Diskutiere Windows Tuning. im Windows 7 Allgemeines Forum im Bereich Windows 7; Hier gibt es konkrete Hinweise darauf- wie man Windows tunen kann. Keine fertigen Bauanleitungen - sondern Hinweise wie und wo man drehen kann.
Ich hab ...
Ccleaner hat mir 738 MB Daten zum Löschen gemeldet, in der Ausgangssituation hatte ich auf C: 22,9 GB frei.
Nach dem Ccleaner Lauf sind auf C: immer noch 22,9 Gb frei, Daten hat Ccleaner ausschliesslich in den Temporären Pfaden auf LW E: (mein LW mit den Temporären Daten) gelöscht. Das sind allerdings Pfade, die auch von der Datenträgerbereinigung berücksicht werden. Hier sind also keine Gewinne zu erzielen. Gelöscht werden auch auf E: nur Daten, die ich auch mit der Datenträgerbereinigung entferne.
Über die Registryoptimierung des Ccleaner möchte ich mich nicht unbedingt auslassen. Denn es gibt keinen Grund die Registry zu optimieren. Aufgrund der Struktur der Registry, ist es ausgeschlossen dass ungültige, verwaiste oder deaktivierte (Msconfig deaktiviert Schlüssel z.B. indem es dem Schlüsel ein Minuszeichen voransetzt und nur die aktiven Einträge im ursprünglichen "RUN" Schlüssel belässt) Schlüssel sich auf die Performance von Windows auswirken. In der Registry werden Schlüssel angesprungen, indem der komplette Pfad zum Schlüssel aufgerufen wird. Das heisst, die Suche nach einem bestimmten Schlüssel - findet nicht statt, sie werden selektiv angesprungen. Auch gibt es keinen Grund die Registry zu defragmentieren - sie kann nicht fragmentieren, ausser über das Dateisystem. Die Registry ist überdies in mehrere Dateien gesplittet, denn die Informationen zur globalen Soft- oder Hardwarekonfiguration stehen in einer anderen Datei als die Daten des aktuellen Users.
Ein Defragmentieren der Registry gibt es also genausowenig wie die wirksame Optimierung durch das Entfernen von "ungültigen" oder "verwaisten" Schlüsseln. Eine Software kann das gar nicht leisten, zu entscheiden - welcher Schlüssel benötigt wird oder welcher Schlüssel überflüssig ist.
Als Beispiel: Ich trage manuell in der Registry ein, dass Word die Datei mit der Endung "XY" öffnen soll. Ccleaner kennt das Dateiformat nicht und löscht mir deshalb meinen Eintrag. Ccleaner würde mir also meine eigene Zuordnung löschen, weil ihm die nicht bekannt ist. Das fände ich nicht sehr prickelnd.
Auf die Arbeitsgeschwindigkeit von Windows hätte das Löschen von "verwaisten" oder "ungültigen" Schlüsseln ohnehin keine Auswirkungen. Die Grösse der Registry ist bei heutigen Festplattengrössen ebenfalls vernachlässigbar.
Wo also läge der Gewinn - ausser in der Frequenz, in der man Windows neu installieren darf?
Windows optimieren zu können, indem man Tuningtools einsetzt, ist ein Trugschluss. Denn das würde voraussetzen, dass Windows von MS künstlich verlangsamt wird, das entspricht definitiv nicht den Gegebenheiten. Klar, auf dem einen oder anderen Rechner gibt es immer mal die Möglichkeit eine Einstellung anzupassen, um den einen oder anderen Prozess zu beschleunigen. Das hat aber keine Auswirkungen auf die Gesamtperformance des Systems.
Viele Tuningtools bieten immer noch die Optionen "Auslagerung verhindern" oder "Systemcache vergrössern" - Humbug, denn Windows verwaltet den Speicher sehr effektiv. Die Tuningtools versprechen viel, halten aber nichts davon.
Windows belegt zuviel Speicher?`
Das meiste ist Systemcache, mit dem Windows erst so richtig auf Touren kommt. Im Prinzip kann Windows nicht genug Speicher belegen, alles was Windows im Speicher halten kann, muss nicht von der lahmen Festplatte gelesen werden.
War ich geschockt, als ich einen Beitrag namens "Windows Tuning" von areiland gesehen hab! Ich dachte schon fast, Du wärst zu den TuneUp-lovern übergelaufen
Ich denke/hoffe dieser Beitrag wird vielleicht manchen TuneUp-lovern die Augen öffnen, denn das Benutzen solcher tuning Tools beruht meistens auf Unwissenheit...
