Piraten - Was für ein Trottelhaufen ist das denn?

Diskutiere Piraten - Was für ein Trottelhaufen ist das denn? im Smalltalk Forum im Bereich Community; Also nun gut, die Grünen sind mit Jesuslatschen, Strickpulli und AntiFa-Halstüchern, "Händchen haltend" als Proestbewegung angefangen. Nicht...

  1. socke

    socke Guest

    Also nun gut,

    die Grünen sind mit Jesuslatschen, Strickpulli und AntiFa-Halstüchern, "Händchen haltend" als Proestbewegung angefangen. Nicht ganz unähnlich ist das Phänomen "Piratenpartei". Für mich, der die Grünen / Bündnis 90 aber in den Anfängen erlebt hat, gibt es einen ganz gravierenden Unterschied.
    Die Grünen hatten nicht nur Sprüche wie "Atomstrom - NEIN DANKE". Nein die hatten bei der Parteigründung auch ein politisches Programm.

    Die Piraten haben so etwas nicht. Die Piraten haben heiße Luft und die peinlichen Auftritte in den Medien häufen sich. Alle sind neugierig auf die Piraten, einige Zeitgenossen wählen die Piraten ohne sich mit diesen Leuten wirklich zu beschäftigen. Für mich verkaufen die derzeit ausschließlich heiße Luft. Also da kann ich mich auch hinstellen und nenn mich nicht Pirat sondern König und bin für die Einführung der Monarchie. Das hat in etwa den gleichen sittlichen Nährwert.

    Was meint Ihr denn zu den Piraten? Mir ist unbegreiflich wie man die wählen kann? Nun gut, lieber wählt wer die als das braune Pack. Aber besser wäre es wohl sich mal mit dem zu beschäftigen wofür eine Partei steht.
     
  2. #2 areiland, 31.03.2012
    areiland

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    Bisher haben die kein Programm, sind eine reine Protestbewegung. Allein die Tatsache, dass sie der DEP (Deutsche Einheitspartei) Stimmen abnehmen, macht sie derzeit interessant. Allerdings müssten die Piraten langsam daran gehen und sich ein Programm geben, damit der gemeine Wähler sieht wofür die Piraten stehen.
     
  3. socke

    socke Guest

    Na zumindest dort wo sie in den Landtag eingezogen sind oder demnächst einziehen werden. Na ja, bei der FDP macht ja wohl Rösler jetzt das Licht aus :)
     
  4. #4 areiland, 31.03.2012
    Zuletzt bearbeitet: 31.03.2012
    areiland

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    Die werden wohl auch in die übrigen Landtage einziehen. Allerdings sollten sie dann nicht mehr diese Art von Politik machen, die sie in Berlin an den Tag gelegt haben. Mehr als Blockade der etablierten und polemische Zwischenruferei kam da bisher wohl nicht rum. Für ein einziges Länderparlament mag das vielleicht noch genügen, aber der Zug ist abgefahren - sonst verschwinden sie ganz schnell wieder in der Versenkung.

    Ja, Philip Rösler ist der Insolvenzverwalter der FDP :)
     
  5. #5 raptor49, 31.03.2012
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    support your local pirates

    Wenn man keine Ahnung hat........ oder wer lesen kann ist klar im Vorteil. Dazu hilft es RTFM - das Partei und Wahlprogramm der Bundes und Landes-Piraten durchzulesen.

    Wenn Leute wie du fragen, was wollen die eigentlich, solltest dich erstmal damit beschäftigen. Für mich sind in den letzten Jahren ALLE etablierten Parteien völlig unwählbar geworden. Die Gründe zu nennen, dafür reicht der webspace vom Forum net.

    Wahl- und Grundsatzprogramme | Piratenpartei Deutschland

    http://www.piratenpartei.de/wp-content/uploads/2012/02/Grundsatzprogramm-Piratenpartei.pdf

    Am Grundgesetz schraubt man nicht im Hinterzimmer – Piratenpartei fordert Veröffentlichung von Gesetzesentwurf | Piratenpartei Deutschland

    Hauptseite

    Selbst wenn es nur eine Protestpartei sein sollte, entweder ich wähle gar nicht oder die Piraten.

