gesicherten WLAN-Router okkupieren?

Diskutiere gesicherten WLAN-Router okkupieren? im Smalltalk Forum im Bereich Community; Ich poste mal hier bei Smalltalk, weil ich kein Problem habe, sondern mich einfach mal etwas interessiert. Ich habe meinem Netgear-Router neben...

  1. #1 MBPunkt, 25.03.2010
    MBPunkt

    MBPunkt Guest

    Ich poste mal hier bei Smalltalk, weil ich kein Problem habe, sondern mich einfach mal etwas interessiert.

    Ich habe meinem Netgear-Router neben den üblichen Sicherheitseinstellungen eingefüttert, dass er nur drei ganz bestimmte MAC-Adressen für die WLAN-Nutzung zulassen soll, nämlich zwei Notebooks und ein Smartphone.

    Das funktioniert auch tadellos, eine MAC-Adresse, die dem Gerät nicht bekannt ist, läßt der Router einfach nicht ins Internet.

    Meine Frage: wie aufwändig wäre es eurer Meinung nach jetzt noch für einen verbissenen Hacker, den Router zu okkupieren?

    Oder wäre das mit vertretbarem Aufwand nicht mehr so ohne Weiteres möglich?

    Danke für eure Einschätzung!
     
  2. #2 hennmey, 25.03.2010
    hennmey

    hennmey Guest

    Hallo,
    Hacken kann man alles, wenn man genügend Zeit dazu hat.

    Ganz so einfach wir es in dem Fall wohl nicht werden, denn nach meinem Empfinden ist das Maximum an Sicherheit eingestellt.

    Ist meine subjektive Meinung.

    Gruß
    Hennmey
     
  3. #3 manny4566, 25.03.2010
    Zuletzt bearbeitet: 25.03.2010
    manny4566

    manny4566 Erfahrener Benutzer

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    Grundsätzlich ist ein Mac Filter ein schwacher Schutzmechanismus, da man ihn relativ leicht austricksen kann...
    der mac filter schützt dich außerdem nicht vor hackern, sondern ist nur eine zutrittskontrolle.... am heimischen router ist es nun mal die zutrittskontrolle für das internet ( ausgehende verbindungen )

    nen mac filter kannst du austricksen, wenn du ihm eine der gültige mac adresse vortäuschst...
    also müsste z.b. ein hacker die mac adresse deines notebooks kennen und seine mac adresse dann durch deine ersetzen....

    dann kann er auch den filter passieren und ist im i-net ...
    natürlich kann er das nur machen, wenn er bereits im lokalen netz ist, sprich entweder hat er das wlan schon geknackt oder hat nen kabel an den router angeschlossen und hat eine mac adresse von einem pc ( nicht WLAN ) erschnüffelt ;)
     
  4. #4 MBPunkt, 25.03.2010
    MBPunkt

    MBPunkt Guest


    :p ... das allerdings hätte ich jetzt - nach dem googlen - nicht gedacht, dass MAC-Adressen sich relativ leicht austauschen lassen.

    Der von dir beschriebene Aufwand erscheint mir allerdings recht hoch, um allein auf Kosten von jemand Anderem im Internet surfen zu können.

    Da müssten dann wohl doch schon andere Motive den Anreiz bieten, ... und dafür bin ich als potentielles Opfer, so hoffe ich doch, allzu unbedeutend.

    :D
     
  5. #5 areiland, 25.03.2010
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    areiland Erfahrener Benutzer
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    Mach Dich mal kundig über Aircrack-ng. Es ist nicht wirklich schwer.
     
  6. #6 hotte-7, 25.03.2010
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    Aber man sollte schon auch erwähnen, dass alles "relativ" ist.
    Wenn ich mir überlege, wieviel Leute mir sagen wie "einfach" sowas alles ist, und macht man dann die Probe aufs Exempel, dann "relativiert" sich doch das meist gesagte.
    Also eine MAC-Filterung, WPA2 ect, ist schon recht sicher.
    Natürlich gibt es immer wieder jemanden, der es knackt.
    Aber wie gesagt, viele sagen es dass es einfach ist. Nimm dir so jemanden, und sage ihm: "also gut, dann los, geh mal in mein System rein".
    Dann siehst du schon, das du doch recht sicher bist.
    Soviel von mir dazu. :D
     
  7. #7 hennmey, 25.03.2010
    hennmey

    hennmey Guest

    Kinders, nun macht doch nicht alles komplizierter, als es ist.

    Ich schrieb schon, wenn man Zeit hat, kann man alles knacken.

