Wie groß sollte Partition für Win7 Home premium 64 Bit sein?

Diskutiere Wie groß sollte Partition für Win7 Home premium 64 Bit sein? im Windows 7 Allgemeines Forum im Bereich Windows 7; Hallo, Habe mir einen neuen PC zugelegt mit vorinstallierten Windows. Nun ist die Festplatte aber nicht weiter partitioniert. Ich habe also nur...

  1. #1 charlywuff, 25.12.2011
    Zuletzt bearbeitet: 25.12.2011
    charlywuff

    charlywuff Neuer Benutzer

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    Hallo,

    Habe mir einen neuen PC zugelegt mit vorinstallierten Windows. Nun ist die Festplatte aber nicht weiter partitioniert.
    Ich habe also nur C (ges. 1 TB) und die beiden optischen LW von Brennen und DVD-Laufwerk.
    Auf welche Größe sollte ich LW C verkleinern und danach wieviele neue Partitionen anlegen?

    Bin kein Profi und dankbar für jeden Rat!

    charlywuff
     
  2. #2 opelmeister, 25.12.2011
    opelmeister

    opelmeister Erfahrener Benutzer

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    Wie groß sollte Partioion für Win7 Home premium 64 Bit sein?

    Wieviele Partitionen benötigst du denn :confused:
     
  3. #3 DS990, 25.12.2011
    Zuletzt bearbeitet: 25.12.2011
    DS990

    DS990 Erfahrener Benutzer

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    Wie groß sollte Partioion für Win7 Home premium 64 Bit sein?

    Hab auch ne 1T Platte, und diese wie folgt aufgeteilt:

    C: 50 GB = WIN 7 Pro 64bit und alle Anwendungen, die "dauerhaft" sind (OpenOffice, Browser, Brennproggi usw)
    D: 160 GB = Zeitweise installierte Anwendungen (Games usw)
    E: 160 GB = Daten, Zwischenspeicher (zB Downloads, Entpacken, Videocodierung)
    F: 160 GB = Daten Sicherung + Auslagerungsdatei
    G: 270 GB = Daten Multimedia Video
    H: 200 GB = Daten Multimedia Audio

    Die Partition C: wird regelmäßig "händisch" gesäubert, und dann mit Acronis gesichert.

    Habe aber auch ne Weile gebraucht, eine 1T sinnvoll aufzuteilen.
    Die Platte ist jetzt nach 2 Jahren etwa zu 50% gefüllt.

    Meine Meinung halt:
    Mehrere kleinere Partitionen, mehr Übersicht :cool:
     
  4. socke

    socke Guest

    Wie groß sollte Partioion für Win7 Home premium 64 Bit sein?

    Es gibt keine technische Notwendig eine Festplatte zu partitionieren. Doch wenn es sein soll, dann muss man überlegen was man auf das Laufwerk C kopiert. Üblicherweise sind das Anwendungsprogramme. Nicht vergessen darf man, dass die Auslagerungsdatei, die Datei für den Ruhezustand und irgendwelche Updates ebenfalls Platz benötigen. 50 GB, wie vorgeschlagen, kann dann recht schnell knapp werden.

    Aus organisatorischen Gründe kann es hingegen Sinn machen die Platte zu partionieren, z.B. eine Partition für Daten, eine weitere für Spiele und eben die Systempartition.

    Wichtiger noch als die Frage nach der Partition ist wie man Backups von seinen Daten macht. Backups, wie auch die automatische Defragmentierung sind in Windows 7 als Dienste verfügbar bzw. auch bereits nach der Installation (Defragmentierung) konfiguriert. Man sollte die auch nicht abschalten. Spart viel Ärger, wenn man nicht eingreift.

    Grundsätzlich ist die Überlegung, ob man nicht eine weitere Platte, eben für Backups, dazukauft. Backups kann man dann mit dem Windowsdienst automatisch durchführen lassen und kann neben den Systemdateien auch nich weitere Ordner hinzufügen.

    Was immer etwas blöd ist, wenn man eine Partition zu klein gewählt hat. Wenn man z.B. seine Lieblingsserie auf Festplatte liegen hat, kann es ja ganz schnell geschehen, dass die Partition zu klein wird. Ja und dann?

    Also lieber großzügig partitionieren.

    Für den Anfang vielleicht

    100 GB System
    500 GB Daten
    200 GB Spiele
    200 GB Backup

    oder je nach Bedarf
     
  5. #5 charlywuff, 25.12.2011
    charlywuff

    charlywuff Neuer Benutzer

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    Wie groß sollte Partioion für Win7 Home premium 64 Bit sein?

