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Spieleindustrie ist doof

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Spieleindustrie ist doof

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  1. #11

    AW: Spieleindustrie ist doof

    Das Ganze hört erst dann auf wenn die Gamer Industrie mal überlegt für Aktuellen Spiele, mal für NORMALO Brieftaschen, pro Spiel 25€ zu verlangen. Ich wette das die Verkauftmenge um 40% steigt. Denn dann kauft auch das Clientel, die ein Geschenk daraus machen wollen.
    Somit schlagen sie auch der Raubkopiererei ein Schnippchen. Nur so weit denken die Herren ja nicht. Lieber jährlich mehr als 100.000€ rausschmeißen um Programierer zu bezahlen die Kopierschutzes programieren, sprich Server zu errichten (damit nur darüber gespielt werden kann) und die müssen ja auch gewartet werden. usw.usw. Aber solange es noch genug Leute gibt die (durch die Überteuerten Games) all das mitfinanzieren, wird sich so schnell da nix ändern.

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  2. #12
    Themenstarter

    AW: Spieleindustrie ist doof

    Zitat Zitat von daen Beitrag anzeigen
    Das Ganze hört erst dann auf wenn die Gamer Industrie mal überlegt für Aktuellen Spiele, mal für NORMALO Brieftaschen, pro Spiel 25€ zu verlangen. Ich wette das die Verkauftmenge um 40% steigt. Denn dann kauft auch das Clientel, die ein Geschenk daraus machen wollen.
    Nun, fairerweise muss man allerdings auch sagen, das viele an einen Artikel mitverdienen wollen. Mir stellen sich aber dabei die Fragen ob das wirklich sein muss, dass soviele verdienen sollen und wieso Ersparnisse nicht an den Endkunden weitergegeben werden?
    Ich kann es jetzt war nicht mit Zahlen belegen, aber Kosten entstehen bei den folgenden Einzelposten:

    Fixkosten (Büro, etc.)
    Personalkosten (Programmierer und Co.)
    Werbung (ich möchte nicht wissen wie groß der Werbeetat für Battlefield 3 ist)
    Großhändler
    Einzelhändler

    und natürlich der Staat mit seiner Mehrwertsteuer.

    Ich finde es aber geradezu grotesk, wenn man ein Diablo 3 in einer Sammleredition für 99 Euro kaufen soll und selbst die normale Version soll jetzt über 60 Euro kosten.

    Wäre es nicht viel lukrativer für Vorbesteller einen Rabatt zu geben?

    Gespart wird hingegen bei der Produktion. PC-Spiele kommen kaum noch auf Datenträger raus. Die soll man jetzt bei Onlineplattformen runterladen. Gedruckte Handbücher bzw. ordentliche Verpackungen gibt es auch nicht mehr. Da man alle Märkte bedienen will, werden Spiele mittlerweile für die beiden großen Konsolen (XBOX / PLAYSTATION 3) und den PC mit dann vergleichbarer Qualität (das bedeutet, dass die Leistung des PCs nicht ausgeschöpft wird) identisch entwickelt. Der Code, bis auf die Hardwareansteuerung, also z.B. das Verhalten von KI-Gegner, gescriptete Ereignisse, die Grafiktexturen ist dann schon einmal identisch. Austauschen muss man aber z.B. die Steuerung (Gamepad, Tastatur, Maus).

    Dennoch soll ich dann als PC-Spieler mindestens 50 Euro für ein Spiel bezahlen. Wenn ein Spiel richtig gut ist, dann mache ich das sogar, aber auch gerade mal einmal im Jahr. Hingegen habe ich die Vorzüge von Low-Budget-Spielen kennengelernt. Torchlight, Defense Grid oder so manches kostenlose, älteres Spiel in Spielezeitschriften (z.B. Computerbild) reicht mir völlig aus.
    Somit schlagen sie auch der Raubkopiererei ein Schnippchen. Nur so weit denken die Herren ja nicht. Lieber jährlich mehr als 100.000€ rausschmeißen um Programierer zu bezahlen die Kopierschutzes programieren, sprich Server zu errichten (damit nur darüber gespielt werden kann) und die müssen ja auch gewartet werden. usw.usw. Aber solange es noch genug Leute gibt die (durch die Überteuerten Games) all das mitfinanzieren, wird sich so schnell da nix ändern.
    Nun, Raubkopierer hat es schon immer gegeben und wird es auch immer geben. Aber ich glaube auch, dass Spiele im Bereich von 25 Euro eher weniger interessant sind zu knacken, weil der Preis absolut akzeptabel ist.

