So schützen Sie sich
Bei der Fülle an betroffenen Programmen bezweifeln Experten, dass es schnell Patches geben wird. Man vermeidet den Bug, indem man keine zweifelhaften Dateien von Webservern direkt ausführt. Doch das hat man als Nutzer oft gar nicht selbst in der Hand, denn wenn man mit Firefox oder Chrome eine Webseite besucht, lädt der Browser die Elemente automatisch. In der Zwischenzeit beschreibt Microsoft wie man sich mit einem Workaround schützen kann. So sollte der WebClient-Dienst abgeschaltet werden. Sie finden ihn in der Diensteverwaltung von Windows. Über "Eigenschaften" im Kontextmenü können Sie den "Starttyp" auf "Deaktiviert" stellen.
Remote-Laden von DLLs abschalten
Jetzt müssen Sie noch dafür sorgen, dass DLLs nicht aus dem Internet oder von Netzwerkfreigaben nachgeladen werden. Melden Sie sich als Administrator an und starten Sie regedit. Navigieren Sie zum Unterschlüssel HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Session Manager, wählen Sie "Neu" und danach "DWORD-Wert". Geben Sie CWDIllegalInDllSearch ein und klicken Sie anschließend auf "Ändern".
Geben Sie in das Feld "Wert" den Datenwert "1" ein, und klicken Sie auf OK. Zusätzlich sollten noch die TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall geblockt werden. (jg)
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