    Danke für die schnellen Zuschriften auf meine Frage zur Partitionierung.
    Also, ich habe bisher einen PC mit einer Festplatte von 160 GB genutzt. Davon habe ich 30 GB für LWC mit Betriebssystem WinXP und den dazugehörigen Ordnern wie eigene Dateien etc. sowie Programm, die sich halt nur auf C installieren lassen) und den Rest als LWD Hier befinden sich alle anderen installierten Programme swie Downloads und Ablage von Musik, Videos, Bilder etc.
    Von Zeit zu Zeit habe ich dann von meiner "Ablage" einiges auf DVD gebrannt, um neuen Platz zu schaffen.
    War sicher nicht sehr professionell aufgeteilt!
    Leider hab ich nun mit Win7 noch gar keine Erfahrungen, was alles auf LWC muss.
    DS990 meint, dass 50 GB für LWC gut ausreichen und Socke hält es für recht knapp.

    Wäre es aus Profisicht sinnvoll, wenn ich es folgender Maßen aufteilen würde:

    C: 100 GB = WIN 7 Pro 64bit und alle Anwendungen, die "dauerhaft" sind (Microsoft Office, Browser, Brennprogramm usw)
    D: 200 GB = Daten Sicherung + Auslagerungsdatei
    E: 700 GB = für alles andere

    Gibt es bei Win7 hinsichtlich Speicher noch was zu beachten, was es bei XP nicht gab?
     
  6. #6 areiland, 25.12.2011
    areiland

    areiland Erfahrener Benutzer
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    Wie groß sollte Partioion für Win7 Home premium 64 Bit sein?

    Bei einem gut gepflegten System reichen 50GB durchaus. Wenn man die Verkehrsdaten (Bilder, Dokumente, Videos, Musik, Temp und Temporäre Internetdateien) auf eine Datenpartition verlegt und auch die Auslagerung auf einer anderen Partition unterbringt, kommt man mit 50 GB locker hin. Voraussetzung ist dabei aber, dass man regelmässig aufräumt und dabei auch die Wiederherstellungspunkte und Schattenkopien nicht vergisst.

    untitled1.jpg

    Dabei sind sämtliche Programme in der Systempartition installiert und auch der Ruhezustand ist aktiv und belegt 6 GB Platz.

    Es wird aber eben regelmässig (nur mit Bordmitteln) aufgeräumt und defragmentiert, so dass sich eigentlich kein Müll ansammeln kann. Die Installation ist übrigens zwei Jahre alt - ist also die Erstinstallation von Windows 7.
     
  7. socke

    socke Guest

    Wie groß sollte Partioion für Win7 Home premium 64 Bit sein?

    Ich muss widersprechen!

    Mein System ist gut gepflegt. Ich habe 41 GB meiner Systempartition belegt und nicht einmal ein Hyberfile in der Verwendung. Kurz um es kommt ganz darauf an, was man alles mit dem System machen möchte. Selbst wenn man, wie ich, seine Daten und Spiele und auch temporäre Dateien nicht auf Laufwerk C liegen hat, dafür aber seine normalen Windowsanwendungen, können 50 GB verdammt wenig sein.

    Es gibt die Freeware TREESIZE.
    Bei mir kommt dadurch folgendes Ergebnis:

    3,5 GByte Program Files(x86)
    1,6 GByte ProgramData
    1,5 GByte Garmin (eine Anwendung)
    0,6 GByte Program Files
    18,0 Gbyte Windows
    21,1 Gbyte Users

    von den 21,1 Gbyte sind 19 Gbyte AppData und davon sind 15,5 GByte Roaming
    Diese wiederum sind durch eine Windowsanwendung entstanden.
    Das kann man zwar wieder umgehen, indem man jede einzelne Windowsanwendung sich ansieht, wo sie ihre Daten hinschreibt, aber das ist ganz schön viel Mühe, die man da sich machen muss.

    Die Auslagerungsdatei würde ich niemals auf eine andere Partition legen. Das hat man früher gemacht, wenn man mehrere Platten im System hatte um die Zugriffe auf verschiedene Platten zu verteilen. Dieser Grund fällt bei heutigen Rechnern allerdings weg. Dann ist es schon besser die Systemdateien alle auf eine Partition zu lassen um im Falle eines Recovery keine unnötigen Handarbeiten zu haben. Auch wird das Backup deutlich komplizierter, wenn man alles auf verschiedene Partitionen verteilt, was zwingend zum System dazu gehört. Zwar würde Windows die Auslagerungsdatei, falls diese nicht gefunden wird, automatisch wiederherstellen, aber man muss ja die Sache nicht unnötig kompliziert machen.

