Diskutiere Vergleich der Bootzeiten SSD vs. HDD im Windows 7 Allgemeines Forum im Bereich Windows 7; Hallo,
in meinem neuen PC iust eine SSD als System-LW verbaut. Die Ladezeiten kommen mir aber recht langsam vor im Vergleich zu dem, was man ...
in meinem neuen PC iust eine SSD als System-LW verbaut. Die Ladezeiten kommen mir aber recht langsam vor im Vergleich zu dem, was man so online liest. Ich hab sie mal mit meinem Notebook verglichen, das eine normale HDD besitzt. Die sind im folgenden:
Zeit Powerknopf bis Aufforderung Strg-Alt-Entf drücken / Zeit ab Eingabe Passwort bis zum Verschwinden der Sanduhr
SSD/PC: 32s / 30s
HDD/NB: 65s / 60s
Die SSD ist schon schneller - aber ich dachte eigentlich, da geht noch mehr. Es handelt sich um eine Crucial M4 64GB an SATA3
Ein Kollege, der nun auch auf der Arbeit ein NB mit SSD bekommen hat, spricht auch von schnelleren Zeiten (ca. < 10s)
genau gleich. Wobei die Startzeit leichter Streung unterliegt. Hatte jetzt Zeiten von knapp 40s (sowohl mit allem und nur der SSD). Mir ist aber aufgefallen, dass das optische LW nicht eingesteckt war als ich den Tower geöffnet habe. Mit eingestecktem opt. LW startet Win gar nicht mehr. Strange.
Blöd ist, dass der PC Monitor keinerlei Bild zeit bevor der Loginscreen von Win erscheint, also auch keine Fehlermeldungen. Mal ausprobieren wenn ich den TV mit einschalte.
Update: es gibt keine Fehlermeldung, nur ein blinkender Cursor auf schwarzem Bildschirm. Und zwar für alle Ewigkeiten. Ohne eingestecktem Opt. LW wird gebootet. Wenn ich es stattdessen auf den SATA Port auf der PCI Karte stecke, dich ich wegen dem IDE Port brauche, geht plötzlich alles. Sehr seltsam. Habs natürlich mit mehreren internen SATA Ports ausprobiert.
Also zunächst einmal wäre mir die Bootzeit nicht so super wichtig. Ganz ehrlich, ich werfe die Kiste bei mir an und dann läuft die mehrere Tage durch,
notfalls kann man sie ja in den Ruhemodus schicken.
Aber nun gut, also BOOTZEIT.
Der Bootvorgang besteht ja aus verschiedenen Schritten. Es wäre jetzt erst einmal interessant zu erfahren wo denn bei Dir die 32 Sekunden herkommen (immerhin ist das doch schon doppelt so schnell wie die andere Variante, wenn ich Dein ursp. P. richtig verstehe).
Bootschritte sind:
* PC meldet sich
* angeschlossene Hardware wird identifiziert
* Bootlaufwerk wird identifiziert
* Windowsbootvorgang wird gestartet
* Windows schaltet in den Grafikmodus beim Bootvorgang
* Windows Deskopt erscheint
Bei den ersten 3 Schritten kann man selber Hand anlegen:
* Im optischen Laufwerk sollten keine Datenträger liegen
* Anschlüsse, die man nicht verwendet, sollte man im BIOS abschalten
(z.B. PATA-Anschlüsse, Diskettenlaufwerk, SoundOnBoard, GrafikOnBoard, etc.)
* externe USB-Geräte sollte man nur angeschaltet haben, wenn man sie auch verwendet
* Kartenslots sollten beim Bootvorgang keine Medien enthalten
* Quickstartoptionen im BIOS verwenden (z.B. MEMTEST, LOGO-Anzeige, ...)
* Falls der Rechner übertaktet wurde, wäre es vielleicht mal nicht schlecht zu testen
wie lange der Rechner ohne Übertaktung benötigt
Beim Windowsbootvorgang kann man auch einige Optimierung, wenn es denn notwendig
erscheint, machen. Dazu gehört natürlich erst einmal, dass Windows jede angeschlossene
Hardware automatisch erkannt hat und nicht bei jedem Startvorgang versucht neu
angeschlossene Hardware immer wieder neu zu erkennen.
Unnötige Dienste und Programme sollte man vom Start ausschließen. Bei Diensten sollte
man aber sehr behutsam umgehen und das nur machen, wenn man weiß, was man da
macht.
