"Nicht die wirkliche Lösung", aber "ein erster Schritt"
Was genau diese "Einzelfälle" sind, ist noch nicht ganz klar, zumal das Buch noch nicht erschienen ist. Als ein Beispiel für akzeptable Ausnahmefälle führe Benedikt aber in dem Buch Prostituierte an, die die Ausbreitung von HIV verhindern wollten, heißt es.
Wenn es darum gehe, die Ansteckungsgefahr zu verringern, könne der Einsatz von Kondomen auch "ein erster Schritt sein auf dem Weg hin zu einer anders gelebten, menschlicheren Sexualität". Allgemein sehe die katholische Kirche die Verwendung von Kondomen aber "natürlich nicht als wirkliche und moralische Lösung an".