Kein Mindestlohn für Langzeitarbeitslose

Diskutiere Kein Mindestlohn für Langzeitarbeitslose im Smalltalk Forum im Bereich Community; 8,50 Euro pro Stunde: Mindestlohn gilt nicht für 180.000 Langzeitarbeitslose - Wirtschafts-News - FOCUS Online - Nachrichten Naja, ist ja...

  1. #1 urmel511, 01.04.2014
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  2. #2 Sonnschein, 01.04.2014
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    Du weißt aber schon, wenn ein AG einen Langzeitarbeitslosen einstellt, bekommt er ein 3/4 Jahr 70% vom Gehalt zugeschossen. Dafür muss aber der AG den Arbeitnehmer 2 Jahre beschäftigen.

    Ansonsten finde ich, das die Einarbeitung in der Regel ja schon Durchschnittlich 6 Monate beträgt.
    Der AG würde also sich selbst ins Knie schießen, wenn er den Angestellten nur 6 Monate beschäftigen würde. Es seiden, es geht hier um Hilfsarbeiten. Also z.B. diese Arbeiten wie Regale auffüllen, oder wie bei Amazon Pakete packen.
    Amazon zahlt aber z.B. 11,77€/h Was im übrigen Ver.di viel zu wenig ist. ;-)
     
  3. #3 urmel511, 01.04.2014
    urmel511

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    Es sind übrigens nur noch 50 % und auch nur dann, wenn das Jobcenter das bwilligt (letzter stand von meinem Jobcenter März 2014).

    Ich darf als ALG II Bezieher sehr gerne kostenlose Praktika machen, aber eingestellt wurde ich danach nicht. Es kommt dann: Danke das Sie so gut gearbeitet haben und auch sehr schnell ihre arbeiten erledigt haben, aber wir ...
    Ich habe jetzt so grob in den Jahren 12 x Praktika und 4 x 1 € Sklaven-Jobs gemacht. Kostenlos werde ich gerne sofort genommen (wenn der AG nichts bezahlen muss). Toll ist es wenn man dann ein Praktikum oder den 1 € Job macht, damit die Urlaubszeit der festangestellten überbrückt wird (habe ich auch schon erlebt).

    Und zudem habe ich sowohl bei den Praktika als auch bei den 1 € Sklaven-Jobs exakt das gleiche gemacht wie die Festen. Das zum Thema: 1 € Sklaven machen nur zusätzliche arbeiten. War bei mir nie der Fall. Ich habe genau das gemacht wie die anderen im Büro, nix zusätzliches.

    Und so ergeht es auch anderen 1 € Sklaven, meistens wird voll mitgearbeitet. Nix mit zusätzlichen arbeiten.

    Und genauso wird es auch jetzt sein. Anstellen für 6 Monate, billig entlohnen und dann wieder feuern.

    Und zu Amazon. Da sollte Verdi mal bei Zalando schauen, die zahlen 1200 € brutto, für die gleiche arbeit wie bei Amazon.

    Am besten man bringt noch Geld mit, das sind AN wohl am liebsten ...
     
  4. #4 hkdd, 02.04.2014
    Zuletzt bearbeitet: 02.04.2014
    hkdd

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    Die Harz/Schröder/Tretin/Merkel-Bande hat aus der Geschichte gelernt: Es gibt keine arbeitslosen Sklaven
    Der Stimmvieh-Parteivorsitzende, der zu feige war, die vom Wähler bestimmte RRG-Mehrheit zu nutzen und selbst Kanzler zu sein, verrät nun eifrig sein eigenes Wahlgeschrei (Mindestlohn für alle) - und das so kurz vor den nächsten Wahlen (Europa und einige Bundesländer).
    Trotzdem lohnt der Vergleich mit den Sklaven in der USA :
    - Der Sklavenhalter musste eine Wohnunterkunft stellen
    - Der Sklavenhalter musste für Frau und Kinder sorgen, auch die schulische Ausbildung
    - Der Sklavenhalter musste für kranke Sklaven sorgen (Arzt, Medizin...)
    - Der Sklavenhalter musste die ALTEN versorgen, die nicht mehr arbeiten konnten (Unterkunft, Nahrung, medizinische Versorgung)
    - Der Sklavenhalter musste seine Sklaven auch dann versorgen, wenn gerade keine Baumwollernte war, er konnte sie nicht im Arbeitsamt parken

    CDU/SPD: Man kann nicht verlangen, dass der Lohn so hoch ist, dass einer davon auch Frau und Kinder ernähren kann
    CDU/SPD: Wenn der "Sklavenhalter" 1 € zahlt, der nicht einmal für das einfache Leben reicht, zahlen die dummen anderen den Rest für ihn (Aufstock-Betrag)
    CDU/CSU: Das was fehlt, zahlen die anderen, die noch faire Löhne zahlen und Steuern sowie Abgaben.
     
