbySuspendSwapInWorkerThreads 0
    StandbySuspendSwapInWorkerThreadsChange 0
    StandbySuspendQueryDevices 1
    StandbySuspendQueryDevicesChange 0
    StandbySuspendFlushVolumes 1403
    StandbySuspendFlushVolumesChange 0
    StandbySuspendSuspendDevices 776
    StandbySuspendSuspendDevicesChange 0
    StandbySuspendHibernateWrite 10708
    StandbySuspendHibernateWriteChange 0
    ResumeStartTime 2012-02-13T15:55:05.922829500Z
    ResumeEndTime 2012-02-13T15:55:14.702969900Z
    StandbyResumeTotal 8780 (Start aus dem Ruhezustand= 8,7 Sek)
    StandbyResumeTotalChange 0
    StandbyResumeHibernateRead 7558
    StandbyResumeHibernateReadChange 0
    StandbyResumeS3BiosInitTime 0
    StandbyResumeS3BiosInitTimeChange 0
    StandbyResumeResumeDevices 1222
    StandbyResumeResumeDevicesChange 0
    StandbyRootCauseDegradationGradual 0
    StandbyRootCauseImprovementGradual 0
    StandbyRootCauseDegradationStep 0
    StandbyRootCauseImprovementStep 0
    StandbyIsDegradation false
    StandbyIsTroubleshooterLaunched true
    StandbyIsRootCauseIdentified false
    ---

    Schlafen geht der Rechner normalerweise auch in wenigen Sekunden:
    ---
    ShutdownTsVersion 1
    ShutdownStartTime 2012-02-13T15:24:33.717196200Z
    ShutdownEndTime 2012-02-13T15:24:42.596950000Z
    ShutdownTime 8879 (Herunterfahrzeit = 8,9 Sek)
    ShutdownUserSessionTime 1509
    ShutdownUserPolicyTime 0
    ShutdownUserProfilesTime 370
    ShutdownSystemSessionsTime 4737
    ShutdownPreShutdownNotificationsTime 2403
    ShutdownServicesTime 2184
    ShutdownKernelTime 2633
    ShutdownRootCauseStepImprovementBits 0
    ShutdownRootCauseGradualImprovementBits 0
    ShutdownRootCauseStepDegradationBits 0
    ShutdownRootCauseGradualDegradationBits 0
    ShutdownIsDegradation false
    ShutdownTimeChange 0
    ---

    Ich muss anmerken, dass ich keine SSD einsetze - der Rechner bootet von einer Samsung HD502HJ, also von einer Festplatte. Ich habe gerade mal vier Autostartprogramme. Ausserdem überprüfe ich regelmässig meinen Autostart und werf alles raus, was ich nicht benötige - bzw. nicht haben will. Das Dateisystem wird sporadisch auf Fehler überprüft, eine regelmässige Überprüfung findet also nicht statt. Regelmässig wird dagegen eine Datenträgerbereinigung durchgeführt und die Startpartition defragmentiert.

    Im Wesentlichen kommt es darauf an, wie man den Rechner pflegt und wie man den Autostart aufräumt. Viele Programme installieren inzwischen (weil man weiss - dass der Autostart ausgemistet wird) ihre Update-Routinen als Dienste. Da lohnt es sich schon mal die Dienste zu überprüfen, um unerwünschte Update-Programme zu eliminieren.

    Über 50-60 Sekunden Startzeit bin ich noch nie hinausgekommen. Selbst wenn ich monatelang keine Prüfung meiner Startzeiten durchführe, signifikante Änderungen ergeben sich keine. Allerdings sind bei mir keine Spiele installiert.

    Vieles hängt an der Art der installierten Software, eventuell auch ob diese Software in Kompatibilitätsmodi ausgeführt wird. Das kann dazu führen, dass Windows Einstellungen einlädt, die das Ausführen der Software ermöglichen. Es kann sogar dazu führen, dass Windows Kompatibilitätsmodi zur Laufzeit nachlädt.
     
  16. #16 kallepirna, 13.02.2012
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    Hallo@all!
    areiland Habe mal eine Frage an dich Wie bzw. wo stelle ich ein nach wohin Windows auslagert. Ich habe Windows 7 64 Bit und auch eine 2. Festplatte wo ich die Auslagerungsdatei drauf machen könnte, bloß wie stelle ich das ein kannst du mir da helfen habe keinen Plan davon. Oder muß ich Windows neu installieren wäre nett wenn ich Hilfe bekommen könnte. Mfg.kallepirna
     
  17. #17 Meister Proper, 13.02.2012
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    Systemsteuerung> System und Sicherheit> System> erweiterte Systemeinstellungen> Reiter "Erweitert"> Leistung> Einstellungen> Reiter "Erweitert" und dann virtueller Arbeitsspeicher.
    Umgebungsvariablen (Temp etc) sind ebenfalls unter dem Punkt "Erweitert" bei Systemeigenschaften> erweitert zu ändern.
     