    Sieh es einmal so: In Zeiten wo Festplatten praktisch kaum noch etwas kosten, mal abgesehen von der aktuellen Naturkatastrophe in Thailand, würde ich mir keinerlei Gedanken mehr machen ob eine Partition 50 oder 100 GByte groß ist.
    Und genau diese Arbeit mit dem regelmäßigen Aufräumen wäre mir zuviel Arbeit. Gestern habe ich, weil ich ja ein Problem mit der Miniaturansicht hatte, mein System aufgeräumt. Dabei werden auch Caches gelöscht. So sind 2,7 Gbyte Platz wiedergewonnen worden. Bei 50 Gbyte ein Tropfen auf dem heißen Stein. Bei 100 Gbyte überhaupt nicht erwähnenswert.

    Anwendungen wie Google Earth, Email Clients, Navi-Anwendungen benötigen viel Plattenplatz, einfach weil sie gerne mit großen Caches arbeiten bzw. bei Emails die Dateianhänge ja irgendwo bleiben müssen.
    Die Systembereinigung meldet sich nur dann, wenn der freie Plattenplatz unter einen Schwellenwert rutscht und auch dann muss man sie noch manuell starten. Die Defragmentierung läuft automatisch und das würde ich auch niemals ausschalten.
     
  8. #8 Meister Proper, 25.12.2011
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    Wie groß sollte Partioion für Win7 Home premium 64 Bit sein?

    Ich nicht.
    Ohne viel Aufwand lässt sich die Resourcenverbrauch und damit auch Speicherbedarf für eine Systemwiederherstellung der Systemplatte deutlich klein halten.

    Den Anhang 8901 betrachten
     
  9. socke

    socke Guest

    Wie groß sollte Partioion für Win7 Home premium 64 Bit sein?

    Wie ich schon geschrieben habe, es kommt darauf an, was man alles installiert. Das kann man beeinflussen. Was das System selber benötigt, lässt sich eher nur sehr aufwendig beeinflussen. Je mehr Anwendungen man installiert, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich auch das System aufbläht.

    So habe ich z.B. das

    Microsoft Visual C++ 2005 Redistributable
    Microsoft Visual C++ 2005 Redistributable (x64)
    Microsoft Visual C++ 2008 Redistributable x86 9.0.2
    Microsoft Visual C++ 2008 Redistributable x86 9.0.3.30729
    Microsoft Visual C++ 2008 Redistributable x86 9.0.3.21022
    Microsoft Visual C++ 2008 Redistributable x86 9.0.3.30729.17
    Microsoft Visual C++ 2010 Redistributable x64 10.0.30319
    Microsoft Visual C++ 2010 Redistributable x64 10.0.40219

    zwangsweise durch die installierten Anwendungen bekommen. Das kann man nicht wegdiskutieren.
    Beim .NET Framework wiederholt sich das. Bei DirectX wiederholt sich das. Dann gibt es noch den Ordner winsxs, der auch immer gerne wächst, wenn man Anwendungen installiert. Auf diese Weise nimmt alleine mein Windows-Ordner mit allen Unterordnern bereits 17,8 GB Platz ein. Manuell sollte man in dieser Verzeichnisstruktur auf keinen Fall löschen. Da kann man mehr Schaden anrichten, als es hilft. Da bietet sich gerade einmal die Systembereinigung an.

    Alles andere kommt darauf an, was man mit seinem System macht. Wenn man natürlich nur einige wenige Windowsanwendungen, z.B. Office oder einen Browser oder Emailclient installiert, dann mag man ja mit 50 GByte auskommen. Wenn man jedoch größere Anwendungssysteme installiert, oder Anwendungen, die große Datenvolumen mitbringen (z.B. Kartenmaterial für Navis), dann kann es bei 50 GByte schnell eng werden.

    Auf keinen Fall würde ich jetzt anfangen die Anwendungen auseinander zureißen. Na klar, würde ich z.B. den Pfad für den Videoschnitt nicht unbedingt auf der Systempartition liegen haben, doch unveränderliche Daten, die einfach zur Anwendung dazu gehören, z.B. Kartenmaterial würde ich auf der Systemplatte lassen. Insbesondere dann, wenn dieses Material durch regelmäßige Updates automatisch aktualisiert wird.

    Würde man das nun auslagern, dann sollte man bei einem Backup darauf achten, dass man die ausgelagerten Daten ebenso sichert. Sonst erlebt man beim Zurückspielen eine böse Überraschung, da die Updates ggf. alle Weg sind oder das Backup wurde gemacht bevor man die Anwendung konfiguriert hat und den Pfad veränderte, auch dann wird es nach dem Backup mit der Anwendung Probleme geben, weil der Pfad nicht mehr passt.

    So ein beliebstes Spiel ist da z.B. der Emailclient Thunderbird. Wenn man dessen Datenbank auslagert, aber der Client, wieso auch immer neu installiert werden muss, dann sollte man beten, das man von der Datenbank eine Sicherung gemacht hat und ebenso von der Konfiguration wo die Datenbank zu finden ist. Andernfalls wird bei der Neuinstallation einfach ein neues Defaultverzeichnis konfiguriert und dann ist es nur sehr umständlich möglich die Datenbank wieder anzubinden.

