Diskutiere System auf mehrere Partitionen aufteilen im Windows 7 Installation & Upgrade Forum im Bereich Windows 7; Die Anwendung des in diesem Beitrag Geschriebenen erfolgt auf eigene Gefahr! Trotz aufgebrachter Sorgfalt besteht für den "auf die Schnelle verfassten" Beitrag auch kein Anspruch ...
Die Anwendung des in diesem Beitrag Geschriebenen erfolgt auf eigene Gefahr! Trotz aufgebrachter Sorgfalt besteht für den "auf die Schnelle verfassten" Beitrag auch kein Anspruch auf Vollständigkeit. Sollte aber zumindest einen guten Wegweiser darstellen.
Erstmal nen "Hallo" in die Runde!
Vorwort: Diesen Beitrag habe ich verfasst, weil ich über Google auf Euer Forum gestoßen bin und feststellen musste, dass der Sinn und Zweck der Partitionierung desöfteren unterschätzt bzw. nicht erkannt und statt Hilfestellung zu geben, nur der Sinn infrage gestellt wird. FÜR DIESE LEUTE IST DAS ERLÄUTERUNG ZU VERSTEHEN UND STELLT KEINE AUFFORDERUNG DAR, DIES AUCH MACHEN ZU MÜSSEN. Für die anderen die z.B. über Google oder die Forumsuche danach gesucht haben und zufällig hierherfanden, könnte es einen guten Einstiegspunkt darstellen.
Die Motivation: Einige bevorzugen es, ihre Daten auf mehrere Partitionen zu verteilen, so dass mehr oder weniger unter C: lediglich windows und die hiberfil.sys liegt.
Nun wollen wir klären, warum dies überhaupt Sinn macht:
1. Die Fragmentierung! Auf einer Partition kollidieren unweigerlich dynamische Benutzerdaten mit statischen Programm-/Systemdateien. Folge eine Datei wir irgendwo fortgesetzt und am bisherigen Ende ein Wegweiser eingefügt, wo's weitergeht. Folge: Lesen der dynamischen Daten "in einem Ritt" unmöglich. Abhilfe: Eigener Bereich für Dateien gleichen Themas und Zweck.
2. Geschwindigkeit: Physikal. Dichte einer Festplatte ist überall gleich. Dumm ist nur, dass auf der "Aussenbahn" einer Platte theoretisch doppelt soviele Daten gelesen werden können, wie in der Mitte (halber Radius). Im Rotationspunkt (reale Mitte) ist theoretisch irgendwann nur noch 0 und 1 lesbar. Folge: Häufig verwendete Daten nach aussen packen. In der Hoffnung, dass diese geordnet genug sind, um größtmögliche Datenbrocken einlesen zu können. Wie? Siehe Punkt 1!
Jetzt mag der Einwand kommen, dass die mittlere Zugriffzeit nun aber auf den Aussenbahnen doppelt so groß ist wir in der "Mitte". Ja, das ist auch so korrekt. Da wir uns aber sowieso häufiger im Aussenbereich aufhalten (Lesekopf) sparen wir wiederum Zeit, um auf die Überholspur zu wechseln. Nehmen wir an, wir springen immer hin und her, sollten sich die Zugriffszeiten immer weiter einander annähern.
3. Vorteil der Übersichtlichkeit und Handling. Programme liegen bei mir z.B. direkt unter P: wie P:\Mozilla Firefox. Hat bei den Programmen nicht DEN Vorteil. Wenn man aber desöfteren in der Kommandozeile arbeitet oder im Explorer rumzappt, zeigt sich, man hat einfach eine Verzeichnisebene gespart und kommt schneller an die Daten.
Anderer Fakt:
Wir reden hier über drehende Platten. Sollten SSD's erschwinglich werden, so ist der Geschwindigkeitsvorteil natürlich hinfällig. Die Adressierung in einer Matrix benötigt für jeden Zugriff nur einen Takt. Somit bliebe hier nur der ergonomische Aspekt.
Ob nun bei XP, Vista oder 7, der Sinn bleibt der gleiche. Wie kommen wir nun zu diesem Punkt mit minimalen Aufwand?
