Einen USB Stick mit Bordmitteln bootfähig machen!

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  1. #1 areiland, 30.07.2014
    Zuletzt bearbeitet: 30.07.2014
    areiland

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    Einen USB Stick kann man unter Windows probemlos mit Bordmitteln bootfähig machen, um ihn z.B. als Installationsdatenträger einzusetzen. Dies macht man am einfachsten mit Diskpart, dem Windowseigenen Kommandozeilenprogramm zur Verwaltung von Datenträgern, das das früher (von MS-Dos - Windows XP) eingesetzte Fdisk ersetzt hat.

    Um Diskpart zu starten, öffnet man zunächst eine Eingabeaufforderung mit Adminrechten (in die Suchleiste des Startmenüs Eingabeaufforderung oder Cmd eingeben, auf das Ergebnis einen Rechtsklick und im Menü dann "Als Administrator ausführen" wählen) - dort führt man dann den Befehl: Diskpart aus. Alle in einer Eingabeaufforderung eingegebenen Befehle werden immer mit der Entertaste abgeschlossen, damit das System sie ausführt.

    Cmd als Admin.jpg

    Sobald man das Eingabeprompt von Diskpart sieht (erkennbar daran, dass in der Eingabezeile statt C:\WINDOWS\system32> nur noch DISKPART> steht), gibt man den Befehl: list disk an, um eine Auflistung der verfügbaren Laufwerke zu erhalten. In dieser Auflistung ermittelt man anhand der Grösse des zu wählenden Laufwerks die korrekte Datenträgernummer und wechselt dann mit dem Befehl: select disk N (N steht hier für die Nummer des Laufwerks, das in den Fokus genommen werden soll) zum Stick. Diskpart gibt nach erfolgtem Wechsel zum gewählten Datenträger eine Rückmeldung! Nun selektiert man mit dem Befehl: select partition 1 auch die (meist einzige) Partition des Sticks. Auch dieser Wechsel wird nach Vollzug von Diskpart rückgemeldet.

    diskpart list disk.jpg

    Jetzt wird der Stick mit der Befehlszeile: format fs=fat32 mit dem FAT32 Dateisystem formatiert. Nach der Formatierung des Sticks macht man ihn noch bootfähig, indem man ihn mit dem Befehl: active zu einem Bootmedium macht. Damit ist der Stick bootfähig und Diskpart kann hier mit mit der Eingabe von Exit beendet werden, auch die Eingabeaufforderung kann nun mit Exit beendet werden - sie wird jetzt ebenfalls nicht mehr benötigt. Nun kann man den USB Stick mit dem Inhalt, z.B. einer Windows Installations-DVD oder eines Iso-Files bestücken, um die Installation per USB Stick durchführen zu können.

    Diskpart format active.jpg

    Dazu ist es aber noch nötig, sich alle Ordner anzeigen zu lassen und den Inhalt der DVD oder eines Iso-Files auf den Stick kopieren. Um dies zu erreichen, geht man in der Menüzeile des Explorers auf Extras -> Ordneroptionen, im Tab: Ansicht setzt man bei Versteckte Dateien und Ordner die Markierung auf Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen damit der Explorer alle Ordner und Dateien anzeigt. Wahrscheinlich muss man erst ALT drücken, damit man die Menüleiste zu sehen bekommt.

    Explorer Ordneroptionen.jpg

    So stellt man sicher, dass man auch keine Ordner und Dateien übersieht, wenn man einen Datenträger auf einen Stick kopiert. Da Windows 7 Iso Files nicht selbst einbinden kann - muss man entweder eine Software nutzen, die Iso Files öffnen kann oder die ein virtuelles Laufwerk erstellt in dem man die Iso Files mounten kann. Um Iso Files zu entpacken, bietet sich: 7-Zip - Download - heise online an. Wenn das installiert ist kann man Iso Files über einen Rechtsklick entpacken lassen. Will man Iso Files mounten, um den Inhalt auf einen Stick zu kopieren, dann bietet sich: SlySoft Virtual CloneDrive an. Das erstellt ein virtuelles CD/DVD/BD Laufwerk in das man Iso Files bequem per Rechtsklick mounten kann. Dessen Inhalt kann man dann per Explorer auf den USB Stick kopieren.

    Virtual Clone Drive.jpg

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