    Diesen ganzen Ärger und Frust kann man sich sparen, wenn man solche individuellen Konfigurationen erst überhaupt nicht in Erwägung zieht. Die Partition sollte entsprechend groß gewählt werden.

    Also, fassen wir mal zusammen:

    Die Windowsordner kann man nur schwer bis gar nicht manuell kontrollieren. Das sollte man daher lassen.
    Mit 20 GByte besser 25 bis 30 Gbyte sollte man hier rechnen.
    Dazu kommen die Anwendungen und ihre unveränderlichen Daten.

    50 Gbyte können reichen, halte ich aber für zu knapp, außer man verwendet eher nur wenige Programme oder kontrolliert alles manuell mit allen sich daraus ergebenen Nachteilen, insbesondere, wenn es um die Datensicherheit geht, also um das Backup und Recovery.

    Aber jeder, wie er will. Bei Festplattenpreisen von 40 bis 50 Euro für 1 Tbyte mache ich mir die Gedanken nicht. Das ist Lebenszeitverschwendung. Den Aufwand, den ich da reinstecken muss nutze ich lieber um Geld zu verdienen.
     
  10. DS990

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    JaJa, der Windows Ordner und der darin enthaltenen Bösewichte winsxs und DriverStore ;)

    Trotzdem muß das Teil keine 30 GB haben.

    Andererseits hat socke natürlich recht. Man sollte sich nicht um 50GB hin oder her in
    einen Gewissenskonflikt begeben.
    Jeder, so wie's er für richtig hält und dann auch beherrscht.
     

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  11. #11 areiland, 25.12.2011
    areiland

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    Ja, vor allem wenn man bedenkt - dass so manche Software die Hardlinks und die dahinter liegenden Ordner jeweils separat zählt. Genau deswegen ermittle ich den belegten Platz auf meiner Festplatte nicht mit Treesize, sondern seh mir die Eigenschaften der Platte an. Die zeigen mir nämlich den tatsächlich belegten Platz und nicht einfach nur die Summe aller Ordner an.

    @Socke

    Glaubst Du wirklich, ich würde mich bei einem gut gepflegten System auf die "automatische" Datenträgerbereinigung verlassen oder automatisch defragmentieren lassen? Hier wird Hand angelegt und zwar vor jedem Defragmentierungslauf, mit O&O Defrag, wird erst einmal aufgeräumt. Alles andere wäre widersinnig. Die Verkehrsdaten liegen bei mir standardmässig auf anderen Partitionen - lediglich die Programme liegen mit in der Systempartition. Auch meine ganzen Virtuellen Maschinen liegen auf einer anderen Partition. Die Multimediadateien, Dokumente und VM's sind ohnehin zweimal gespiegelt und müssen im Falle eines Falles nur in die richtige Partition kopiert werden. Selbst Temp ist über die Umgebungsvariablen verlegt. Warum sollte ich das alles auch in einem Image mitsichern?

    Warum sollte ich die Auslagerung nicht auf eine andere Platte verlegen, wenn mir das sogar Vorteile bringt - weil Zugriffe auf die Auslagerung parallel zu den Systemzugriffen ablaufen können? Ich denke schon darüber nach, was ich tue.

    Recovery - ich sichere mit Acronis und hab somit ein Image meiner Systemplatte. Das schreibe ich in maximal 10 Minuten zurück und hab alles so wie es vorher war - einschliesslich der Einstellungen zur Auslagerung. Da ist nichts mit unnötigen Handarbeiten oder einer fehlenden Auslagerungsdatei - die ja auf einer ganz anderen Platte liegt.

    Da leg ich lieber bei der Systeminstallation und einmal bei jeder Programminstallation richtig Hand an, als mich mit einer zugemüllten Systempartition zufrieden zu geben. Vor allem installiere ich jede Software benutzerdefiniert und lass nicht einfach nur ein Expresssetup durchlaufen. Das halte ich schon seit zwanzig Jahren so und bin immer gut gefahren damit.

    Du liegst mit Deiner Einschätzung, es wäre egal ob die Systempartition 50 oder 100 Gb gross ist, etwas daneben. Es spielt durchaus eine Rolle - denn schon die MFT wird in Abhängigkeit von der Partitionsgrösse angelegt. Ausserdem landen viel mehr Dateien des Systems direkt in der MFT (Dateien bis zu 1Kb können direkt in der MFT gespeichert werden), was den Zugriff auf diese Dateien beschleunigt. Dann ist die verwendete Sektorgrösse abhängig von der Partitionsgrösse. Bei der Systempartition mit ihren vorwiegend kleinen Dateien, ist eine kleinere Sektorgrösse von Vorteil - denn der Verschnitt verringert sich, der Platz wird viel besser genutzt.
     