Hilft das immer noch nicht, dann kann man über verschiedene Utilities messen welche
Programmstarts besonders lange benötigen und so den Bootvorgang verzögern, weil
andere Schritte solange warten. Es soll Utilities geben, die den Bootvorgang optimieren
können.
Da bereits eine SDD verwendet wird, ist das Thema Defragmentierung kein Thema.
Last but not least kann man aber auch noch was an der Hardware drehen.
So haben Festplatten ein sogn. Akustikmanagement. Je lauter desto schneller könnte
man sagen.
Aber wie ich schon Eingangs sagte, mir ist das absolut schnuppe ob mein Rechner
in 10 Sekunden oder in 45 Sekunden die Arbeitsoberfläche anzeigt.
Mit der Zeit, je mehr Programme installiert sind, desto voller u.a. die Registry wird,
auch der Teil, der beim Booten geladen wird, desto langsamer wird der Rechner beim
Bootvorgang.
Das ist völlig normal. Auch könnte es z.B. sein, dass vor der Anzeige des Desktops
Windows bereits eine Verbindung zum Internet hat, nach Hause telefoniert hat,
um z.B. neue Updates zu suchen.
Also zunächst einmal wäre mir die Bootzeit nicht so super wichtig. Ganz ehrlich, ich werfe die Kiste bei mir an und dann läuft die mehrere Tage durch,
notfalls kann man sie ja in den Ruhemodus schicken.
Auch bei mir gibts wichtigeres, zumal die Fritzbox länger zum booten braucht als der PC. Aber mittels des Bootvorganges kann ich am einfachsten herausfinden, ob da alles richtig läuft und richtig angeschlossen ist etc.. Wenn das mit den Zeiten alles so korrekt ist, bin ich ja zufrieden.
Der Bootvorgang besteht ja aus verschiedenen Schritten. Es wäre jetzt erst einmal interessant zu erfahren wo denn bei Dir die 32 Sekunden herkommen (immerhin ist das doch schon doppelt so schnell wie die andere Variante, wenn ich Dein ursp. P. richtig verstehe).
Manchmal. Manchmal aber auch nur 2/3 so schnell (wie gesagt, es gibt Streuung). Die Zeit wurde gemessem vom Einschalten ab.
Das Optimierungspotential ist mir bekannt und IMHO auch alles eingestellt, was geht.
Ein Problem, dass sich hier herauskristallisiert hat ist ohnehin, dass Win nicht startet, wenn das opt. LW an einem intenen SATA Port angeschlossen ist, bei einem Port an einer PCI Karte wird jedoch gestartet.
Das ist aber seltsam mit dem optischen Laufwerk. Ich nehme mal an, Du meinst da mit ein DVD- oder Blueraylaufwerk, oder?
Wieso hast Du denn überhaupt eine SATA-PCI-Karte eingebaut, wenn Du intern SATA hast? I.d.R. haben doch alle Boards mindestens
4 SATA-Stecker. Also könnte man doch ohne Probleme eine SSD, ein optisches Laufwerk und noch 2 Festplatten anschließen.
Ist das eine PCI- oder PCIe-Karte?
Oder ist das ein externes optisches Laufwerk?
Das würde dann ggf. schon erklären, wieso es ggf. nicht an einem internen SATA-Stecker läuft. Einige ältere Boards haben damit
tatsächlich Probleme. Das wäre nämlich eSATA.
Da ich die Kisten grundsätzlich in den Ruhezustand schicke - für was hat man den sonst - sind mir die Bootzeiten ohnehin unwichtig, gebootet wird vielleicht einmal die Woche - wenn überhaupt. Beim Filius seh ich, dass sich die Startzeiten aus dem Ruhezustand eigentlich nichts geben. Bei der Reaktivierung spielen nämlich auch noch andere Faktoren eine Rolle. Die Hardware will initialisiert sein und sich bereit melden - wenn Windows aus dem Ruhezustand erwacht. Das ist bei HD und SSD ein Zeitraum, der nicht von der Lesegeschwindigkeit abhängt.
Wenn Windows mal läuft - dann spielt die Lesegeschwindigkeit des Speichermediums auch fast keine Rolle mehr, grosse Blöcke werden dann nicht mehr in den Speicher geholt. Das Starten von Programmen, grossen Programmsuiten wie Office oder Coral, könnte eine Rolle spielen. Auf der anderen Seite - Lese- und Schreibintensive Operationen sollte man auf einer SSD vermeiden weil man damit die Lebensdauer einer SSD deutlich verkürzt.