Hut ab vor so einem Selbsttest (grenzt ja schon fast an Masochismus)....
Wär für die User dieser Programme natürlich schön gewesen, dass ganze evt. noch mit Benchmarks zu "begründen", das wäre dann aber zuviel des Guten.
Areiland, bist du wegen des Berichts von Galileo (ich glaube vom 9.1.12) darauf gekommen ?!
Da haben zwei sich wichtig nehmende Freaks nämlich GENAU dieses Programm als DAS Killerfeauture bezeichnet...
Die haben dort aber auch behauptet, dass erst Win7 ein Defragmentierungsprogramm von Hause aus mitbringt und man sich durchaus Laptops mit Spiegeldsiplay kaufen kann, da man eine Anti-Rexlextionsfolie für wenig Geld nachrüsten kann (und die taugen nichts, ich MUSSTE es an einem Touch_LCD ausprobieren).
Wäre es nicht so traurig, dann hätte ich glatt über die Deppen gelacht ... ;-)
Hoi Alex.- Supi Beitrag.
Muss zugeben, ich war bis vorm halben Jahr auch von den Werbeversprechungen von CCleaner geblendet.
Bis beim Nachbar (nach CCleanen) die Meldung beim nächsten Boot ....Fehler in der Registry kam....
seither verwende ich den Putzer nicht mehr.
Vielen Dank für deine Mühe und den Thread. Hoffentlich werden dadurch viele Wachgerüttelt.
Nö, ich komm immer mal wieder auf solche Ideen. Galileo seh ich eher selten! Aber der Begriff "Killerfeature" für Ccleaner und Co. ist gut - im wörtlichen Sinne genommen natürlich. Wer sich sein Display unbedingt mit einer aufgepappten Folie verhunzen will - viel Spass, ich hab mir gleich ein NB mit mattem Display gekauft. Spätestens dann, wenn die merken dass die Folie nicht das bringt was sie sich versprechen und sie wieder entfernen wollen - merken die was sie sich angetan haben.
Warum grenzt das an Masochismus - Ich hab doch ein aktuelles Image, das ich in 10 Minuten wieder auf der Festplatte hab.
Mit Benchmarks sollte man was begründen - dass das Reinigen der Registry nix bringt? Jeder halbwegs vernünftige Mensch sollte sich im Klaren sein, dass egal was man an der Registry "Reinigt", der Rechner dadurch nie beschleunigt werden kann - denn Benchmarks messen die Leistung von Speicher, CPU und Grafikkarte, an der ändern auch zehntausende von verwaisten oder ungültigen Schlüsseln nicht das geringste.
Edit: Um wirklich messen zu können ob das Reinigen der Registry was bringt, müsste man einen Benchmark schreiben, der willkürlich tausende von Registryschlüsseln liest und darin enthaltene Befehle ausführt. Das vor der Reinigung und natürlich nach der Reinigung. Und natürlich die die Zeiten protokolliert - die benötigt werden um die Befehle auszuführen. Messbar dürfte der Unterschied nicht sein.
Das interessanteste Versprechen dieser Tuningtools ist das "Defragmentieren" der Registry - analog zur Defragmentierung einer Festplatte. Dabei kann man die Registry gar nicht defragmentieren, denn die Daten der Registry werden nicht in einzelnen Blöcken gespeichert, deren "Willkürliche" Anfangsposition in einem Inhaltsverzeichnis zu finden ist. Die Schlüssel der Registry (damit auch die Daten) werden innerhalb der Registry immer zusammenhängend gespeichert und auch direkt (selektiv) über den absoluten Pfad angesprungen. Womit ganz klar sein dürfte, warum es durch eine "Fragmentierung" und durch verwaiste oder ungültige Schlüssel keinen Performanceverlust geben kann. Solche Schlüssel werden nicht beachtet, weil die Registry von den Programmen eben nicht nach den Daten durchsucht werden muss - sondern die Daten direkt gelesen werden. Auserdem liegt die Registry nicht in einem Stück vor - sondern sie ist in mehrere Dateien gesplittet.