    Übrigens kommt ja noch etwas hinzu:
    Viele der aktuellen Spiele verlangen mindestens die Onlineregistrierung und die gleichzeitige Erstellung eines Accouns. Keiner der Hersteller garantiert, dass die dafür notwendige Ausstattung (Software, Hardware, Programmierer / Wartung) bis in alle Ewigkeit zur Verfügung steht.
    Ich meine sogar schon gelesen zu haben, dass irgendwelche Hersteller ältere Onlinegames sang und klanglos nicht mehr unterstützen. Das wäre ja in etwa so, als wenn ein Autohersteller per Fernsteuerung zu einem x-beliebigen Zeitpunkt den Motor zerstören könnte und damit das Auto nutzlos wird.

    Ich mache diesen Mist nicht mit :-(

  3. #13

    AW: Spieleindustrie ist doof

    Zitat Zitat von socke Beitrag anzeigen
    Wieso die Musikindustrie?
    DRM auf AudioCDs ist Schnee von gestern. Außerdem kann man sehr schön drm-freie Musik in brauchbarer Qualität bei Amazon für günstiges Geld ganz offiziel und legal runterladen.
    Brauch ich net. Es gibt Radio-Livestream, wozu soll ich mir die HDD mit mp3 zumüllen??

  4. #14
    Themenstarter

    AW: Spieleindustrie ist doof

    Zitat Zitat von raptor49 Beitrag anzeigen
    Brauch ich net. Es gibt Radio-Livestream, wozu soll ich mir die HDD mit mp3 zumüllen??
    Ist natürlich auch eine Möglichkeit. Ich würde jedoch mit Radio, egal wieviele tausend Sender es im Internet gibt, nicht weiterkommen.
    Ich höre gerne Musik, die nicht Mainstream ist und somit im Radio nicht gespielt wird. Aber das kann jeder so machen wie er will. Die paar GByte auf der Platte machen den Kohl nicht fett.

    Na ja und wenn ich dann doch mal ein Lied höre, was ich noch nicht habe, es mir gefällt, dann lade ich es bei Amazon runter. So habe ich z.B. einen Film gesehen, da wurde ein bestimmtes Lied gespielt. Dann habe ich mich auf der Suche im Netz gemacht, das Lied gefunden, bei YouTube verifiziert und letztlich bei Amazon dann runtergeladen.

    Internet ist schon geil. Früher bin ich in die Plattenabteilung gegangen, habe dem Typen das Lied vorgesummt und der wusste dann was es war. Dann wurde die Platte aufgelegt und ich konnte dann via Kopfhörer mir anhören, ob es stimmte. Aber das war in einem anderem Jahrtausend :-))))))))

  5. #15

    AW: Spieleindustrie ist doof

    Zitat Zitat von socke Beitrag anzeigen
    Ich höre gerne Musik, die nicht Mainstream ist und somit im Radio nicht gespielt wird. Aber das kann jeder so machen wie er will.
    Für fast jede Musikrichtung gibts extra webradios, bzw Radios die auch streams anbieten.

  6. #16
    Themenstarter

    AW: Spieleindustrie ist doof

    Was mich nur nicht weiterbringt, wenn ich einen ganz bestimmten Künstler mit einem ganz bestimmten Album zu einer ganz bestimmten Zeit hören möchte. Webradios sind sicherlich sinnvoll, werden auch von vielen Menschen gehört, aber ich möchte zu manchen Ereignissen auch nur bestimmte Musik oder bestimmte Künstler hören.

    Auch mag ich es ganze Alben am Stück zu hören. Welches Webradio würde z.B. "The Beatles, White Album" spielen oder die Rocky Horror Picture Show am Stück. Wenn ich hingegen eine Musikrichtung hören möchte (Pop der 80er, Klassik, 70er, etc.) dann reicht sicherlich ein Webradio. Na ja, und wie ich schon geschrieben habe, höre ich auch manchmal Melodien oder Lieder in Spielfilmen und möchte die dann ganz gezielt hören.