  18. #18 Xwin7userX, 13.02.2012
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    siehe Signatur
    @Areiland Beim Ruhezustand gehts mir genauso:

    Ruhezustand:
    -------------------------------
    StandbyTsVersion 1
    StandbyAppCount 12
    StandbyServicesCount 19
    StandbyDevicesCount 191
    StandbyStartTime 2012-02-12T19:06:21.924412900Z
    StandbyEndTime 2012-02-12T19:06:49.625412900Z
    StandbySuspendTotal 27701
    StandbySuspendTotalChange 0
    StandbySuspendQueryApps 0
    StandbySuspendQueryAppsChange 0
    StandbySuspendQueryServices 0
    StandbySuspendQueryServicesChange 0
    StandbySuspendApps 1784
    StandbySuspendAppsChange 0
    StandbySuspendServices 170
    StandbySuspendServicesChange 0
    StandbySuspendShowUI 0
    StandbySuspendShowUIChange 0
    StandbySuspendSuperfetchPageIn 1301
    StandbySuspendSuperfetchPageInChange 0
    StandbySuspendWinlogon 0
    StandbySuspendWinlogonChange 0
    StandbySuspendLockPageableSections 0
    StandbySuspendLockPageableSectionsChange 0
    StandbySuspendPreSleepCallbacks 0
    StandbySuspendPreSleepCallbacksChange 0
    StandbySuspendSwapInWorkerThreads 0
    StandbySuspendSwapInWorkerThreadsChange 0
    StandbySuspendQueryDevices 29
    StandbySuspendQueryDevicesChange 0
    StandbySuspendFlushVolumes 931
    StandbySuspendFlushVolumesChange 0
    StandbySuspendSuspendDevices 12397
    StandbySuspendSuspendDevicesChange 0
    StandbySuspendHibernateWrite 11086
    StandbySuspendHibernateWriteChange 0
    ResumeStartTime 2012-02-13T13:35:33.125023600Z
    ResumeEndTime 2012-02-13T13:35:39.615195100Z
    StandbyResumeTotal 6490 knapp 7 SekundenHah, ich hab dich übertroffen XD
    StandbyResumeTotalChange 0
    StandbyResumeHibernateRead 6072
    StandbyResumeHibernateReadChange 0
    StandbyResumeS3BiosInitTime 0
    StandbyResumeS3BiosInitTimeChange 0
    StandbyResumeResumeDevices 418
    StandbyResumeResumeDevicesChange 0
    StandbyRootCauseDegradationGradual 0
    StandbyRootCauseImprovementGradual 0
    StandbyRootCauseDegradationStep 0
    StandbyRootCauseImprovementStep 0
    StandbyIsDegradation false
    StandbyIsTroubleshooterLaunched true
    StandbyIsRootCauseIdentified false

    Beim Bootvorgang sieht das aber bei mir anders aus:
    BootTime 137808

    Allerdings darüber:
    StartTime 2012-02-10T15:29:21.687200300Z
    NameLength 11
    Name vsserv.exe
    FriendlyNameLength 29
    FriendlyName Bitdefender Security Service
    VersionLength 13
    Version 15.0.36.1526
    TotalTime 65231
    DegradationTime 56731
    PathLength 57
    Path C:\Program Files\Bitdefender\Bitdefender 2012\vsserv.exe
    ProductNameLength 17
    ProductName Bitdefender 2012
    CompanyNameLength 12
    CompanyName Bitdefender

    Avast hat den Bootvorgang auch extrem verlangsamt. Ich glaube, ich werde doch mal Microsoft Security Essentials ausprobieren... (das benutzt Du doch, oder?)
     
  19. #19 areiland, 13.02.2012
    Zuletzt bearbeitet: 13.02.2012
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    Richtig - ich benutz die MSSE, das ist aber keine Garantie für eine gute Bootzeit. Da spielen dann doch noch mehr Faktoren mit.
    Das wichtigste ist eben, dass die Umgebung stimmt. Was nutzt es mir, wenn ich einen guten Virenscanner hab, aber der Autostart voll ist? Vor allem, wenn der Autostart mit allerlei unnützen Programmen zugemüllt ist. Dann ist es natütrlich eine Einstellungsfrage, wie Avast Dir den Bootvorgang verzögert. Was willlst Du und was macht Avast - alles Einstellungssache.

    Oder die Festplatte fragmentiert ist und ich defragmentiere sie nie. Mit ein wenig Dazutun kann jeder sein System beschleunigen. Da braucht es keine Tuningtools.

    Oder eben die beliebte Frage: Registry defragmentieren?
     
  20. #20 Xwin7userX, 13.02.2012
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    Also mein Autostart wird nach jeder Installation mit Autoruns gereinigt. Die FP wurde heute erst wieder komplett defragmentiert. Tuningtools verwende ich keine. Ich werde jetzt mal schauen wie die Bootzeit mit den MSE aussieht :D
     
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