  12. socke

    socke Guest

    Die Anzeige in TreeSize ist ok. Man kann, wenn man das will auf jeden einzelnen Ordner runterbrechen. Es ist eine schnelle Möglichkeit zu sehen, welche Ordner besonders groß sind. Treesize hat für mich den unschlagbaren Vorteil, dass es fix mir das anzeigt, was ich sehen will, nämlich die Belegung meiner Partition. Von Hand kann man das natürlich auch alles machen. Aber das ist viel zu aufwendig.
    OO Defrag habe ich früher auch verwendet. Ich sehe keinerlei Mehrwert von OO-Defrag gegenüber der Windows-Defragmentierung.
    Außer man hat ein Problem damit, dass die Windows-Defragmentierung von einem Scientologyableger programmiert wurde. Das wird ja immer wieder gerne ins Feld geführt. Das OO-Defrag verschiedene Defragmentierungsmethoden kennt, ist mir bekannt. Nicht eine davon bringt einen objektiven Vorteil. Aber ich lasse mich gerne durch entsprechende Tests vom Gegenteil überzeugen. Kurz um: Seit Windows 7 ist für mich eine Fremdsoftware zum Defragmentieren einfach nur rausgeschmissenes Geld.

    Wieso man vor der Defragmentierung "Hand anlegen" muss/soll ist mir ein Rätsel. Was soll das bringen? Löscht Du etwa jede kleinste temporäre Datei von Hand bzw. mit der Systembereinigung? Die Defragmentierung ist nicht dazu da irgendwelche Dateien zu löschen sondern, wie der Name schon sagt, zerstückelte Dateien wieder zusammenzuführen.

    Übrigens:
    Auch in Zeiten von NTFS ist großer freier Speicherbereich der Systempartition von Vorteil, weil dann die Fragmentierungsrate bei Dateien mit häufigen Schreibzugriffen sich reduziert.

    Ürbigens 2:
    Wer eine SSD als Systemplatte verwendet kann mit genügend freien Speicher auf der Systempartition dem Risiko vorbeugen, dass die Platte nach längerem Betrieb immer langsamer wird. Solange die SSD auf freie Zellen schreiben kann, ist sie fix. Wenn sie hingegen erst löschen muss, wird sie langsamer. Da hilft auch der TRIM-Befehl nicht mehr viel, wenn die Systempartition randvoll ist.
    Bewegungsdateien, also irgendwelche Daten oder Medien sollte man grundsätzlich von der Systemplatte trennen. Nicht nur wegen des Volumens sondern auch für eine vernünftige Backupstrategie.
    Das würde ich, abgesehen von der TEMP-Variablen, ebenso machen. TEMP bekommt man mit einer regelmäßigen Systembereinigung geleert. Die sich, wie ich schon schrieb, bei kritischem Füllstand übrigens automatisch melden würde.
    Der Orignalposter hat eine Festplatte. Da bringen parallele Zugriffe überhaupt nichts. Nebenbei bringt bei Windows 7 der Wechsel der Auslagerungsdatei auf eine andere Festplatte keinen spürbaren Performancegewinn. Das würde sich nur dann bemerkbar machen, wenn das System zuwenig Speicher hätte und permanent auslagert. Bei normaler Nutzung eines Windows 7 PCs reichen bereits 4 GByte Speicher aus.

    Wer natürlich viele Spielarten, z.B. wie Du VMs nutzt oder aber kräftig Videoschnitt macht, der kann bei größerem Arbeitsspeicher und parallelen Zugriffen einiges an Performance rausholen. Bei normaler Nutzung bringt das nichts. Leider hält sich das Gerücht genauso wie diese sinnfreien Optimierungsprogramme wie TuneUp oder wie sie alle heißen. Performance bringt keiner dieser Tools. Das ist nun oft genug wieder und wieder in diversen PC-Fachzeitschriften, nicht nur von der c't, wieder und wieder getestet worden. Im Regelfall liegen die Vorteile im Messtoleranzbereich.
    Die Systemplatte kann man mit Windowsboardmitteln prima sichern und wieder zurückspielen. So wie Du Dein System beschrieben hast, musst Du neben der Systempartition mindestens auch alle Ordner, wenn nicht sogar Partitionen sichern, wo Du von Hand eingegriffen hast. Wenn Dir diese Auslagerungen kaputt gehen, Du davon keine Sicherung gemacht hast, ist das ein Fall von "dumm gelaufen".
    Wer nicht irgendwelche Verzeichnisse verbiegt, der findet alles auf seiner Systemplatte wieder und so natürlich auch die Backupsoftware.