Ich gehe hier erstmal davon aus, dass wir über ein bereits installiertes Windows reden und uns bei den nächsten Schritten die Neuinstallation sparen wollen. Also müssen wir eine Operation am "offenen System" vornehmen. Jedem sollte jetzt einleuchten, dass wir für den Worst Case vorsorgen müssen. Was (wie schon immer bei Windows) heißt: Datensicherung machen!!!
SYSTEM "C:"
ist klar, die bleibt und wird bleiben, weil's anders nicht geht.
PAGEFILE "V:"
(für den virtuellen Speicher) bekommen wir über "Computer" > "Eigenschaften" > "Erweiterte Systemeinstellungen" > Tab "Erweitert" > "Einstellungen" bei Leistung > Tab "Erweitert" > "Ändern..." bei Virtueller Arbeitsspeicher. Hier die entsprechende Partition auswählen und benutzen lassen. Für allen anderen Laufwerke deaktivieren.
TEMP "T:"
können wir durch Setzen der Umgebungsvariablen erreichen und etwas Schnibbeln an der Registry, wenns um die Usertemps geht. Hier brauchen wir sowas wie Temp = "T:\%USERNAME%\". Um meinen Schreibaufwand etwas zu reduzieren, verweise ich hierfür auf Google und Co.. Soooo viel kann man hier nicht falsch machen, wenn man sorgfältig arbeitet.
Absätze für Users und ProgramXXX-Folders entfernt. Da ich mir nicht sicher bin, ob diese Aktion für spätere Windows-Probleme ursächlich ist.
Users/ProgramData/ProgramFiles:
Bedenkenlos verschieben kann man unter Windows 7 m.E. nur noch den Users-Folder. Alle anderen Ordner beinhalten Dateien als Hardlink. Was rein theoretisch dazu führen kann, dass z.B. eine dll, die durch ein Update im Windows-Verzeichnis aktualisiert wird, in den verschobenen Ordnern auf dem alten Stand bleibt. Somit wäre es prinzipiell möglich, dass hier gleichzeitig mit verschiedenen Versionen gearbeitet wird. Was natürlich nicht gesund sein kann. Ich habe bei meiner Windows-Installation jedenfalls entsprechende Änderungen rückgängig gemacht.
Den Users-Ordner habe ich im laufenden Windows am einfachsten verschieben können, indem ich mittels Drive Snapshot die Windows-Partition gespiegelt habe. Die überflüssigen Verzeichnisse auf der "entfernten" Partition sind am besten über die Kommandokonsole (als Admin ausgeführt) mittels rd /s <verzeichnis> zu entfernen. Warum? Beim normalen Kopieren/Verschieben werden die Junctions (Verzeichnisverbindungen) nicht übernommen, sondern in Verzeichnisse "umgewandelt", was wir schließlich nicht wollen. Deswegen der Umweg über Partitionskopie, damit wir wirklich ein 1-zu-1-Abbild bekommen.
Bei den Programmen würde ich persönlich empfehlen, diese so zu belassen, wie sie durch Windows bereitgestellt werden und neue Programm einfach bei der Installation auf die gewünschte Partition zu legen. Ggf. kann man noch die Registry entsprechend anpassen, so dass man nicht bei jeder Installation auf das andere Laufwerk wechseln muss. (regedit -> Suche nach 'ProgramFilesDir').
Was es bringen soll, steht bereits im Beitrag drin. Wer den Sinn immer noch nicht erkennt, der wird aufgrund seines Benutzerverhaltens wahrscheinlich keinen Bedarf an sowas haben. Ist also eher kein Beitrag für Dich. Handelt sich hier mehr um Feinschliff am System, was je nach Verwendung des Rechner nichts oder bis zu ein paar Prozenten Performance bringt.
Also, ich habe nur eine Partition und das ist mein Laufwerk "C". Ich möchte alles übersichtlich auf einer Partition haben. Bislang mit keinem Windows (ab 3.11) Probleme gehabt. Auch meine 500 GB Platte macht alles so, wie sie es machen soll, und zwar schnell.
Und, sei mir nicht böse, ich habe nach dem dritten Absatz Deines Beitrags aufgehört zu lesen. Ich denke, bei der heutigen Hardware funktioniert mein System auch so perfekt.
