Diskutiere Installation der Systemfestplatte im Windows 7 Installation & Upgrade Forum im Bereich Windows 7; Hallo
Ich habe beobachtet, dass grosse PC-Hersteller die Systemfestplatte mit Partitionen komplett ausgefüllt ausliefern, ohne wenigstens eine Partition für Benutzerdaten vorzusehen.
- Seriöse BenutzerInnen müssen ...
Ich habe beobachtet, dass grosse PC-Hersteller die Systemfestplatte mit Partitionen komplett ausgefüllt ausliefern, ohne wenigstens eine Partition für Benutzerdaten vorzusehen.
- Seriöse BenutzerInnen müssen die Systemfestplatte dann als Erstes um-partitionieren. Das geht mit Bordmitteln (Windows 7 - Allfälliges Wartungswerkzeug des PC-Herstellers) eigentlich gar nicht richtig, weil Windows 7 die Systempartition 'C:' nicht unter die Systemdateien (Auslagerungsdatei etc.) verkleinern kann. Damit verlieren sie dann ca. die Hälfte der Festplattenkapazität, ganz zu schweigen von der vielen Arbeit fürs Um-Partitionieren ...
- Beim Um-Partitionieren von Festplatten mit der alten MBR-Partitionstabelle (Windows XP) gibt es dann weitere Probleme, wenn der PC-Hersteller bereits alle 4 Partitionen für sich beansprucht (Begrenzung bei MBR).
Dazu meine Frage: Gibt es einen Hinderungsgrund, neue Systemfestplatten nicht mit der neuen GUID-Partitionstabelle aufzusetzen?
- Verunmöglicht das allenfalls, für Windows XP virtuelle Maschinen aufzusetzen?
- Gibt es andere Nachteile? Falls 'Nein': Wieso liefern die PC-Hersteller ihre Systemfestplatten dann nicht gleich von Anfang an auf GUID-Basis partitioniert aus?
also mein rechner ist fast ein jahr alt, als ich mir den gekauft habe war keine partition drauf, es war halt nur eine nackte platte drinne, da habe ich im bios eingestellt das mein pc mit win7 installer booten soll, habe dort dan 2 partitionen erstellt(die backup partition& systempartition) und habe dan win 7 installiert, und ich habe nur den normalen systemverlusst plus den festplatten verlusst den man immer hat
Danke für deinen Erfahrungsbericht. Aber eigentlich antwortest du nicht wirklich auf meine Frage.
Dazu meine Frage: Gibt es einen Hinderungsgrund, neue Systemfestplatten nicht mit der neuen GUID-Partitionstabelle aufzusetzen?
- Verunmöglicht das allenfalls, für Windows XP virtuelle Maschinen aufzusetzen?
- Gibt es andere Nachteile? Falls 'Nein': Wieso liefern die PC-Hersteller ihre Systemfestplatten dann nicht gleich von Anfang an auf GUID-Basis partitioniert aus?
Windows ist per se schon nicht darauf ausgelegt, System und Daten zu trennen. Denn die Rechner werden mit riesigen Platten ausgeliefert und die Anwender wollen ein möglichst einfaches System. Die Assembler installieren auch nur Windows auf ihre Festplatten und scheren sich nicht um die Trennung von System und Daten. Das machen sie nur einmal für jede Serie von Rechnern und ziehen davon Images - die sie dann auf jede Maschine dieser Reihe clonen.
Leider haben sich alle daran gewöhnt - statt erweiterter Partitionen mit logischen Laufwerken - primäre Partitionen anzulegen. Eigentlich läuft dies dem zugrunde liegenden Gedanken - primäre Partitionen nur für DIE eine Startpartition zuwider. Aber alle tun das und führen diesen Standard ad absurdum.
Dabei benötigen wirklich alle Betriebssysteme zusammen nur eine einzige primäre Partition - aus der sie alle gemeinsam starten. Eben die Bootmanagerpartition. Es sind eben nur Unvermögen und Ignoranz - die die Asembler dazu treiben solche Umwege zu gehen.
Warum verhindert dieses Vorgehen virtuelle Maschinen unter XP? Das kann ich jetzt nicht nachvollziehen - virtuelle Maschinen kennen die tatsächliche Partitionierungssituation der Festplatte gar nicht. Die werden in Partitionen installiert, die selbst nur virtuell vorhanden sind. Auch die virtuellen Maschinen sind der Meinung, dass sie ganz allein auf weiter Flur existieren.