    @ areiland, das was die Piraten in Berlin machten war einfach geil! Die ham die ganzen geschmierten Bonzen der etablierten auflaufen lassen. So muss es laufen! Dieses ganze Gesindel was sich heute Politiker nennt, gehört in Rente oder noch besser auf den Mond geschossen. Dort können sie dann keinen Schaden mehr anrichten.

    Wer eine andere Politik will vorallem Basis demokratisch und keinen weiteren abbau der Bürgerrechte, der kommt nicht drum rum, Piraten zu wählen!
    Die FDP hat sich grad gestern wieder selbst ins Knie geschossen. Die Grünen sind ein haufen von spastischen Möchtegern-Umweltschützern und SPD und CDU sind der Filz schlecht hin.

    Wo ist denn die Erklärung vom Schäuble woher denn die paar hundertausend € her kommen nach den er von Reportern gefragt wurde? Woher kam das Schwarzgeld von den dunklen Konto vom Kohl?

    Vom Verfassungsfeindlichen Einsatz von Staatstrojanern mal ganz zu schweigen. Ich könnte jetzt noch mind. 1000 weitere Gründe FÜR die Piraten und FÜR eine andere Politik schreiben, aber ich geh jetzt meinen Mitgliedsantrag bei den Piraten ausfüllen.
     
  6. #6 areiland, 31.03.2012
    areiland

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    Keine Frage, schon die Tatsache dass die Piraten die etablierten (vor allem satten und machtverblendeten) Parteien und Bonzen auflaufen lassen, macht sie zu einer echten Alternative. Die Geschichte hat schon immer gezeigt, dass zu lange die Macht inne zu haben, satt macht. Entscheidungen fallen dann nur noch im Zusammenhang mit dem verzweifelten Versuch die eigene Macht zu festigen und erhalten.

    Das war bei Kohl so, das ist beim sprechenden Hosenanzug so, das ist bei Rösler so. Dabei wird von unseren Granden grundsätzlich davon ausgegangen, dass allein die Lobbyisten und Vermögenden in diesem Lande diesen Machterhalt sichern können. So kommt zustande, was wir immer wieder mit offenen Mündern bestaunen dürfen - Milliardenbeträge fliessen in die Rettung von Banken und Staaten und um den Euro zu retten. Ganze Branchen bekommen Mehrwertsteuernachlässe. Für die Masse wird noch nicht einmal ein Mindestlohn eingeführt, damit dieser elenden Praxis des Wettbewerbs über Lohndumping endlich ein Riegel vorgeschoben wird.

    Zu diesem Zweck wird die Verschuldung des Staates immer weiter nach oben geschraubt, wohlwissend dass die Masse dafür aufkommen muss. Das über Generationen. Begründet wird sowas natürlich mit der Systemrelevanz der Banken - hier ist das Beharren auf Marktmechanismen (wie im Fall Schlecker) nicht existent. Vor allem, auch die Euro Rettungsschirme sind letztlich Bankenrettungsschirme. Die Griechenlandhilfen sind letztlich Bankenrettungsschirme. Rettet man aber Banken, dann geht es vor allem darum einer bestimmten Klientel ihre angelegten Vermögen zu sichern. Hier geht es also vor allem darum, für unseren Politfilz Pöstchen und Beraterverträge zu sichern - es gibt ja auch noch ein Leben nach der Politik. Natürlich müssen auch die Aktien- und Anleihedepots unserer Führungsschicht gesichert werden.

    Damit die Öffentlichkeit nicht erfährt, welche miesen Geschäfte im Bundeskanzleramt laufen, werden beim Abtreten dann Schränkeweise Akten vernichtet und Festplatten gelöscht. Das war bei Kohl so, das wird beim sprechenden Hosenanzug nicht anders sein.

