Diskutiere 2 Defrag-Programme und 2 verschiedene Ergebnisse im Windows 7 Software Forum im Bereich Windows 7; Hallo@all,
Habe heute mal 2 Defrag. Tools meine FP analysieren lassen und zwar " Auslogics Disk Defrag. und Defraggler " zu meinem erstaunen hatte ich ...
Habe heute mal 2 Defrag. Tools meine FP analysieren lassen und zwar " Auslogics Disk Defrag. und Defraggler " zu meinem erstaunen hatte ich auch 2 verschiedene Ergebnisse, Auslogics 0 % und Defraggler 14 % Fragmentierung.
Meine Frage: " Wie kommt es zu diesen unterschiedlichen Ergebnissen ". Ist das eine Prog. nur präziser als, dass andere oder was gibt es sonst als Erklärung dafür?
Ja, ist bei mir auch so: Win7 Defragmentierungsgrad sagt: 5 % und Defraggler 20%
Liegt vermutlich an der Art, wie die fragmentierten Dateien gewichtet werden. Ich weiß nicht wie Defraggler da die Prioritäten setzt aber oo-Software stellt es hier (http://www.oo-software.com/de/docs/w...dvswin7_de.pdf) so dar:
"Der Fragmentierungsgrad dient als Basis zur Ausführung der gewünschten Aktion. Er wird häufig als Schwellwert verwendet, bei dessen Überschreitung eine Defragmentierung gestartet werden soll. So macht es sicherlich Sinn, dass nicht Rechner defragmentiert werden müssen, deren Fragmentierungsgrad unter 1% liegt. So wird es von O&O Defrag gehandhabt, so verhält sich auch der Windows-eigene Defragmentierer. Doch es gibt einen entscheidenden Unterschied. Da es sich aber hierbei um einen prozentualen Wert handelt, ist dessen Berechnung - genauer dessen Berechnungsbasis - von entscheidender Bedeutung. O&O Defrag wichtet daher für die Ermittlung des Fragmentierungsgrades sowohl die Größe als auch die Anzahl der Fragmente einer Datei. Dadurch wird erreicht, dass eine große, stark fragmentierte Datei eine höhere Beachtung erhält als eine kleine Datei, die nur wenige Fragmente hat. Dadurch wird auch dann eine Defragmentierung ausgelöst, wenn nur eine große (und damit wichtige) Datei fragmentiert, obwohl alle anderen Dateien bereits defragmentiert sind. Dies ist besonders auf Server-Systemen mit einem Microsoft Exchange oder einer SQL-Datenbank von entscheidender Bedeutung.
Andere Defragmentierer - wie auch der in Windows 7 integrierte - beschränken sich dem gegenüber lediglich auf das Zählen der fragmentierten Dateien und setzen sie zur Gesamtanzahl ins Verhältnis. Eine einfache und sicherlich leicht nachvollziehbare Methode, aber in der Praxis untauglich.
Stellt man sich ein normales Windows-System mit ca. 150.000 Dateien vor, die alle defragmentiert sind, dann würde eine einzige fragmentierte Datei niemals eine Defragmentierung auslösen. Auch wenn es sich hierbei um eine 12 GByte große Offline-Datei von Microsoft Outlook handelte, die aus 8.939 Fragmenten bestünde."
Ich benutze beide Programme nicht - früher (bei meinem PIII, und 500 Mhz mit 756 MB RAM) da habe ich o&o Pro benutzt und fand, dass man einen deutlichen Effekt zwischen einem defragmentierten und einem fragmentierten System bei der Nutzung z.B. Photoshop CS feststellen konnte.
Jetzt bei win7 und 8 GB RAM muss ich sagen habe ich noch keinen spürbaren Effekt feststellen können - lasse aber per Aufgabenplanung eine automatische Defragmentierung durch Win7 bei einem Defragmentierungsgrad von 15% durchführen. Muss aber gestehen, dass es bislang vielleicht ein oder zwei Mal in gut 1 1/2 Jahren, dazu gekommen ist. Ein Unterschied war nach der Defragmentierung nicht spürbar. Win7 scheint nicht so anfällig zu sein für eine Fragmentierung.
Aber vielleicht gibt es ja noch andere Meinungen dazu..
Ich habe mal vor anderthalb Jahren die Vollversion von Diskeeper Pro 2010 gekauft. Im Vergleich zur eingebauten Defragmentierung von Windows oder dem Freeware-Tool Piriform Defraggler scheint die Software ihre Aufgabe sehr gut zu erledigen, und vor allem: vollautomatisch!
Jedenfalls habe ich seit Installation von Diskeeper Pro 2010 noch keinerlei Performance-Verluste feststellen müssen, und das alles, ohne manuell in die Defragmentierung eingreifen zu müssen. Alles in allem also eine glatte Empfehlung für ein Programm, das nach dem Prinzip: "installieren und vergessen" funktioniert.
Wer noch irgendwo im Netz die Version 2010 findet, der kann unbesorgt zugreifen, zumindest, wenn er keine SSD defragmentieren muss. Die Ersparnis gegenüber der aktuellen Version dürfte beträchtlich sein.
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