  5. #5 nevertrustasmilincat, 04.04.2014
    Zuletzt bearbeitet: 30.09.2014
    nevertrustasmilincat

    nevertrustasmilincat Neuer Benutzer

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    ............................
     
  6. emmes

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    Was kann man von der GOKO auch erwarten ??

    Nur Käsekompromisse ! - also überall Löcher -

    Für mich liegt der Mindestlohn bei 10,-€

    emmes
    Rentner ;-)
     
  7. #7 Sonnschein, 04.04.2014
    Zuletzt bearbeitet: 04.04.2014
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    Für mich bei 16,-€/h
    Da man nur bei diesen Stundensatz und einer 38h/Wo. eine ernstzunehmende Rente erarbeiten kann.

    Ich bin eh gespannt, wie sie in 20 Jahren, also dann, wenn ich z.B. in Rente gehen kann, uns Steuerzahlern erklären, warum es nur noch eine Mindestrente gibt.
    Wenn die Mindestrente so erhalten bleibt, wie bisher, wird ein Mensch, der nie gearbeitet hat, genauso viel bekommen, wie einer, der 45 Jahre sich abgeschuftet hat.

    Ich überlege immer noch, wie ich an sinnvollsten ein paar Rücklagen bilden kann.
    Zur Zeit ist es wohl das Sinnvollste, wenn man in Gold, oder anderen Edelmetallen sich was zurück legt.
    Die EU hat ja beschlossen, (und ja, Mutti hat brav den Vertrag unterschrieben) das demnächst das Bargeld abgeschafft wird. Da finde ich diesen Weg am besten.
     
  8. #8 urmel511, 04.04.2014
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    Das ist doch heute schon der Fall. Meine Mutter war der Meinung nach 46 Jahren hat sie genug gearbeitet und ist mit 60 in Rente, natürlich mit fast 20 % abzug. Wenn ich mir nun anschaue, was noch übrig bleibt, während ein Bekannter gerade mal 10 Jahre in seinem Leben gearbeitet hat und den Rest "arbeitslos" verbracht hat, nun netto ca.100 € weniger als meine Mutter hat, dann kann man kotzen.


    Dann bete nie ALGII beziehen zu müssen, dann ist erstmal fast alles weg. Das erste was ich damals erstmal verbrauchen und kündigen durfte bzw. auf Zwang musste, war das Geld aus meiner privaten Rentenvorsorge. (ich glaube das wurde mittlerweile abgeschafft)
     
  9. #9 Sonnschein, 04.04.2014
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    Darum ja Edelmetalle, die man zu hause im Tresor Bunkern kann. ;-)

    Alles andere nimmt sich Mutti-Staat.
     
  10. #10 urmel511, 04.04.2014
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    Und wehe es kommt der Hausbeusch vorbei zum kontrollieren ... ob alle Angaben stimmen.
    Da wird in jeder Schublade rumgewühlt.
     
  11. #11 Meister Proper, 04.04.2014
  12. hkdd

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    @urmel, jemand, wie Du, mit PC-Kenntnissen und sicherlich auch anderen Fähigkeiten - da wundere ich mich schon, dass es keine Arbeit gibt. Wir hier in Dresden und Ost-Umgebung haben Probleme, die mit der Zerschlagung der Industrie nach 1990 zusammenhängen. Viele fahren am Montag nach Braunschweig (weil es dort einen Job gibt) und am Freitag zurück. In BS natürlich eine kleine Zweitwohnung, die einen Teil des Geldes wieder auffrisst. Aber man ist nicht arbeitslos und man zahlt (vom Brutto) die Rentenbeiträge.
    Dieses Pendeln geht nach München, Stuttgart, Dortmund usw. Also alles mehrere 100 km. Und das seit 26 Jahren ...
     