Danke für deine Überlegungen in Sachen 'Standard-Vor-Installation der Systemfestplatte'.
= Speziell bei Laptops (intern nur 1 Festplatte vorhanden) wirkt sich dieser Pseudo-Standard verheerend aus. Ich betrachte ihn als Kunstfehler.
- C: wächst und wächst wegen der Benutzerdaten, welche sich auf Laptops überhaupt nur dort ablegen lassen.
- Die Image-Kopieren des Systems wachsen so mit, z.B. auf gegen 500, 640 oder gar 1000 GB ...
- Für die Ablage zur Sicherung dieser übergrossen Image-Kopien auf einer externen Festplatte reicht der Platz rasch nicht mehr aus.
- Für die Ablage wenigstens der aktuellsten Version der Image-Kopie auf einem internen logischen Laufwerk (zum Wiederherstellen unterwegs) gibt es kein Gefäss.
- Aus meiner Sicht ist dieser Pseudo-Standard eine der wichtigsten Gründe, weshalb so viele Laptops sich in einem so schlecht gewartetem Zustand befinden.
= Wir haben die Situation im Markt abgeklärt. Was du oben als diesen Pseudo-Standard beschreibst, das gilt nur für 3 der 7 grössten PC-Hersteller.
- 4 der grössten PC-Hersteller haben das Problem erkannt und installieren die Systemfestplatte nicht mehr so: DELL - ASUS - Acer - Samsung.
- Aber die übrigen 3 der grössten PC-Hersteller tun dies aus Tradition, wohl weil sie die Möglichkeiten der neuen grossen Festplatten (noch) nicht erkannt haben: HP - Lenovo - Toshiba.
- Die Folge ist, dass ein seriöser Laptop-Benutzer nach dem Kauf als Erstes die Systemfestplatte neu aufsetzen muss. Sonst kann er seinen Laptop nicht wirklich warten.
-- Mit Bordmitteln lässt sich C: nämlich nicht von gegen 500, 640 oder gar 1000 GB auf z.B. 50 oder 80 GB reduzieren. Windows 7 kann das nicht. Dazu braucht es Spezialwerkzeuge wie Paragon Partition Manager 11 Pro oder entsprechende Produkte von Acronis.
-- Damit ist es dann aber nicht getan, weil Windows auf den Systemfestplatten mit dem genannten Kunstfehler für den Ordnerpfad von Eigene Dateien etc. auf die Ablage auf C: verweist, nicht auf die Ablage auf der neu hinzugefügten Partition für die Benutzerdaten (Problem der 'aliases').
= Ich würde nicht sagen, dass Windows nicht auf sauber getrennte Daten (Systemdaten - Benutzerdaten) ausgelegt wäre. Das stimmt so nicht.
- Windows kann das alles und für Business-PCs erhalten die grossen PC-Hersteller auch laufend Aufträge, die Vor-Installation 'platt zu walzen' und mit einer seriösen Vor-Installation zu ersetzen.
- Es sind nur die schlechten Gewohnheiten der grossen PC-Hersteller, welche zu diesem Problem mit der fehlenden Benutzerdatenpartition führen.
Danke für deinen Tipp, dass virtuelle Maschinen unter Windows XP die Partitionierung gar nicht kennen. Da war ich mir nicht sicher.
Gerade bei Notebooks wirkt sich dieses Verhalten besonders aus - denn dort ist zumeist nur eine Festplatte verbaut und die wird damit irgendwo vergewaltigt. Auf der anderen Seite - Die Anwender kennen diese Möglichkeit der Partitionierung nicht mehr, deshalb wird dem Rechnung getragen. ICH kenne das System der Partitionierung aus eigener Erfahrung, deshalb trage ich dem auch Rechnung.
Aber, ich bin ein Anwender - der schon seit vielen Jahren mit Computern umgeht - deshalb kann man meine Erfahrungen nicht auf die Allgemeinheit übertragen. Die Allgemeinheit will einen Computer - der funktioniert und nicht rumzickt. Deswegen ist es relativ egal - wie der Rechner eigentlich funktioniert. Dem tragen die Assembler Rechnung, nicht dem eigentlich geschuldeten Gedanken der Datensicherheit.
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