Diskutiere Wie kann man so tief sinken??? im Smalltalk Forum im Bereich Community; Da geht ein Schüler hin und beschliesst nach sechs Jahren seinen damaligen Lehrer zu töten.
Wie bekloppt kann man sein?
Mir fehlen die Worte - ...
Da geht ein Schüler hin und beschliesst nach sechs Jahren seinen damaligen Lehrer zu töten.
Wie bekloppt kann man sein?
Mir fehlen die Worte - sprichwörtlich!
Sind die Kids heute alle so - dann will ich mit denen nix zu tun haben.
Ich kannte den Mann - der war voll in Ordnung.
ne nur die kids, die ne scheiß erziehung hatten und psychisch labil sind und mit dem leben nicht fertig werden...
das war einfach nur hass auf den lehrer, weil er mit seiner benotung nie fertig geworden ist und ihm die perspektive fehlte, weil er dadurch keine arbeit bekommen hat.....nur die perspektive muss er sich selber geben bzw. muss ihm auch durch anderer gegeben werden ( stichwort: arbeitsamt )... da er aber keinen ausweg sah aus seiner situation und die schuld beim lehrer sah, ist er durchgedreht und hat ihn getötet.... weshalb ich das eher als gezielten mord sehe als als amoklauf
Denen werden einfach keine Werte mehr vermittelt!
Also muss man doch erst einmal im Elternhaus suchen - dort wird am stärksten geprägt. Aber das ist ja auch kein Wunder - er wohnt in nem Stadtteil, der bekannt dafür ist dass dort die Creme de la Creme wohnt.
Ich hatte in der ganzen Zeit, in der ich in dieser Schule tätig war (Hausmeister bis Ende 08.09), die Befürchtung dass es über kurz oder lang zu so einer Situation kommen wird. Bei der Grösse der Schule und dem was dort an
Marken rumrennt, war es wirklich nur eine Frage der Zeit.
Das ist das Problem -alle wissen hinter her woran es gelegen hat-das es passieren mußte und und und ...
Gespickt mit Vorurteilen und mein Kind ist besser !!!
Getan wird dagegen nichts - so armseelig sind wir !!
Das ist das Problem -alle wissen hinter her woran es gelegen hat-das es passieren mußte und und und ...
Gespickt mit Vorurteilen und mein Kind ist besser !!!
Getan wird dagegen nichts - so armseelig sind wir !!
Jo!
Das Problem ist - man weiss, dass es nur eine Frage der Zeit ist bis es zur Eskalation kommen wird. Also mir war das die ganze Zeit klar! Meine Meinung hat hier nicht unbedingt gezählt - ich bin eben kein Pädagoge.
Aber, erstens weiss keiner aus welcher Richtung es kommen wird, zweitens weiss keiner den Zeitpunkt. Man kan nur Prävention betreiben und vorsichtig auf potentiell gefährliche Schüler einwirken. Wie soll man sich aber auf eine Bedrohung einrichten, die erst Jahre nach dem Verlassen der Schule auf sie zurückfällt?
Keine Chance - man kann nicht jedes Bedrohungsszenario berücksichtigen.
Jo!
Das Problem ist - man weiss, dass es nur eine Frage der Zeit ist bis es zur Eskalation kommen wird. Also mir war das die ganze Zeit klar! Meine Meinung hat hier nicht unbedingt gezählt - ich bin eben kein Pädagoge.
Aber, erstens weiss keiner aus welcher Richtung es kommen wird, zweitens weiss keiner den Zeitpunkt. Man kan nur Prävention betreiben und vorsichtig auf potentiell gefährliche Schüler einwirken. Wie soll man sich aber auf eine Bedrohung einrichten, die erst Jahre nach dem Verlassen der Schule auf sie zurückfällt?
Keine Chance - man kann nicht jedes Bedrohungsszenario berücksichtigen.
Hier kann ich dir leider nicht zustimmen; wenn Eltern merken (wenn sie es denn überhaupt bemerken...), dass ihre Kinder nur vor Ballerspielen am Comp sitzen, wenn die Kid's nur noch zurückgezogen und abgeschottet leben, sie sich anders als früher verhalten und auch vllt. zuhause eine kleine "Waffensammlung" anlegen, oder sich sehr oft mit dubiosen Themen wie Tod und Killerspielen beschäftigen, dann sollte es doch bitte mal bei Elterrn ganz laut klingeln und die sollten mal hinterfragen, was denn los ist - mit dem Kind!
Es liegt sicher auch daran, dass im Elternhaus und in der Schule immer seltener Werte vermittelt werden, gebe ich dir vollkommen Recht.