Deswegen bin ich im Moment im Zweifel ob eine SSD überhaupt den Effekt bringt, den man sich erhofft - wenn man eigentlich nur statische Daten darauf speichern sollte.
Damit sehe ich eine SSD eher als zusätzlichen Cache, der z.B. die Hiberfil.sys beherbergen kann, denn als eine Bootplatte oder ein ganzes Systemlaufwerk.
Nun, eine SSD bringt subjektiv, wie objektiv, Geschwindigkeit beim Arbeiten mit Windows. Dazu sollte aber das System auf der SSD installiert sein. Auch macht es Sinn die Windowsprogramme auf einer SSD zu haben. Auch wenn Windows nur 4 KByte große Fragmente liest und wenn dank genügend Arbeitsspeicher (4 GB und mehr) das System ausreichend Speicherplatz hat, erfolgen dennoch viele Lese- und Schreibzugriffe während der Arbeit mit Windows.
Subjektiv bin ich der Meinung, dass ein System einfach etwas flüssiger läuft, wenn eine SSD eingesetzt wird.
Leider ist eine SSD so teuer, dass es sich für große Datenmengen nicht eignet. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass beim Bewegung großer Videodateien eine SSD ihre Geschwindigkeit noch stärker ausspielen kann.
Was das Beschreiben der SSD betrifft, so ist deren MTBF auch nicht anders als bei einer Festplatte. Das gilt insbesondere bzw. ausschließlich unter Systemen wie Windows 7, die den TRIM-Befehl beherrschen und die Defragmentierung, die völlig sinnfrei wäre, für SSDs abschalten.
Der TRIM-Befehl, wenn ich das richtig verstanden habe, sorgt für eine Gleichverteilung beim Speichervorgang auf verschiedene Speicherzellen. Es wäre ja fatal wenn permanent immer die gleichen Speicherzellen beschrieben werden. In der Tat ist die Anzahl der Schreibvorgänge begrenzt. Das gilt aber auch für Festplatten.
Tipps wie bei einer SSD nur 90 Prozent zu formatieren halte ich für ausgemachten Unsinn. Das hat man unter Windows 7 und bei modernen SSDs nicht mehr nötig. Der TRIM-Befehl macht was er soll und gut ist.
Kurz um, die MTBF ist mittlerweile so ausgelegt, dass deswegen die Platte theoretisch nicht ausfallen sollte.
Aber in der Praxis habe ich auch schon Festplattenausfälle nach weniger als 12 Monaten gehabt. Das kann bei einer SSD natürlich genauso geschehen.
Neben der Geschwindigkeit und dem hohen Preis finde ich aber die Größe faszinierend und das eigentlich Temperaturprobleme der Vergangenheit angehören. Normale HDDs gehen ja nicht selten kaputt, weil sie im Dauereinsatz über ihre Spezifikationsgrenzen hinaus (zu hohe Temperaturen) betrieben werden.
Das ist aber seltsam mit dem optischen Laufwerk. Ich nehme mal an, Du meinst da mit ein DVD- oder Blueraylaufwerk, oder?
Wieso hast Du denn überhaupt eine SATA-PCI-Karte eingebaut, wenn Du intern SATA hast?
Um meinen alten IDE DVD Brenner betreiben zu können. Das ist nämlich ein sehr guter. Das SATA Laufwerk ist ein BD-Laufwerk, das kann der alte nicht.
Ist das eine PCI- oder PCIe-Karte?
PCI. Als PCIe habe ich so eine Karte aber auch (nicht eingebaut). Habe auch noch eine zweite PCI Karte, für den Parallelport. So wie es aussieht, brauche ich die Karte, denn der BD-Brenner will ja nicht im internen Port....
Das würde dann ggf. schon erklären, wieso es ggf. nicht an einem internen SATA-Stecker läuft. Einige ältere Boards haben damit
tatsächlich Probleme. Das wäre nämlich eSATA.
Ich habe auch eSATA intern ;-)
Aber das Board ist ganz neu, da Z68.
Ich hatte auch Probleme mit dem optischen LW an einem Sata-Port. Nach Umstellung auf Ahci wurde nicht mehr von der SSD gebootet. Die Sata-Belegung war:
Port 1 DVD-Brenner
Port 2 HDD
Port 3 SSD
Nach Tausch DVD-Brenner(nun Port 4) mit SSD (nun Port 1) wird ordentlich gebootet (ca. 30 sek).
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