Trotzdem Danke für die Arbeit. den einen oder anderen wird es bestimmt interessieren.
Ich persönlich mag auch die Trennung von Daten und System.
Aber soweit das ich den User auslagere mag ich nicht gehn. Denn es gibt immer wieder (unsaubere) Programme die sich daran stören.
Aber ok, wie gesagt, zumindest bringt es manche User zu Verständnis für die Sache.
wenn ich mir ansehe, wie viele User dieses Forums Probleme haben mit der Partitionierung, dann bleibe ich lieber bei meiner einzigen "C". Ich bin ein Gegner davon, die Dinge zu komplizieren und das System von "ceekay" ist doch sehr unübersichtlich und kompliziert. Zumindest die Programme sollten meiner Meinung nach auf "C" liegen, so sie denn ungestört laufen sollen.
Dafür, dass man Daten auf "D" auslagert, hatte ich mich auch schon mal erwärmt, bin aber schnell wieder davon abgekommen, nachdem ich gemerkt habe, dass es nichts bringt.
Aber okay, jeder nach seiner Fasson. Bei "ceekay" habe ich den Eindruck, dass er halt gerne am System "herumschraubt". Unerfahrene Benutzer sollten die Finger davon lassen.
Ne ne, sag ja, ist auch meine eigene Meinung:
System, Benutzer, Programme... alles auf C:
Allerdings Daten, Musik, Videos ect auf D:
Hatte da "in meinem langen Leben, grins" manchmal den Vorteil bei Neuinstallationen.
Man macht einfach C: platt, ohne (fast) sich Gedanken machen zu müssen.
Alles was auf C: ist kann ich wieder herstellen.
Aber du hast schon Recht, gibt ja zB gute Backup-Software. Auch damit kann man seine eigenen dateien nach einem Crash wieder herstellen.
Aber für Leute die sowas wie oben erwähnt mögen, ist es doch ein ausführlicher Bericht find ich halt.
Was es bringen soll, steht bereits im Beitrag drin. Wer den Sinn immer noch nicht erkennt, der wird aufgrund seines Benutzerverhaltens wahrscheinlich keinen Bedarf an sowas haben. Ist also eher kein Beitrag für Dich. Handelt sich hier mehr um Feinschliff am System, was je nach Verwendung des Rechner nichts oder bis zu ein paar Prozenten Performance bringt.
habe 3 festplatten im rechner
c, d, e
c = win7 incl. allem was installiert werden muss.
d = privates, wichtige dokumente etc.
e = musik, filme
hätte ich eine festplatte, hätte ich c und d. c = system, d = privates.
du sagst es bringt ein paar prozente performance. wenn es an der platte hängt die performance zu verbessern dann stimmt mit dem system an sich etwas nicht. und wenn einem die paar prozent soo wichtig sind, sollte man vielleicht doch ne ssd kaufen.
Seid IHR mir bitte jetzt nicht böse. Der Beitrag richtet sich wirklich nicht an Euch, so wie ich es herauslesen kann. Wer mir sagt, dass an meinem System jetzt was nicht stimmt, wenn ich sowas machen "muss", der muss verstehen, dass er nicht zur Zielgruppe des Beitrags zählt. Und vom Windows-Leistungsindex (unter Windows 7) wird er auch noch nie gehört haben.
Unübersichtlich wird das auch auf keinen Fall. Ist wie im Keller, der eine schmeißt alles in ein Kiste und der andere nimmt kleinere Kisten und stellt diese ins Regal. Der Vorteil des Ordnungsliebenden ist, der kann seine Kisten schütteln und alles bleibt sortiert, der mit der einen Kiste, naja.
Ich habe auch nirgendwo geschrieben, dass es alle machen müssen/sollten und will hier auch nicht weiter erklären müssen "warum?". Aber stellt Euch vor, es soll Leute geben, die kaufen sich nen schnelleren Prozessor oder übertakten ihre Grafikkarte. Nein, die müssen Probleme haben!?
Aber, wenn du in deinem Keller allles schön in Schubladen (Ordner) sortierst, hast du auch in einem keller Ordnung.
Aber ist doch jetzt egal. der eine so, der andere so.
Un ich anerkenne ja deine Arbeit.
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