    Auch dann wird wieder herauskommen, wie für die Parteien Spenden gesammelt wurden. Zu Kohls Zeiten wurden Drückerkolonnen in Marsch gesetzt - die bis zu 50% der eingesammelten Spendengelder als Provision einstrichen. Woanders würde man sowas als Spendenbetrug und Untreue (beides Straftatbestände) bezeichnen. Bei unseren etablierten Parteien wird da nicht mal wegen eines Anfangsverdachtes ermittelt. Heutzutage haben die Parteien ihre schwarzen Konten und "Stiftungen" wohl sehr viel besser versteckt. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis mal wieder eine Steuersünder CD auftaucht, auf der dann auch Personen und Organisationen aus unserer Parteienlandschaft zu finden sind. So gesehen macht es dann auch Sinn, wenn Politiker mit allen Mitteln verhindern wollen, dass eine solche CD angekauft wird.

    Eben weil ich das Vertrauen in die Ehrlichkeit der Motive unserer Politiker verloren hab, geh ich im Moment nicht mehr wählen. Nur über totale Wahlverweigerung lässt sich denen tatsächlich ein Denkzettel verpassen. Es gibt in unserem Wahlrecht zwar keine Mindestwahlbeteiligung, aber irgendwann wenn die Wahlbeteiligung zu niedrig ist, muss umgedacht werden, wenn man wenigstens den Anschein von Demokratie bewahren will.

    So gesehen bin ich natürlich am Überlegen, ob die Piraten für mich eine wählbare Alternative sind wenn die Bundestagswahlen anstehen. Das entscheide ich aber erst nächstes Jahr, bis dahin werde ich mir sehr genau ansehen was die Piraten auf die Beine stellen.
     
  7. #7 raptor49, 31.03.2012
    raptor49

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    :cool:


    Auch net schlecht:

    SPD-Politiker in Panik: Demagogie gegen Piraten
     
  8. socke

    socke Guest

    Insbesondere hilft es die Mitglieder dieser Partei zu sehen wenn ihnen konkrete Fragen gestellt werden und die dann dort sitzen wie die Maus vor der Schlange. Die haben zur Zeit schlicht und ergreifend keinerlei politische Aussage und schlimmer noch sie sind völlig unabgestimmt. Während der Parteivorsitzende auf dem einem Fernsehsender sich zu Schlecker positioniert und persönlich findet die FDP hätte sich richtig entschieden, sagt der Parteifreund auf dem anderem Sender zunächst "kein Kommentar" und wenig später sagt er man hätte vielleicht doch eine Auffanggesellschaft einrichten sollen.

    Was bedeutet das im Klartext:
    Zum Thema Schlecker haben die Piraten kein eigenes Konzept
    Zum Thema Schlecker sind sich die Piraten uneins ob sie den Vorschlägen anderer Parteien zustimmen sollen oder nicht.


    Ähm, so etwas, sorry, kann man nicht ernst nehmen! - PUNKT
     
  9. socke

    socke Guest

    Ähm schon einmal gesehen wie bei denen eine Sitzung abläuft?
    Die sind ja nicht einmal in der Lage (überspitzt dargestellt) zu klären in welchem Raum die Sitzung stattfinden soll oder ob die überhaupt in einem Raum oder draußen stattfinden soll.

    Die Idee mag gut sein, aber auch in der Wiege der Demokratie, in Griechenland, hatte man ein Konzept. Die Piraten zeigen sich immer wieder völlig ahnungs- und konzeptlos bzw. zeigen keinerlei politisches Verständnis.

    Das hat anfänglich sicherlich einen gewissen Charme gehabt, doch jetzt erwarte ich Konzepte, Ideen und Antworten bzw. Lösungen für die Probleme, die uns beschäftigen und zwar solche, die man umsetzen kann.

    Diesen "unbequemen" Fragen mussten sich auch die Grünen irgendwann stellen. Die haben mit sich gerungen und die Partei ist in 2 Flügel gesplittert "REALOS" und "FUNDIS". Bei den Piraten sehe ich im Moment nicht einmal etwas Vergleichbares zu den "FUNDIS".

