Diskutiere Pc Hitzetod vermeiden im Windows 7 Allgemeines Forum im Bereich Windows 7; Bei diesen Temperaturen sollte man einiges Beachten.
Tipp1:
Ein Blick ins Innenleben eines PC zeigt die erste Gefahr: Eigentlich soll der Gehäuselüfter am Netzteil verhindern, ...
Bei diesen Temperaturen sollte man einiges Beachten.
Tipp1:
Ein Blick ins Innenleben eines PC zeigt die erste Gefahr: Eigentlich soll der Gehäuselüfter am Netzteil verhindern, dass es zum Hitzestau kommt. Er bläst kühlere Umgebungsluft in den Computer, wo kleinere Lüfter den wohltuenden Luftstrom an die empfindlichsten Stellen verteilen. Moderne Lüfter passen dabei sogar ihre Drehzahl der Umgebungstemperatur an. Doch in erschreckend vielen PC stören schlampig verlegte Flachbandkabel den Lüftungsstrom. So bilden sich Hitzenester an besonders sensiblen Teilen – und das verträgt keine Elektronik wirklich gut. Deshalb: Kabel sollten mit Kabelbindern gebändigt werden und viel freien Raum für die Luftzirkulation lassen.
Tipp2
Besonders beanspruchte Computern benötigen etwas mehr Aufmerksamkeit: Hier arbeiten oft Hochleistungs-Grafikkarten oder gleich mehrere große Festplatten, die für besonders viel Abwärme sorgen – der Gehäuselüfter kann da schon bei normalen Temperaturen nur noch schwer für eine ordentliche Kühlung sorgen. Abhilfe schafft ein zweiter Lüfter im Gehäuse. Einer führt die Luft ins Innere des PC, der zweite bläst die entstehende Betriebswärme nach außen. Durch diesen Saug-Effekt wird die Abwärme problemlos aus dem Gehäuse entfernt. Nachteil: Der zweite Lüfter macht den Computer deutlich lauter.
Tipp3
Viele Computer stehen in kleinen Schrank- oder Schreibtischfächern. Das sieht zwar gut aus und bändigt den Kabelsalat, für die Belüftung des Rechners ist das jedoch Gift. Der Luftaustausch der Lüfter saugt Umgebungsluft an und spuckt sie dann erwärmt wieder aus – steht der Computer dann in einem engen Fach, sammelt sich dort die Hitze und macht heizt den PC auf. Die Folge: Hitzschlag. Befreien Sie deshalb ihren Computer und geben Sie ihm Raum zum Atmen. Auch die Platzierung neben zusätzlichen Wärmequellen wie einem zweiten Computer sollten Sie vermeiden.
Tipp4
Ein offenes Gehäuse kann Gift für einen PC sein. Wer glaubt, so dem Rechner mehr Luft zuzuführen, irrt gewaltig. Die eingebauten Lüfter sind so im Gehäuse angeordnet, dass ein ausgeklügeltes Strömungsbild im Rechner entsteht, das die Abwärme optimal abführt. Bei offenem Gehäuse funktioniert dieser geplante Luftstrom nicht mehr. Es entstehen Verwirbelungen und Hitzenester, die die Lüfter nun nicht mehr beseitigen können. So kommt es zu punktueller Überhitzung, die dann lokal Bauteile beschädigen kann.
Tipp5
Wer viele besonders starke Hitzequellen im Rechner hat, sollte die Anordnung der Hardware im Gehäuse sorgfältig planen. Größte Wärmequelle im PC nach dem Prozessor ist die Grafikkarte. Besonders Hochleistungs-Chips für Spiele sorgen für brütende Temperaturen. Deshalb sollten Sie Ihrer Grafikkarte viel Raum geben und keine Erweiterungskarten in den direkten Nachbarslot stecken. Egal ob die Karte aktiv mit einem Lüfter oder passiv per Kühlkörper gekühlt wird, nur viel Platz sorgt für die richtige Luftzirkulation. Auch bei den Laufwerken gilt: Mehr Platz sorgt für bessere Kühlung. Festplatten sollten nicht direkt übereinander im Gehäuse liegen, und auch optische Laufwerke benötigen einen gebührenden Abstand.
Tipp6
Wenn die Hitze in der Wohnung einfach zu groß ist, gibt es nur noch einen Ausweg. Gönnen Sie ihrem Rechner einfach einmal eine Pause. Für das Innere eines PC-Gehäuses nennen die Prozessor-Hersteller AMD und Intel 40 Grad als maximal zulässige Lufttemperatur. Spätestens, wenn im Zimmer diese Marke erreicht ist, bleibt auch Computer-Besitzern nur der Druck auf den Netzschalter. Sind die Temperaturen nicht ganz so extrem, reicht auch schon eine Pause für einige Komponenten völlig aus. So sollten Sie an heißen Tagen Ihren DVD-Brenner einfach ruhen lassen.
Tipp7
Damit Sie auch stets genau wissen, wie heiß ihrem PC wirklich ist, sollten sie regelmäßig die Temperatur des Rechners kontrollieren. Seit einigen Jahren sind Mainboards in der Regel mit Temperaturfühlern ausgestattet, die direkt unter dem Prozessor platziert sind. Über das BIOS lässt sich die aktuelle Temperatur ablesen und meist ein Sicherheitsmechanismus aktivieren, der bei zu hohen Werten Warnsignale ausgibt. Daneben gibt es , die diese Aufgabe übernehmen. Wir empfehlen deshalb, stets ein Auge auf das Fieberthermometer Ihres Rechners zu werfen. So bleibt ihr Rechner immer gefeit vor Hitzeproblemen