    Und was ein Webradio schon gar nicht kann, das sind ganz besondere Aufnahmen. So habe ich z.B. verschiedene Konzertmitschnitte (z.B. Yamato - Japanes Drummers) oder aber besondere Albenausgaben, die in der Qualität niemals in einem Webradio ausgestrahlt werden. Mal so als Beispiel das Album AERO von Jean M. Jarre. Das kommt auf einer Surroundanlage richtig gut. Als 256kbit Webradiostream, i.d.R. haben die weniger, sind stark komprimiert, geht dann schlicht und ergreifend die Qualität flöten.

  7. #17

    AW: Spieleindustrie ist doof

    Ja, Du liebe Socke
    Ich habe mir Deinen Fred jetzt mal von Anfang an reingetan, weil ich wie Du ein großes Problem damit habe.
    Ich freue mich seit Jahren auf Diablo 3, bin Diablozocker der ersten Stunde und werde jetzt nach vielen Jahren so rüde abgewatscht.

    Da ich damals nicht so feste vor die Wand gelaufen bin, war ich nach WOW, nur online, plus monatliche Gebühr bereits sehr hellhörig geworden. Damit ist Blizzard leider völlig abgestürzt in meiner Gunst, daß die jetzt bei D3 einen online -Zwang einführen, verhindert definitiv, daß ich das Spiel kaufe. Vielleicht wird ja irgendwann ein Crack programmiert, der die online-Bindung aushebelt, dann bin ich wieder mit im Boot - allerdings wohl nicht mehr kostenpflichtig. Wenn die mein Geld sehen wollen, dann müssen sie mich als Kunden auch befriedigen und nicht verärgern !

    Ich bin gerne bereit, einen hohen Betrag für ein aufwändig und zeit- und kostenintensiv programmiertes Spiel (würde für Skyrim locker 100+ ausgeben) zu entrichten, dann will ich das aber auf einem Datenträger haben und will, daß meine Enkel das noch in ihren Rechner schieben können und umfassend durchzocken...
    Z.B. hätte mich Skyrim sehr gereizt, aber durch die Steambindung kommt`s nicht in Frage - The Witcher2 habe ich geschenkt bekommen, muß einmalig online aktiviert werden, danach kann man ganz ohne Internet weiterzocken. Was ist aber, wenn in 5 Jahren kein Mensch mehr an den Hexer denkt und der Hersteller Bandai Namco längst in der Versenkung verschwunden ist, dann war der ganze Aufwand für die Tonne ??

    ...und was soll eigentlich noch diese Augenwischerei mit "Datenschutzbeauftragten" und so ? Ham wa gelacht

  8. #18
    Themenstarter

    AW: Spieleindustrie ist doof

    Zitat Zitat von Anfänger50 Beitrag anzeigen
    ... bin Diablozocker der ersten Stunde und werde jetzt nach vielen Jahren so rüde abgewatscht.
    Diablo war auch eines meiner Games, welches ich überproportional häufig gespielt habe, natürlich habe ich total happy als dann Diablo 2 raugekommen ist. Auch das habe ich bis zum Abwinken gespielt. Dann ist es lange Zeit still geworden. WarCraft habe ich als Strategiespiel auch sehr gerne gespielt. Blizzard hat dann aber mit WoW einen Weg eingeschlagen, der mir gar nicht gefällt. Ich kaufe kein Spiel zum regulären Preis um dann noch monatlich Geld dafür zahlen zu müssen und schon gar nicht kaufe ich mir ein Spiel, welches nicht auch über einen Singpleplayermodus verfügt. WoW war also so überhaupt nichts für mich.
    Ich bin gerne bereit, einen hohen Betrag für ein aufwändig und zeit- und kostenintensiv programmiertes Spiel (würde für Skyrim locker 100+ ausgeben) zu entrichten, dann will ich das aber auf einem Datenträger haben und will, daß meine Enkel das noch in ihren Rechner schieben können und umfassend durchzocken...
    Ganz genauso sehe ich das auch. Auch wenn ich das eine oder andere Spiel habe, welches Steam voraussetzt bzw. Games Windows live (oder so ähnlich), aber eigentlich will ich Spiele, die ohne diesen Unsinn auskommen. Dann ist mir ein SecoRom als Kopierschutz noch lieber, meinetwegen sollen die jedem Spiel einen Dongle, z.B. als USB-Stick beilegen oder was auch immer. Aber dieser Unsinn mit den Servern und dem Internetzwang ist einfach Quark. Sobald der Spielehersteller Kosten sparen muss wird er die Server abschalten, wenn die Spiele keinen Gewinn mehr abwerfen, was bei Spielen, die keine Onlinegebühren einbringen, vielleicht sogar recht schnell der Fall ist. Ich glaube nicht, dass dann Publisher wie EA den Code der Spiele ändern, dass diese ohne den Onlinezwang auskommen. Die Programmierer sind dann längst weg oder in anderen Projekten und es würde wieder Geld kosten den Code zu ändern, mal davon abgesehen, dass sich dadurch wieder Bugs einschleichen können, die dann mit Sicherheit nicht mehr gefixt werden.
    Insofern ist das echt ein Problem, wenn man ein Lowbudget-Spiel (also für 10 Euro) im Elektronikmarkt kauft, welches 3 Jahre alt ist, aber eine Internetaktivierung benötigt. Leider denken aber die ganzen Käufer von Spielen wie Assessins Creed, Siedler 7, Mars Effects 3, Battlefield 3 und wie sie alle heißen nicht daran.