Einmal gibt es den Maschinenspzifischen Teil HKEY_LOCAL_MACHINE der global gilt und die Hardwareinformationen und globalen Softwareeinstellungen beinhaltet. Dazu gehört HKEY_CLASSES_ROOT, der einen Verweis auf HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Classes darstellt und alle Informationen zu den registrierten Dateitypen und den damit verknüpften Programmen enthält. Dieser Teil liegt unterhalb von C:\Windows\. Dann gibt es HKEY_USERS der für alle für alle User gilt und die Informationen zu den Profilen enthält. Ausserdem existiert in jedem Userverzeichnis der Userspezifische Teil HKEY_CURRENT_USER, der nur beim Anmelden des Users geladen wird und die Informationen zum geladenen Profil enthält. Das ist die Ntuser.dat, die sich in jedem Userverzeichnis findet.
Will man tatsächlich seine Registry mal reinigen - geht das ganz einfach mit Bordmitteln: Man exportiert die Hauptschlüssel und importiert sie wieder. Beim Export werden ungültige Schlüssel nicht beachtet und beim Reimport gehen sie verloren. Das ist der sicherste und einfachste Weg.
Man kann seine Windows Installation selbstverständlich auch etwas ausdünnen. Natürlich von mir im Selbstversuch!
Mit den Bordmitteln von Windows geht das vergleichsweise gut. Z.b. kann man Ordner mit der NTFS Komprimierung komprimieren. Dabei halten sich Vor- und Nachteile sogar die Waage, so dass die Komprimierung per NTFS Komprimierung beim Lesen oder Schreiben keine gravierenden Nachteile bewirkt.
Man muss nur darauf achten, dass man Ordner komprimiert, die sich vergleichsweise gut komprimieren lassen. Das sind z.B. alle Ordner, die Textdateien enthalten. Also Inf, Benutzerdaten, Ordner mit Logs etc. Schon komprimierte Daten (Archive, Bilder, Videos, Soundfiles etc.) sollte man dabei möglichst links liegen lassen, da sie sich per Se nicht weiter komprimieren lassen. Im Gegenteil, zumeist nehmen solche Dateien beim erneuten Komprimieren an Grösse zu. Das liegt daran, dass beim Komprimieren ein Verwaltungsvorspann eingefügt wird, der das Archiv/die Datei beschreibt. Bei einem selbstenpackenden Archiv käme ausserdem noch die Entpackroutine dazu. Danach werden die einzelnen Bytes zusammengefasst. Im Prinzip wird jedes Zeichen gezählt und ein Zeiger gesetzt, der die Anzahl der vorkommenden Zeichen enthält. Aus 1000 E's wird so z.B. E=1000 (schematisch). Da in der komprimierten Datei aber nur solche Zeiger existieren, kann eine effektive Komprimierung nicht mehr stattfinden.
Absolut nicht komprimieren darf man die Ordner Boot, weder im Rootverzeichnis noch den im Windowsverzeichnis. Das wäre fatal - denn dann findet der Bootmanager sich selbst nicht mehr. Eine Neuinstallation - zumindest das Zurückspielen eines Images wäre die Folge.
Mit der Onlinekomprimierung lässt sich viel Platz sparen - da die Daten dabei auf Sektorbasis komprimiert werden und nicht, wie bei vorherigen (Drivespace) Systemen, in ein Hostlaufwerk (komprimierte Datei) überführt werden. Zudem geschieht die Dekomprimierung im Arbeitsspeicher, mit Prozessorlast, also unabhängig von der Festplattenleistung. Das macht die Komprimierung auch für schmale Systeme interessant, weil die Auslastung des Prozessors selten die der Festplatte erreicht. Wie hier: System-Partition bei SSDs komprimieren: Top oder Flop? : Mehr SSD-Speicherplatz durch NTFS-Kompression nachzulesen ist, halten sich Vor- und Nachteile der Onlinekomprimierung absolut die Waage.
Für SSD's scheint die Onlinekomprimierung also durchaus geeignet zu sein.
Risikolos und sinnvoll ist der Einsatz der Onlinekomprimierung zumindest bei den Verzeichnissen:
C:\Benutzer
C:\Programmdata
C:\Programme
C:\Prgramme (x86)
C:\Windows\Cursors
C:\Windows\Debug
C:\Windows\Fonts
C:\Windows\Help
C:\Windows\Inf (*.Pnf kann man löschen - die werden wieder angelegt, wenn die Installationsdatenbank benötigt wird.)
C:\Windows\Installer (Hier gilt aber das, was ich oben über das Komprimieren von Archiven sagte.)