    Man kann das so machen, wie Du es beschreibst, aber es erzeugt einen deutlich höheren Verwaltungsaufwand. Das muss man nicht treiben. Ich gehe immer von den normalen Windowsnutzer aus, der nicht über irgendwelche VMs 10 verschiedene Betriebssysteme vorhalten will. Das ist eine ganz andere Baustelle.
    Hier steht schlicht und ergreifend die Aussage "manueller Aufwand" versus "Plattenplatz". Ich habe mich für die 2. Variante entschieden.
    Je weniger man im System eingreift, desto einfacher lässt sich das System mit Bordmitteln verwalten. Im Idealfall muss man gar nichts machen, außer vielleicht gelegentlich einmal manuell die Systembereinigung aufrufen. Defragmentierung und Backup gehen automatisch.
    Sorry, das ist für mich Nonsens. Windows liest grundsätzlich 4 KByte als Page ein. Eine Festplatte mit einer Größe von weniger als 3 TByte hat eine physische Sektorgröße von 512 KByte. Moderne IDE-Festplatten haben eine Technik, die es ermöglicht verschiedene Sektoren, die an ganz unterschiedlichen Stellen der Platte liegen nicht erst nach einer kompletten Umdrehung sondern bereits nach 1/4 Umdrehung zu lesen. Das alles hat mit der Paritionsgröße so rein gar nichts zu tun. Es ist völlig wurscht ob eine Datei in einer MFT liegt oder anderswo. So oder so muss die Datei erst einmal vom Datenträger geholt werden. Das geht fix. Windows 7 hat für das Problem immer wieder angeforderter Dateien die Prefetchtechnologie.
     
  13. #13 areiland, 26.12.2011
    areiland

    areiland Erfahrener Benutzer
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    O&O Defrag bietet mit seinen Optionen schon einen Mehrwert gegenüber der Windows Defragmentierung - die übrigens ebenfalls von O&O stammt. Die Windows Defragmentierung fasst lediglich die Dateien zusammen. O&O Defrag kann die Dateien nach Namen - oder, was noch besser ist, nach Zugriffen sortieren. Damit kommen die Dateien mit der grössten Zugriffshäufigkeit an den Festplattenanfang, wo Platte am schnellsten ist. Ist doch ein echter Mehrwert.

    Man legt vor dem Defragmentierungslauf deswegen in Form einer Datenträgerbereinigung erst einmal Hand an, weil man temporäre Dateien nicht wirklich defragmentieren muss. Und - weil dann die wichtigen Daten garantiert wieder ganz vorne auf der Platte landen.

    Ich lösche nicht jede noch so kleine temporäre Datei - wie ich oben schon verdeutlicht habe, liegen meine Temporären Dateien alle nicht mehr in der Systempartition sondern befinden sich auf einer anderen Platte. Das mache ich schon aus Performancegründen - weil so viele Zugriffe wirklich parallel stattfinden können. So habe ich auf meiner Systempartition nicht mehr viel, das ich unbedingt löschen müsste. Aber, es landen trotzdem immer noch viele Dateien auf der Systemplatte, die ich nicht mit defragmentieren möchte. Seien es Fehlerberichte, seien es Wiederherstellungspunkte, seien es Schattenkopien. Dann noch die Miniaturansichten und der Papierkorb - die muss ich auch nicht unbedingt mit defragmentieren. Das entferne ich alles mit einem einzigen Durchlauf der erweiterten Systembereinigung. Die automatische Datenträgerbereinigung leistet das nicht.

    Logisch sollte sich auf einer Platte/Partition immer genügend freier Platz befinden - eben weil sich die Fragmentierung so in Grenzen hält. Anders als noch FAT16/FAT32 schreibt Windows nicht mehr in den ersten freien Sektor, sondern verteilt anhand der Dateigrösse. Das begrenzt die Fragmentierung, weil die Dateien immer in grösseren Blöcken gespeichert werden. Durch die Möglichkeit, kleine Dateien bis 1Kb direkt in der MFT zu speichern, gibt es auch weniger kleine freie Blöcke.

    So sehe ich das auch. System und Daten sollte man trennen um für beide Bereiche andere Sicherungsstrategien verfolgen zu können. Das System und die Programme kann man locker in einem überschaubaren Zeitraum durch Installation wiederherstellen. Bei den Daten sieht das eben anders aus. Deswegen hab ich auch von den Daten immer drei identische Sätze - einer PC, einer NB und einer auf einer externen Platte. Dazu kommen auf der externen Platte ausserdem noch die Images von PC und NB, die ebenfalls noch einmal gespiegelt sind. So kann mir nichts passieren - dass beide Rechner und die externe Platte gleichzeitig den Geist aufgeben, diese Wahrscheinlichkeit geht gegen Null.