    Was für so gar nicht in Frage kommt: Diese Spiele dann illegal zu spielen.

    Was bleibt mir dann:
    Alte Spiele spielen, leider :-(
    Oder mal aben ein Low Budget Spiel was ohne diesen Unsinn auskommt.

    Ich bin mir absolut sicher, dass Torchlight II ein Diablo 3 Killer ist. Die Grafik ist richtig toll, es gibt ein gewohntes Talentsystem und es wird einen LAN-KOOP-MODUS haben. Alles das, was ich bei Diablo 3 nicht sehe. Natürlich wird es keine aufwendigen Videozwischensequenzen geben. Doch die sind mir dann echt völlig egal, wenn ich ein Spiel bekomme, welches mich motiviert, wenig kostet (weniger als 20 Euro) und ohne den Quatsch der Onlineaktivierung auskommt. Torchlight I als Low-Budget-Spiel hat mich total begeistert. Hat aber eben keinen Mehrspielermodus.

    Auch Mars Effect 2 hat mir total gefallen, hatte mich auf Mars Effects 3 gefreut, werde das aber nicht kaufen.
    Z.B. hätte mich Skyrim sehr gereizt, aber durch die Steambindung kommt`s nicht in Frage - The Witcher2 habe ich geschenkt bekommen, muß einmalig online aktiviert werden, danach kann man ganz ohne Internet weiterzocken. Was ist aber, wenn in 5 Jahren kein Mensch mehr an den Hexer denkt und der Hersteller Bandai Namco längst in der Versenkung verschwunden ist, dann war der ganze Aufwand für die Tonne ??
    Ich habe auch Steamspiele:
    Deux Ex Human Revolution und Metro 2033. Leider wollen beide Spiele bei jedem Spielstart einmal sich mit Steam verbinden, danach kann man offline gehen.

    Bei Bioshock 2, was ich auch habe, ist es dieses Windows Games Live. Wenn man keinen Account hat, nicht beim Spielstart sich damit verbindet, wird der Fortschritt nicht gespeichert. Das ist auch Mist.

    Bei Bioshock 1, Low Budget 10 Euro, gibt es diesen Zwang nicht, doch es ist nicht spielbar, wenn man nicht nach der Installation zwingend ein Update von einem Server aufspielt. Funktioniert also nur solange dieser Server noch aktiv ist.

    Alarmstufe 3, auch wieder ein EA-Produkt, kann nur eine begrenzte Anzahl an Wiederholungen installiert werden. Danach muss man sich an EA wenden. Das AddOn zu Alarmstufe 3 enthält neben einer DVD-Hülle, einer Seriennummer nur noch einen Link wo das Zeugs runtergeladen werden kann. Also irgendwie hört es dann bei mir langsam mit so einem Mist auf.

    Andere Spiele hingegen funktionieren ohne den Mist.
    Siedler 6 z.B. war noch, meines Wissens, ein BlueByteprodukt bevor die von UbiSoft geschluckt wurden. Installieren, spielen, freuen.

    Siedler 7 hingegen braucht eine permanente Internetverbindung, auch im Singleplayer, weil aktiv Code runtergeladen wird. Was soll das denn?
    ...und was soll eigentlich noch diese Augenwischerei mit "Datenschutzbeauftragten" und so ? Ham wa gelacht
    Das ist ausgemachter Bullshit, genauso wie dieses doofe Argument, dass man das Spiel dann ja von jedem x-beliebigen Computer von überall auf der Welt spielen kann, nur weil die SAVEGAMES in einer CLOUD sind.

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