C:\Windows\Pchealth
C:\Windows\Performance
C:\Windows\Prefetch
C:\Windows\Speech
C:\Windows\Temp
C:\Windows\Twain32
C:\Windows\Web
(listing to be continued)
Im Verzeichnis "C:\Windows\Installer" kann man den Ordner "$PatchCache$" und die Dateien *.msp löschen. Hier kann man, je nach Updatestand, bis zu 2,0 GB einsparen. $PatchCache$ enthält die noch zu installierenden Updates - also eine solche Massnahme erst dann durchführen, wenn keine Updates mehr zu konfigurieren sind. *.msp sind die installierten Patches, die zum Zwecke der Wiederinstallation vorgehalten werden. Fehlen einzelne Patchpakete, wenn der Patch neu installiert werden muss - werden sie per Windowsupdate nachgeladen.
Mit der Komprimierung hab ich bei mir locker 2,0 Gb Platz eingespart. Zusammen mit allen anderen Massnahmen, lassen sich da auf dem Bootlaufwerk schon mal 5-6 GB Platz einsparen.
Einsetzen lässt sich die Onlinekompression, indem man den betreffenden Ordner mit Rechts anklickt und die Eigenschaften auswählt.
Unter "Erweitert" "Komprimierungs und Verschlüsselungsattribute" lässt sich die Komprimierung für diesen Ordner auswählen. Nach dem Klick auf "OK" und auf "OK" für die Ausführung der Komprimierung kommt ein Dialog für das Bestätigen der Attribute, den bestätigt man mit "Ok" um die "Änderungen für diesen Ordner untergeordnete Ordner und Dateien übernehmen". Enthält der zu komprimierende Ordner Systemdateien, muss man ausserdem den folgenden Dialog mit "Ignorieren" bestätigen - um die geschützten Dateien und Ordner auszunehmen - dann läuft die Komprimierung durch.
Nicht vergessen sollte man eine komplette Defragmentierung der Festplatte, da sich durch die Komprimierung freie Sektoren ergeben und eine Neu-Ordnung der Dateien geboten ist. Erst damit sollten sich die Vorteile der Massnahme richtig zeigen.
Ich habe hier in Bezug auf Speicherplatz ein anderes Phänomen:
Aktuell habe ich rund 80 GB auf C:
Frei habe ich noch rund 13 GB
Macht also 67 GB belegten Speicherplatz.
Markiere ich alle Daten und lasse die Eigenschaften anzeigen sagt mir das System:
55 GB belegter Speicherplatz
Mache ich ein Backup dieser Situation und lese es zurück habe ich wieder 25 GB freien Speicherplatz.
Frage: Mit was müllt sich C zu ???
P.S. Papierkorb und Temporäre Dateien sind selbstverständlich leer
Temporäre Dateien - die nicht mitgesichert werden.
Auch wenn Du sie nicht siehst, es gibt immer temporäre Dateien. Das kann auch schon mal eine Auslagerungsdatei sein, die Du abgeschaltet hast, die aber tatsächlich vorhanden ist. Windows lagert immer aus - kannst Du nachprüfen, Taskmanager starten und den Kernelspeicher einsehen. Es gibt viele Möglichkeiten, warum Windows Dir mehr meldet als es tatsächlich belegt. Z.B. werden einige Verzeichnisse per Se schon komprimiert. Winsxs ist so ein Fall - darin finden sich viele Dateien, die ohnehin schon komprimiert sind. Ausserdem stellen viele Dateien nur Links dar, die mehrfach als Dateien gezählt werden, tatsächlich aber nur einmal vorhanden sind. Die Folge - aus 256 KB werden 2 MB - je nachdem, von wo aus man zählen lässt.
Du könntest ja mal eine Systembereinigung durchführen und auch die Systemdateien bereinigen lassen, mit den Wiederherstellungspunkten und Schattenkopien. Das dürfte Dir einiges an Entlastung bringen.
Windows 7 Sci Fi Tuning: :confused:Hallo
Villeicht kennt jemand von euch eine möglichkeit wie ich mein Win 7 komplett umdesignen kann. Ich hätte gern so eine...
System Tuning: Hallo Leute,
ich habe einfach mal eine allgemeine Frage zum Thema System Tuning.
Vielleicht habt Ihr ja einige Vorschläge für mich, wie ich mein...
Tuning wie bei XP: Hallo,
unter XP habe ich /Temp auf eine andere Partition ausgelagert und die Größe der Auslagerungsdatei fest vergeben.
Macht dies auch bei W7...
Windows 7 Tuning: Hallo zusammen,
hier möchte ich euch ein gutes Windows 7 Tuning Programm vorstellen. 7Tweak
Das Programm managt die Autostartverwaltung,...
Besucher kamen mit folgenden Begriffen auf die Seite