  13. #13 Sonnschein, 05.04.2014
    Zuletzt bearbeitet: 05.04.2014
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    Hier in deinem Text geht es nur um die Vorgehensweise, wie mit E-Geld umgegangen werden soll.
    Was aber nichts daran ändert, das nach und nach das Bargeld abgeschafft werden soll in der EU ;-)

    Ich kenne nur die Dame aus diesen Forum [...]

    Aber wie du schon geschrieben hast, wenn man möchte und flexibel ist, findet man einen Job. Aber wer weiß, warum sie an ihren Ort gebunden ist?

    Wenn man mit Unix gut umgehen kann, ist der Uni-Abschluss zweitrangig. Einige meiner Bekannten haben ohne Informatik Studium/Ausbildung einen gut bezahlten Job als Informatiker.
     
  14. #14 WinSearch, 05.04.2014
    WinSearch

    WinSearch Guest

    Ihr habt vielleicht Probleme.. schade, auch dieses Thema wird wieder wenig sachlich diskutiert :-(
     
  15. #15 Sonnschein, 05.04.2014
    Zuletzt bearbeitet: 05.04.2014
    Sonnschein

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    @WinSearch:

    Danke für deinen nützlichen Beitrag!

    Leider nutzt du nicht die Chance hier das Niveau nach deinem Wissen und Fähigkeiten zu steuern. Rummotzen ist genau dass, was man bei diesen Thema machen sollte!
    Aber so sind wir Deutsche, nicht wahr? Statt aktiv zu agieren, lieber nöhlen. ;-)
     
  16. #16 WinSearch, 05.04.2014
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 05.04.2014
    WinSearch

    WinSearch Guest

    Du, Sonnenschein und Meister Proper sind m. E. auch die beiden bei diesem Thema welche eher sachlich diskutieren. Wenn ich wieder unseren Senior hkdd hier lese fällt mir halt nichts mehr dazu ein. Mal im Ernst! Es ist doch zunächst einmal grundsätzlich zu begrüßen, dass wir wie nahezu alle unsere europäischen Nachbarn endlich einen Mindestlohn, der sich mit den anderen europäischen Ländern vergleichen kann, einführen. 16 Euro Mindestlohn ist eine absurde Forderung. Das mit einem Mindestlohn von 8,50 nicht wirklich die Altersvorsorge aufgebaut werden kann ist uns sicherlich allen klar.

    Das in einer Volkswirtschaft mangelhafte Bildung und Leistungsbereitschaft nicht mehr geduldet wird mag man betrauern, doch wir leben nun einmal in diesen modernen Zeiten. Wieso ausgerechnet Urmel immer betroffen ist gibt mir allerdings auch so langsam Rätsel auf. Kein Thema wo er / sie persönlich nicht betroffen ist.

    Natürlich ist das hier eine sehr subjektiv gefärbte Diskussion, ist ja auch gut so, doch manchmal mangelt es mir hier an objektiver Betrachtung und böse wird es wenn Tatsachen verdreht oder verfälscht werden. Meinungen austauschen finde ich hingegen prima, aber dann bitte ohne Faktenverfälschung.

    Ja und natürlich hat jede Neuerung, jedes Gesetz seine Lücken und manche rutschen durch die Lücken was sich positiv auswirken kann und manche eben mit negativen Konsequenzen. Die Ausbeutung von H-IV-Empfänger und Praktikanten ist sicherlich etwas was man vielleicht mal korrigieren sollte.

    Dennoch: Das die SPD nun unter Nahles sich gegen den Widerstand der Union und den Arbeitgebern mit einem "ernsthaften" Mindestlohn durchsetzen konnte finde ich jetzt erst mal positiv.

    Davon wird mit Sicherheit unser Mittelstand nicht untergehen. Ich bin mir auch sicher, dass der Spargel dieses Jahr nicht wesentlich teurer, wenn überhaupt, sein wird, weil es in der Landwirtschaft schon etwas länger den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn für Erntehelfer gibt.

    P.S. ich verteufele in übrigen auch überhaupt nicht die Kehrtwende der SPD damals bei der neuen Gesetzgebung um Hartz, Riester und Rürup. Die Stellschrauben müssen halt nur immer wieder neu gestellt werden und das macht man doch gerade wieder.