    Ca. 95% der User ist dazu aber nicht in der Lage.
    Wenn man jetzt die Warscheinlichkeit berücksichtigt, dass ein WLAN geknackt werden könnte, so ist das für den Normaluser (das sind geschätzte mindestens 80%) nicht machbar.

    Man sollte nicht alles schwärzer malen als unbedingt nötig.

    Mit Verschlüsselung (WPA2) und Mac-Filter ist ein Normaluser schon relativ sicher.
     
  8. #8 Exilschwälmer, 25.03.2010
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    Es reicht, wenn er in REICHWEITE des WLANs ist! Die MAC des Routers und der aktiven WLAN-Clients rauszufinden ist 'ne Sache von unter 1 Minute.

    Aber es stimmt schon, damit ist man noch lange nicht im Netz und WPA /WPA2 ist - im Gegensatz zu WEP - relativ schwer zu knacken, wenn man nicht irgendwelche Billig-Keywords nimmt, die in jedem Wörterbuch stehen.

    Nehmt also Keys mit Groß-/Kleinbuchstaben und Zahlen, schön bunt durchgeschüttelt, dann kann man schon relativ beruhigt sein.

    Wie meine Vorredner (-schreiber) schon gesagt haben, alles ist knackbar, aber jeder zusätzliche Schutz ist eine weitere Stufe. Wenn der Router MAC-Filterung anbietet, dann sollte man das auch einschalten, weil: Schaden tut's auf keinen Fall!

    Für Interessierte ein paar anschauliche Tutorial-Videos, wie leicht es gehen kann:

    SemperVideo.de WEP Verschlüsselung knacken

    SemperVideo.de WPA Verschlüsselung knacken

    Überhaupt 'ne gute Website.

    Gruß
    Exilschwälmer
     
  9. #9 MBPunkt, 25.03.2010
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    MBPunkt Guest


    Extrem interessant, die beiden Videos, ... aber letztendlich finde ich die Quintessenz aus dem WPA-Video durchaus beruhigend:

    Die relative große Schwierigkeit, einen Handshake zu erwischen oder zu provozieren und die noch größere Unwahrscheinlichkeit, ein absolut unlogisches, kryptisches Kennwort knacken zu können, läßt vermuten, dass der Angreifer sich eher ein leichteres Opfer aussuchen wird, ... oder doch nicht?

    ;)
     
  10. #10 manny4566, 25.03.2010
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    schon klar, aber nur von Router und Access Points ...
     
  11. #11 Septimus, 25.03.2010
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    Denke das es dann noch sicherer ist die max. Anzahl der verfügbaren Zeichen einzusetzen?

    Dann sollte ich das wohl auch mal machen und mein WLAN noch weiter absichern.:eek:
     
  12. #12 MBPunkt, 26.03.2010
    MBPunkt

    MBPunkt Guest

    :p ... mein eigener Thread und natürlich eure Einschätzungen haben mir dazu verholfen, in den letzten Stunden erheblich schlauer zu werden, insbesondere auch durch das Studium auf:

    SemperVideo.de .

    Die Seite wirbt für ihre Existenzberechtigung damit, dass die BadGuys ohnehin schon alles wissen, die GoodGuys hingegen alles wissen sollten, um die Gefahren zu erkennen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt! :) Aber trotzdem hat die Argumentation etwas, finde ich.

    Und bisher verstehe ich es so, dass bei einem neuzeitlichen Modemrouter, dem man die maximalen Sichherheiten eingefüttert hat - wenn er es denn firmwaretechnisch nicht ohnehin schon selbst getan hat - der schwächste Punkt in der Tat ein schwächliches Kennwort ist, sowohl für den Router selbst, als auch für den WLAN-Zugang.

    Ein sicheres Kennwort wäre demnach ein solches, das so verrückt ist, dass es in keiner noch so ausgeklügelten *.dic-Datei auftauchen wird und deswegen das Spähprogramm sämtliche möglichen Zeichenkombinationen einer Computertastatur durchrechnen müsste.

    Das ist dann wohl doch eher etwas für Geheimdienste und nichts für meinen Nachbarn!

    :p
     
  13. eddi

    eddi Erfahrener Benutzer

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    Für mich persönlich klingt eine Router-Konfiguration für WLAN wie folgt sicher:
    - MAC-Adressfilter
    - WPA2-Verschlüsselung
    - Sicheres Control-Panel-Passwort
    MfG
     
  14. #14 hennmey, 26.03.2010
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    hennmey Guest

    Genau so ist es!
    Und wenn man WLAN temporär nicht gebraucht, sollte man nicht vergessen, es im Router abzuschalten.
     
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