Aber: Wenn solch merkwürdiges Verhalten bei einem Kind zu bemerken ist, und sich der Sohn/die Tochter imm mehr zurückzieht unnd auch nicht sprechen will, dann ist spätestens hier ein Besuch bei einem Psychologen oder Arzt gefragt. Nicht jeder hat ein "psychologisches Händchen" hierfür, aber bemerken kann man es schon.
Und Eltern sollten mal immer ein Auge auf ihre Kinder haben.
Auch diese Tat war doch vorher - wenn auch in anderer Form - von ihm angekündigt, wieder mal im IN eingestellt und er hatte auch einen Suizidversuch vor Jahren. Und keiner kann mir erzählen, dass Eltern oder Nachbarn nicht bemerkt hätten, dass er sich mit herumballern beschäftigt. Keiner wusste etwas von der Waffensammlung (auch, wenn es keine scharfe Waffen gehandelt hat), hat gesehen, dass er in der Gegend herumschiesst?
Also kann hier keiner sagen, es handle sich um einen normalen, vernünftig aufgewachsenen Jungen, der mal gar keine Probleme hatte.
Wahrscheinlich hatten mal wieder alle etwas anderes zu tun. Auch eine alleinerziehende Mutter könnte solches (Fehl)Verhalten bei ihrem Sohn bemerken und angemessen reagieren.
Das Unglück startet meist seinen Lauf in den eigenen Reihen
Nachtrag
Sicher können wir uns alle noch an die Schulzeit erinnern und wissen, welche "Macht" die Lehrer hatten/haben.
Wer weiss, wie sehr dieser Junge durch die schlechte Zensur gekränkt war, sich als ausgestossen gefühlt hatte und keinen hatte, mit dem er sich austauschen oder sprechen konnte.
Dass sich hierbei Hass und Wut aufstauen könne, dürfte auch jedem klar sein. Frühe gab es zuhause Stress, wenn es in der Schule nicht richtig lief, die Noten schlecht waren. Es gab "blaue Brief" usw.
Heute wird das alles als normal unter dem Aspekt "Leistungsdruck" abgetan und die Kid's haben keinen, mit dem sie sich hierüber austauschen können, bzw. der sich ihnen annimmt.
Im Gegenteil: es wird noch gelästert, gepöpelt und der Druck wird verstärkt. von den eigenen Freunden, Bekannten, Mitschülern und vllt. auch den Eltern; wenn sie es denn mitbekommen.
Ich will hier keine Tat entschuldigen, aber ein Jugendlicher ist schneller am Abgrund und dort in eine Sackgasse gerutscht, als wir uns dies alle vorstellen können.
Die brauchen jemanden, der ihnen Stärke und Mut vermittelt - und das finden sie nicht im Internet, oder mit den Ballerspielen.
Hier kann ich dir leider nicht zustimmen; wenn Eltern merken (wenn sie es denn überhaupt bemerken...), dass ihre Kinder nur vor Ballerspielen am Comp sitzen, wenn die Kid's nur noch zurückgezogen und abgeschottet leben, sie sich anders als früher verhalten und auch vllt. zuhause eine kleine "Waffensammlung" anlegen, oder sich sehr oft mit dubiosen Themen wie Tod und Killerspielen beschäftigen, dann sollte es doch bitte mal bei Elterrn ganz laut klingeln und die sollten mal hinterfragen, was denn los ist - mit dem Kind!
Natürlich! Aber dann müssen es die Eltern bemerken - vor allem bemerken wollen. Viele Eltern scheinen ja ihre Erziehungsaufgabe schon lange nicht mehr wahrzunehmen - sonst würden sie derartige Verhaltensweisen sehen und entsprechend gegensteuern. Man muss nur in die Nachrichten sehen -Werte scheinen einfach nicht mehr vermittelt zu werden.
Es liegt sicher auch daran, dass im Elternhaus und in der Schule immer seltener Werte vermittelt werden, gebe ich dir vollkommen Recht.
Aber: Wenn solch merkwürdiges Verhalten bei einem Kind zu bemerken ist, und sich der Sohn/die Tochter immer mehr zurückzieht unnd auch nicht sprechen will, dann ist spätestens hier ein Besuch bei einem Psychologen oder Arzt gefragt. Nicht jeder hat ein "psychologisches Händchen" hierfür, aber bemerken kann man es schon. Und Eltern sollten mal immer ein Auge auf ihre Kinder haben.
Genau so sehe ich das auch. Aber dafür muss man sich erst einmal Zeit nehmen und darauf achten was seine Kinder so treiben. Irgendwie scheinen manche Eltern ihre Kinder sich selbst zu überlassen und zu denken dass es die Schule schon richten wird. Nur, die Schule kann das gar nicht leisten.
Es ist auch nicht die Aufgabe der Schule, den Part der Eltern zu übernehmen.