    Da hört man immer nur "kein Kommentar"
     
  10. socke

    socke Guest

    Ich bin der Meinung, dass die verschiedenen Entscheider zusammen- statt gegeneinander arbeiten müssten. Leider gibt es viel zu viele Entscheider so das alles im bürokratischem Sumpf versickert. Das ist schon in Deutschland unter den verschiedenen Bundesländern so gewesen und ist jetzt in Brüssel noch viel schlimmer geworden. Ja und auf internationaler Ebene funktioniert es so gut wie überhaupt nicht. Wenn mal wirklich jemand eine zündende Idee hat von der die Mehrheit überzeugt ist, dass sie bestimmte Probleme löst und kaum neue schafft, ich nehme mal als Stichwort die Transaktionssteuer dann gibt es immer irgendeine politische Fraktion die zu verhindern weiß es umzusetzen. Erst dann wenn der Karren im Dreck steckt und nicht mehr rauskommt muss mit noch viel größerer Anstrengung (letztlich schadet das uns allen dann viel mehr) der Mist bereinigt werden. Das ist nach meiner Meinung so überall auf diesem Planeten in jedem Lebensbereich, welcher fremdbestimmt ist. Das kann z.B. die Umwelt sein (siehe jetzt den Mist mit der Ölplattform in der Nordsee, da hätte man doch aus der Geschichte am Golf von Mexiko lernen können), das sind lokale oder globale Konflikte oder aber das ist das gesellschaftliche Zusammenleben auf allen Ebenen von der Gesundheitsfürsorge bis hin zur Altersvorsorge oder einfach nur die Möglichkeit am kulturellen Leben teilzunehmen. Nur wer sich sprichwörtlich mit Geld freikaufen kann, den braucht das alles nicht zu interessieren. Der Rest von uns ist fremdbestimmt und uns gefällt einfach nicht, was die aktuell herrschende politische Kaste verzapft. Deswegen haben die Piraten derzeit ja einen solchen Erfolg. Weil die sagen einfach NEIN. Sie müssen auch nicht erklären wie es anders geht. Zumindest bisher nicht. Das ist ähnlich so mit den Linken und den Grünen.

    Ich persönlich glaube das es keine nationalen Lösungen mehr geben kann. Aber ich glaube für eine Weltregierung und einer Menschheit die nicht nach Macht und Vermögen giert sind wir einfach noch nicht genug fortgeschritten. In Wirklichkeit sind wir tief in uns drin immer noch Höhlenmenschen.
     
  11. #11 CyberCSX, 03.04.2012
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    Das was Deutschland haben will! ;)

    Spass bei seite:

    So was ist echt zum heulen. Da wiederspiegelt sich die Verzweifelung und und mistraun in den politikern was seit jahrzehnte nur lügengeschichte verbreiten und den volk geht es immer dreckiger, während den politikern mit immer höhere dieten es immer besser geht.

    Was vor 1990 hier loß war, weis ich nicht aber seit ende der Kohl Erra geht es hier nur noch Bergab.

    Der Preis / Leisung / Lebenstandard was heute da herscht ist vergleichbar mit Rumänien in 1970.
    Wen es genau so auch hier weiter bergab geht wie es in Rumänien ging ab 1970.................Hofentlich erlebe ich das nicht mehr.

    Werde ich es auch nicht, aber wen in den köpfe meiner kindern nicht "klick" macht, können die mir nur noch leid tun weil die werden dann leiden so wie ich irgendwann in meine jugend gelitten habe und das wünsche ich nicht mal mein grösten feind.
     
  12. #12 soeren23, 03.04.2012
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    Zum Thema Schlecker hat keine Partei eine ehrliche Position (außer die FDP). Alle sind froh, dass die FDP den Schwarzen Peter hat. Die von den populistischen Kräften propagierte Auffanggesellschaft macht bei Schlecker keinen Sinn, wenn man dieses Instrument mal wertfrei analysiert.

    Sorry und selber Punkt!

    ;-)
     
  13. #13 raptor49, 03.04.2012
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    Parteiprogramm
     
  14. #14 soeren23, 04.04.2012
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    @raptor49

    Danke für Deinen Hinweis, dass es sehr wohl ein Parteiprogramm der Piraten gibt.

    Abgesehen davon, sind Parteiprogramme das Letzte, was ein Wahlbürger liest. Es geht (leider) meistens um Äußerlichkeiten, wie z.B. die Frisur von Angela Merkel.