    Die Auslagerung zu verlegen bringt allerdings einen Gewinn! Auch mit viel Arbeitsspeicher - denn Windows lagert immer aus. Heutzutage wird nicht mehr geswappt - es wird gepaged! Dabei werden nicht benötigte Speicherseiten immer ausgelagert. Damit wird versucht dem Swapping vorzubeugen. Auch wenn es vom Speicherausbau nicht nötig wäre. Also bringt das Verlegen der Auslagerung auf eine andere Platte durchaus Performancevorteile.

    Natürlich könnte ich die Sicherung auch mit Bordmitteln in meinem Sinne durchführen. Acronis ist da allerdings etwas bedienerfreundlicher und nicht so fehleranfällig wie die Windows Sicherung. Da kommt es schnell mal vor, dass die mit einem Fehler 0x80070003 abbricht, weil ein Registryeintrag auf einen nicht mehr existenten Ordner verweist. Acronis schiebt mir einfach die gesamte Systempartition in ein Archiv und komprimiert das auch brav. Dabei kann ich dann auch noch definieren welche Dateien oder Dateitypen nicht berücksichtigt werden sollen. Selbst Pfade lassen sich dabei angeben. Die Archive kann ich so nebenbei auch noch nach VHD konvertieren lassen.

    Zurückgesichert wird mit einem Bootdatenträger auf dem sich ein komplettes True Image Home befindet. Eben ein sehr mächtiges Programm, das ich nicht mehr missen möchte.

    Pfade hab ich keine Verbogen - alles was ich verändert habe, wurde ohne einen einzigen Eingriff in die Registry erledigt. Ich hab nur die Möglichkeiten genutzt, die mir Windows bietet um das System nach meinen Wünschen anzupassen. Also mit reiner Mausschieberei und Bordmitteln.

    So - Warum kann ich meine Platten dann mit Clustergrössen von 512 - 4096 Bytes formatieren? Ich rede hier vom Dateisystem - nicht von der physikalischen Sektorierung der Platte. Oder hängst Du Dich jetzt nur an meiner Bezeichnung "Sektorgrösse" auf? Tatsächlich kann ich die Platten mit der kleinsten Clustergrösse von 512 Bytes formatieren. Damit verringere ich auf Partitionen, mit vorwiegend kleinen Dateien, den Verschnitt durch nicht vollständig genutzte Cluster beträchtlich. Ist schon ein Unterschied, ob ich eine Datei mit 1Kb in drei Clustern von jeweils 512 Bytes speichere - oder ob ich die gleiche Datei in einem Cluster von 4096 Bytes speichere. 1536 Bytes gegenüber 4096 Bytes - und das mehrere tausend Mal. Wo bitte ist da der Nonsens? Ob die Platte dabei trotzdem 4096 Bytes auf einmal liest - hat damit nichts zu tun, ich nutze den verfügbaren Plattenplatz nur besser aus und kann im Zweifel - passiert ohnehin nie - mehr Dateien speichern, als wenn ich mit 4096 Bytes Clustern formatieren würde.

    Es macht schon einen Unterschied ob ich eine Datei in der MFT speichere oder ob sie im Datenbereich liegt. Liegt die Datei im Datenbereich wird erst die MFT konsultiert um den Startsektor der Datei zu lokalisieren und dann wird der Startsektor der Datei angefahren. Liegt die Datei bereits in der MFT vor - spare ich eine Neupositionierung des Schreib/Lesekopfes ein. Auf der Systemplatte, mit ihrem sehr grossen Bestand an 1Kb Dateien, summiert sich das schnell auf. Wo bitte ist das Nonsens?

    Du meinst Superfetch. Dabei geht es nur darum, den Bootvorgang und den Start von Programmen zu beschleunigen, indem Windows anhand einer Tabelle feststellt, welche Daten als nächstes geladen werden müssen und diese dann vorab in den Speicher lädt (prefetching = Speichervorgriff). Mit zufälligen Festplattenzugriffen, wie sie bei der Arbeit mit dem Rechner vorkommen, weil z.B. im Startmenü ein Link angeklickt wird, hat das erstmal nichts zu tun. Denn Links werden beim Prefetching nicht berücksichtigt.
     
  14. DS990

    DS990 Erfahrener Benutzer

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    WIN7 Pro 64
    System:
    Signatur
    Was man mit einer Frage, der sinnvollsten Aufteilung einer 1T Platte, so alles auslösen kann.

    Klar strukturierte, in sinnvollen Absätzen eingeteilte Informationen.

    Und das sogar bis in die späte Nacht.....oder frühen Morgen......RESPEKT !!
     
  15. #15 socke, 26.12.2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26.12.2011
    socke

    socke Guest

    Hallo Areiland,
    das war ein etwas längeres Posting. Aber ich kürze das jetzt mal ab.