Der Erziehungsauftrag der Schule ist die Wissensvermittlung, nicht Formung der Persönlichkeit. Da sind die Jahre vor dem ersten Schulbesuch die Wichtigen.
Auch diese Tat war doch vorher - wenn auch in anderer Form - von ihm angekündigt, wieder mal im IN eingestellt und er hatte auch einen Suizidversuch vor Jahren. Und keiner kann mir erzählen, dass Eltern oder Nachbarn nicht bemerkt hätten, dass er sich mit herumballern beschäftigt. Keiner wusste etwas von der Waffensammlung (auch, wenn es keine scharfe Waffen gehandelt hat), hat gesehen, dass er in der Gegend herumschiesst?
Also kann hier keiner sagen, es handle sich um einen normalen, vernünftig aufgewachsenen Jungen, der mal gar keine Probleme hatte.
Mit Sicherheit nicht. Nur, es kommt immer darauf an ob man die Anzeichen auch deutet. Eine Ankündigung im IN - die hatten wir in fast allen gleichgelagerten Fällen. Aber die wurden auch immer erst hinterher bekannt.
Also ist es müssig darüber zu streiten ob man gegensteuern hätte können, das liefe faktisch auf eine Zensur des In hinaus - denn nur so (filtern des IN nach Schlüsselbegriffen) könnten solche Ankündigungen auch erkannt werden. Es sei denn - andere Nutzer, die den Schreiber kennen, machen darauf aufmerksam. Was eher nicht der Fall ist.
Anders verhält es sich beim Sammeln von Waffen und dem Umgang damit. Dies musste jedem, der näher mit ihm zu tun hat, auffallen. Also hat sein Umfeld versagt. Traurig ist auf jeden Fall, dass ihm sechs Jahre nach verlassen der Schule eigefallen ist dass andere Schuld sind - dass er so ein jämmerlicher Versager ist.
Wahrscheinlich hatten mal wieder alle etwas anderes zu tun. Auch eine alleinerziehende Mutter könnte solches (Fehl)Verhalten bei ihrem Sohn bemerken und angemessen reagieren.
In jedem Fall, keinem Elternteil kann es verborgen bleiben wenn das Kind einen Hang zu Waffen hat. Als Eltern muss man da gegen steuern.
Das Unglück startet meist seinen Lauf in den eigenen Reihen
und genau deshalb sollte man darüber nachdenken - die Familienpolitik und die Psychologen, Erzieher und auch eben die Gesellschaft, ob es nicht wieder in den Vordergrund zu stellen wäre, Kindern und Jugendlichen eine bessere Wertevermittlung zukommen zu lassen. Ob dies in einer Ganztagsschule vorteilhafter wäre, muss man halt auch mal versuchen. Was aber eine "geunde" Erziehung der Kinder im elternhaus voraussetzt, denn die Lehrer können helfen, werden aber nie ein Ersatz für ein gut funktionierendes Elternhaus sein.
Hier spielen natürlich auch Faktoren wie Zeit und Wille zur erziehung eine massgebliche Rolle; wenn die Gesellschaft sich weiterhin so spaltet, in Arm und Reich, dann ist das Unheil vorprogrammiert
Wer keine Geld hat, um seine Kinder mit dem Nötigsten zu versorgen, oder die Grundbedürfnisse seiner Kleinen zu befriedigen, der kann einfach nicht mehr tun, als ihm seine finaziellen Mittel erlauben. Und mach das mal einem Heranwachsenden klar, dass die "Anderen" all das haben, was er gerne auch besitzen möchte, bzw. sich die Eltern nicht leisten können.
Und dies geht heute im Kinderhort und in der Schule los: bei Klamotten, Schulbüchern, Schulessen und vielem mehr.
Wer einmal in die Armutsschiene abgetrifftet ist, der kommt schwerlich wieder nach oben. Und wer vor lauter Sorgen sein Leben nicht im Griff hat, weil er nicht weiss, von was er das Essen auf den Tisch bekommen soll, die Miete und laufenden Kosten bestreiten kann, wie soll dieser Mensch seine Kinder gedanklich frei und auch sorgenfrei erziehen?
Es ist eine Spirale, die leider derzeit kein Ende zeigt, die sich immer weiter in eine Art neue Armut hineinfrisst und die Politiker sehen zu, bereichern sich und der Staat wälzt die Verantwortung auf Eltern, Lehrer und andere ab.
Wir leben schon lange nicht mehr in einem solizialen Staat. Und nicht mal der, der heute noch eine Arbeit hat, kann vernünftig und einigermassen gut davon leben.
Wir bekommen es jeden Tag in den Nachrichten zu sehen und vorgelogen
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