    Entscheidend ist Glaubwürdigkeit. Und in diesem Punkt haben es die etablierten Parteien schwer, da es ja scheinbar zwangsläufig so ist, dass Versprechen gebrochen, bzw. Ankündigungen im Wahlkampf spätestens im Zuge von Koalitionsverhandlungen wieder zurückgenommen werden.

    Mal sehen, wie schnell sich die Piraten abnutzen.

    VG
     
  15. #15 CyberCSX, 04.04.2012
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    Zum thema Schlecker, stellt sich die frage, seit wann müssen die parteien u. die politikern die fehler der unternehmen / firmen / arbeitgebern ausbügeln?

    Wie Nokia nach Rumänien abhaute gab es ein ähnlichen affentheater.
     
  16. #16 soeren23, 04.04.2012
    Zuletzt bearbeitet: 04.04.2012
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    Die Fragestellung (CyberCSX) ist berechtig. Allerdings hat es das schon häufig gegeben. Stichwort (Beispiel): Systemrelevanz. Banken wurden vor dem Zusammenbruch gerettet. Ursache lag hier auch letztendlich in unternehmerischen Fehlentscheidungen. Dagegen ist Schlecker ein kleines Licht.

    Auf jeden Fall ist staatliches Eingreifen im Fall Schlecker unangebracht. Mag es für die einzelne Betroffene auch noch so bitter sein. Volkswirtschaftlich und auch Gesellschaftspolitisch ist der (temporäre) Verlust von 11.000 Arbeitsplätzen zu vernachlässigen. Man muss sich nur mal die Statistiken der Arbeitsagentur anschauen, wieviele Arbeitsplatzwechsel (also Entlassungen und Wiedereinstellungen) im Monat stattfinden.
    Scheitern gehört zur Marktwirtschaft systemisch dazu!

    Das Thema Nokia ist ja anders gelagert, aber , wie Du richtig anmerkst, genauso schizophren behandelt worden. Damals sind viele Nutzer von Nokia-Handys auf Geräte anderer Hersteller gewechselt. Dass diese Hersteller dabei noch nie in Deutschland oder auch nur in Europa produziert hatten, spielte keine Rolle.

    VG
     
  17. #17 raptor49, 04.04.2012
    raptor49

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    Nimm den Taschenrechner und kuck mal nach, wieviel Geld 11 k arbeitslose in einem Jahr kosten. Ohne Verwaltungskosten, nur das ALG1. Und dann schreibst das nochmal. Auf der einen Seite lästern und hetzen die Leute ua gg Hartz4ler und auf der anderen Seite sind 11 k neue arbeitslose net soooo schlimm.

    Eine Transfergesellschaft muss sich erstmal selber tragen, alles was darüber hinaus geht, kann durch öffentliche Gelder aufgefangen/unterstützt werden. Wenn 11 k bei der Transfergesellschaft ne Fortbildung machen, zahlt die Transfergesellschaft die Zeche dafür.
    Wenn die 11 k arbeitslos sind und ne Fortbildung oder schwachsinniges Bewerbungstraining etc bekommen, dann zahlen WIR Steuerzahler das! Und zwar nicht anteilig sondern 100 %. Ebenso ne Umschulung für eine der Damen. Die zahlen jetzt ebenso wir Steuerzahler und nicht die Transfergesellschaft.
    So ne Umschulung kann mal locker 10.000 € bis 20.000 € kosten. Und diese Zahlen sind jetzt nur die reinen Gebühren. Dazu kommen Geldleistungen an die Umschüler. Rechne das hoch auf 11.000 Leute verteilt auf knapp 2 Jahre.

    Sicher muss nicht die Politik den Mist von Managern ausbaden. Aber die Politik muss die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft schaffen um neue Arbeitsplätze zu schaffen bzw zu erhalten.
     
  18. #18 raptor49, 04.04.2012
    raptor49

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  19. #19 urmel511, 04.04.2012
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    Ne, Raptor das ist ein bisschen viel für eine Umschulung. Soviel gibt das Arbeitsamt/Jobcenter nie aus. Es muß billig sein. Dementsprechend grauselig sind auch die Schulen etc. Aber in der Menge der Weiterbildungen etc. kommt man irgendwann auf solche Summen.