    Ich denke schon, dass dieser harte Schnitt dazu führte, dass unsere Volkswirtschaft im europäischen und internationalen Vergleich aus so mancher Krise am besten rausgegangen ist. Trotz der Fernost-Billig-Konkurrenz trotzt unser Mittelstand mit qualitätiv gut ausgebildeten deutschen Arbeitskräften und guten und in der Welt geschätzten Produkten.

    Hier und da bedarf es aber Korrekturen. Da ist die eine oder andere Verwerfung doch zu heftig (z. B. bei der EEG-Abgabe-Befreiung so mancher Branchen bzw. ausschließlich der großen Mitspieler).

    ABER!!! mich hat es einfach genervt wie hier immer wieder nur völlig pessimetisch und negativ und Fakten verfälschend von einigen Teilnehmern argumentiert wird. Das hat mich zu meinen kurzen Statement hinreißen lassen.
     
  17. #17 areiland, 06.04.2014
    Zuletzt bearbeitet: 06.04.2014
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    areiland Erfahrener Benutzer
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    Den am meisten betroffenen Arbeitnehmern den Mindestlohn vor zu enthalten, auch wenn es nur für eine Frist von sechs Monaten ist, das zeigt dass der GroKo die am meisten betroffenen Arbeitnehmer am allerwenigsten am Herzen liegen. Daran ändert auch die erweiterte Förderung nichts.

    Die GroKo will nur eines, der Wirtschaft möglichst viele Schlupflöcher eröffnen, damit die Arbeitnehmer einmal mehr zugunsten der Wirtschaft vorgeführt werden.

    Ein Mindestlohn von 8,50 ist ein Witz - wenn man sich die Lebenerhaltungskosten ansieht. Menschen darunter anzusiedeln, das ist eine Sauerei.
     
  18. #18 WinSearch, 06.04.2014
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 06.04.2014
    WinSearch

    WinSearch Guest

    ursprünglicher Entwurf: ca. 20.000 Menschen wären nicht vom Gesetz erfasst worden.
    aktueller Entwurf: ca. 180.000 Langzeitarbeitslose welche jedes Jahr einen Job finden sind von dieser 6-Monatsregel betroffen.
    Total sind 1 Mio. Menschen als Langzeitarbeitslose zu bezeichnen.

    Frage: Welche Qualifikation bringen diese Menschen überhaupt mit?

    Ja und wenn 8,50 Euro zu wenig sind, wie sieht denn der Gegenvorschlag aus? Der muss realistisch sein. Nur jammern bringt so überhaupt nichts.

    übrigens: In der Regel sind davon Frauen und junge Menschen betroffen. Facharbeiter so gut wie überhaupt nicht. Daraus kann ich eher nur schließen, dass dies Menschen mit geringer Qualifikation sind. Solche Jobs werden in unserer Gesellschaft immer weniger und immer weniger wertgeschätzt.
     
  19. hkdd

    hkdd Erfahrener Benutzer

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    Die Firmen, die angeblich die 8,50 nicht zahlen können, machen die das auch bei anderen Kosten so ?
    Das Auto verlangt 10 l / 100 km. Der Unternehmer sagt: Du musst mit 7 Litern auskommen. Das Auto: bleibt nach 70 km stehen. Der ALG2-Mensch müsste 100 km laufen.
    Strom: Preise durch EEG werden um 10% erhöht. Der Unternehmer sagt: ich zahle bloß 7%. Der Stromlieferant: dreht den Strom ab. Der ALG2-Mensch muß die 7% Kröte schlucken.

    In Frankreich gilt auch, Jugendliche erhalten nicht den vollen Mindestlohn. Da ist aber geregelt: Statt 10 Euro müssen 8 Euro gezahlt werden (also ein anderer geringerer Mindestlohn).
    Bei den Harz/Schröder/Tretin/Merkel-Oligarchen: kein Mindestlohn, nach unten offen - nix genaues gibt es nicht...
     
  20. #20 urmel511, 06.04.2014
    urmel511

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    Und da laut SGBII eine Wohnung ja gänzlich ohne Strom voll funktionsfähig und komplett nutzbar ist, gehört der Strom auch nicht zur KDU.
     
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