    Links:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Native_Command_Queuing
    http://de.wikipedia.org/wiki/MFT
    http://partition.radified.com/partitioning_2.htm

    Also nun in Kürze:
    OO-DEFRAGs verschiedene Methoden bringen in modernen Systemen keinerlei spürbaren Performancegewinn.
    Egal welche Pagegröße beim Formatieren verwendet wird (geht bis 64 KByte) ist doch der Verschnitt bei einer Größe von 512 Byte bis 4 KByte in einem kaum messbaren Bereich gemessen an der Gesamtgröße einer Partition. Ich habe beispielsweise ca. 35.000 Dateien mit weniger als 4 KByte. Wählt man nun einen Mittelwert, sicherlich lässt sich das mathematisch noch besser ausdrücken, ist der Verschnitt gegenüber einer größe von 512 Byte gerade einmal 64 KByte Plattenplatz der verschwendet wird. Bei Partitionen von 50 Gbyte oder mehr ist das wohl vernachlässigbar.
    Wer nur eine physische Festplatte, wie der OP hat, der sollte die Auslagerungsdatei nicht verschieben. Selbst bei mehreren Platten im System bringt das in der heutigen Zeit eher auch nichts. Erst einmal müsste die Auslagerungsdatei zur Optimierung auf die erste Partition einer physischen Platte liegen. Diese Partition ist dann im inneren Bereich. Doch dank NCQ ist das alles ziemlich uninteressant.
    Ich will es einmal so formulieren. Man kann das alles, was Du vorschlägst machen. Der Performance- bzw. Platzgewinn, das ist meine Auffassung, steht in keinem Verhältnis zum manuellen Aufwand, den man da treiben muss. Ich halte es mit der Devise "Never Touch A Running System".
    Ich habe eine Partition von 100 GByte und mehr als 50 Prozent frei. Mein System läuft ohne diese ganzen manuellen Eingriffe flüssig und die Platte ist nicht fragmentiert bzw. die Defragmentierung läuft automatisch. Nach jetzt einem Jahr habe ich das 1. Mal die Systembereinigung laufen lassen, die dann auch über 2 GByte entfernt hat. Das meiste davon waren die Sicherungen der Microsoft-System-Updates und irgendwelche Logs. Nur wenig davon waren temporäre Dateien. Die kann man, wenn man will, z.B. den Browsercache oder den Googlecache in der jeweiligen Anwendung begrenzen. Aber bei so großen Festplatten halte ich das für nicht notwendig. Die Auslagerungsdatei hat auch nicht mehr die große Bedeutung wie in der Verganenheit. PATCHFAULTS (also Seitenladefehler) sind auf Grund des großen Arbeitsspeichers und moderner Betriebssystemtechnologien bzw. wie heute Anwendungen programmiert werden (Stichwort .NET oder C-Shape) eher selten geworden, weil die Executables sowieso grundsätzlich im Arbeitsspeicher sind.
    Wer viel Interesse hat, kann sogar mit Bordmitteln, nämlich den Ressourcenmanager schauen was das System treibt, ob nun einzelne Prozesse, Arbeitsspeicher oder Festplattenzugriffe.
    Das alles bewegt sich in einem nicht mehr spürbaren Bereich. Selbst Messungen sind schwierig, weil sie im Messtoleranzbereich sind oder aber man muss sehr aufwendig messen und selbst dann, frage ich mich, ob man den Unterschied von 250 Milliesekunden oder weniger irgendwie als Grund dafür anführen soll diese vielen Tipps und Tricks auch anzuwenden.
    Im Übrigen halte ich von Tuningtools überhaupt nichts. Die richten mehr Schaden an, als sie helfen. Wieder und wieder wurde festgestellt, dass diese Tools keinen spürbaren Geschwindigkeitsvorteil bringen. Wenn ich schon alleine an den Quatsch denke die DSL-Geschwindigkeit zu erhöhen oder aber den Arbeitsspeicher von unnützen Code freizuhalten.
    Nein, dann sollte man lieber unnötigen Kram aus dem Autostart werfen. Damit meine ich nicht die Windowssystemprozesse. Da sollte man ebenfalls die Finger von lassen. Aber wieso muss meine Brennsoftware oder mein DVD-Player irgendwelche Dienste beim Systemstart starten, die ich nicht wirklich brauche. Auch so ein Quatsch, der gerne mit Freeware installiert wird, z.B. ASK.COM sollte man ganz schnell wieder von der Platte verbannen. Die kosten nur Speicher und verzögern den Systemstart. Ja, hier bin ich der Überzeugung sollte man aufpassen und ja, hier sehe ich Optimierungspotential. Ansonsten sollte man Windows einfach das machen lassen, was es machen will und nicht eingreifen. Die automatische Defragmentierung und das Systembackup funktionieren bei mir auf jeden Fall einwandfrei. Für die Sicherung persönlicher Daten verwende ich allerdings individuelle Lösungen.
     
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