    Meine Umschulung zur Bürokauffrau hat für 9 Moante ganze 5000 € gekostet. Mir wurde aber in Anrechnung meiner vorherigen jahrelangen Arbeit im kaufmännischen die Zeit von der IHK angerechnet so das es nur eine 9 monatige Umschulung gab. Zusätzlich aber noch die täglichen Fahrtkosten von hier bis nach MG, monatlich gute 280 €.

    Die gerade erst abgeschlossene 6 monatige Weiterbildung inkl. Praktikum (es wurde mir mal wieder, wie schon bei den ganzen anderen Praktika, im Anschluss für die tolle Arbeit gedankt mit den Worten: Aber wir stellen zur Zeit niemanden ein. Ist ja nix neues, kenne ich ja schon zur Genüge), kostete mal wieder 4000 € + Fahrtkosten von 125 € bzw. beim zwei montigem Praktikum 160 €.

    Der vor Jahren 4 monatige Englisch Kurs kostete ca. 2500 € + Fahrtkosten 125 €. Hier teilte ich meinem SB dann auch mit, das ein VHS Kurs billiger und effektiver gewesen wäre als der Mist. Der Kurs wird übrigens auch heute 6 Jahre später immer noch genauso angeboten.

    Und dann sind da noch die 1 € Jobs. Das was da bezahlt wird, da sollte man den Leuten feste Anstellungen bieten. Zusätzlich zum ALGII gibt es den Mehraufwand von, ich glaube 160 € sind es in etwa. Dazu dann ca 500 € an den Sklaveneinsteller. Wohlgemerkt, das bekommt der nur damit der den 1 € Sklaven sinnlos beschäftigt. Dann der Träger der das ganze vermittlet. Der will vom Jobcenter auch Kohle haben, das er den Sklaven 9 Monate betreut und verwaltet. So dürfte im ganzen inkl. dem H4 für den Sklaven gute 2000 € im Monat kosten. Und das nur damit der 1 € Sklave 9 Moante beschäftigt wird ...

    Und dann gibt es noch eine Steigerung. Wie bekannt ist müssen Guthaben aus BK Rückzahlung ja umgehend angezeigt werden. Diese hatte ich jetzt auch. Ganze 32 ct an Guthaben bei meiner BK!!! Hierfür wurde mir ein 4-seitiges Schreiben per TNT zugeschickt in dem man mit mitteilt, das diese 32 ct diesen Monat anbgezogen werden. Der ganze Verwaltungsaufwand etc hat vermutlch mehr als 32 ct gekostet ... aber immerhin bekommt der Steuerzahler nun seine 32 ct wieder auch wenn der ganze Spaß nun mindestens 1 € gekostet hat.
     
  20. #20 soeren23, 04.04.2012
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    Das ist nicht der Punkt. Ausgangspunkt war die Ablehnung der Bürgschaften und weitere Mittel für die Auffanggesellschaft. Es ging ja um Konzepte der Politik und die Rolle die Parteien im vorliegenden Fall gespielt haben.

    Die wegfallenden 10.000 Stellen verteilen sich über ganz Deutschland. Ihnen stehen ca. 25.000 freie Stellen im Einzelhandel gegenüber (Quelle Argentur für Arbeit). Für Betroffene, die nicht sofort vermittelt werden können, stehen über die Arbeitsagenturen Wegzeuge zur Qualifizierung bereit. Aus staatlicher Sicht ist eine Auffanggesellschaft nicht notwendig.

    Vorteile bringt eine Auffanggesellschaft nur dem Insolvenzverwalter, der das Restunternehmen so besser an den Mann bringen kann. Der neue Besitzer hat dann einen (finanziell) unbelasteteren Start. Den Nachteil im Wettbewerb haben die Mitbewerber, die besser wirtschaften und ohne Hilfen auskommen.

    Ordnungspolitisch ist es eindeutig besser, ohne Auffanggesellschaft auszukommen.

    VG
     
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